Einschließlich A350 und A380
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Iran erneuert zivile Luftflotte mit 127 Airbus-Flugzeugen

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Iran Air Airbus A300-600, © Ingo Lang

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PARIS - Airbus hat frühzeitig auf ein Ende der Wirtschaftssanktionen gegen den Iran gesetzt. Jetzt könnte alles ganz schnell gehen - ein Rahmenvertrag zur Lieferung von 127 neuen und kurzfristig verfügbaren gebrauchten Airbus-Flugzeugen sei unterschriftsreif, hieß es am Sonntag aus dem Iran.

Bisher war nur von 114 Fliegern die Rede. Die ersten Flugzeuge werde Airbus schon im März liefern, sagte Irans stellvertretender Transportminister Asghar Fachrieh Kaschan der Nachrichtenagentur "Reuters". Letzte Details will man diese Woche klären.

Teil eines Auftrags sollen neben diversen A320, A330 und A340 auch 15 neue A350 und acht A380 mit Lieferterminen ab 2019 sein. Die Lieferung der 127 Flugzeuge werde voraussichtlich bis 2022 abgeschlossen.


"Sobald die Iran-Sanktionen aufgehoben sind, steht die Airbus Group bereit, Irans zivilen und staatsnahen Transportsektor unter strikter Einhaltung des internationalen Rechts zu unterstützen", hatte Airbus vergangene Woche erklärt, nachdem die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen unter einem vereinbarten Atomabkommen greifbar wurde.

Iran Air verfügt über rund 45 Flugzeuge, darunter 21 Airbus. Mahan Air, mit 65 Flugzeugen die größte Airline des Landes, reservierte 2015 bereits sieben Airbus A340-600, eine A340-300 und eine A321. Teilweise stammen die gebrauchten Flugzeuge von Virgin Atlantic und wurden von Airbus vermittelt.

Beide Gesellschaften hatten in den vergangenen Jahren als Folge der Sanktionen Schwierigkeiten mit der Teileversorgung ihrer Flotten.

Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur "Mehr" hat der Iran seine Bedarfsprognose für die nächsten zehn Jahre jüngst von 400 auf 581 zivile Flugzeuge nach oben korrigiert. Laut Kaschan wird das Land auch mit Boeing über bis zu 100 Flugzeuge verhandeln.

Zeitgleich muss der Iran eine Sanierung seiner Flughäfen stemmen - von den 69 Airports im Land ist derzeit nur rund jeder siebte in Betrieb.
© aero.de | Abb.: Ingo Lang | 24.01.2016 15:01

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Beitrag vom 27.01.2016 - 13:47 Uhr
Neben dem lockern der Sanktionen kommt noch dazu, dass eingefrorene Gelder wieder frei werden.

Ich glaube nicht, dass der Iran groß auf Leasing setzen wird.
Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass alles woran ausländische Firmen/Geldgeber beteiligt sind im Falle von Sanktionen ganz schnell dem eigenen Zugriff entzogen ist.
Wird hingegen gekauft, am besten gleich mit einer ordentlichen Menge an Ersatzteilen, schrecken neue Sanktionen nicht derart.
Beitrag vom 25.01.2016 - 22:33 Uhr
Naja, bei Airbus sind momentan 10 A340-300, 11 A340-500 sowie 1 A340-600 zu haben (siehe Link). Ich denke nicht, dass Iran Air A340-200 kaufen wird. Eher einen Mix aus A340-300 (die ja für Finnair auch noch bis 2008 gebaut wurden) und A340-500/-600.  http://www.airbus.com/company/market/asset/

Laeuft also auf die -300 raus, weil die -500 von der Reichweite wohl nicht gebraucht wird.
Eine -600, vlt. kriegt man da noch was von Emirates, die Mustern die A340 ja gerade aus.

Krasswie jung die Flieger alle sind, wirklich Schade das die schon das zeitliche segnen.
Beitrag vom 25.01.2016 - 18:25 Uhr
Naja, bei Airbus sind momentan 10 A340-300, 11 A340-500 sowie 1 A340-600 zu haben (siehe Link). Ich denke nicht, dass Iran Air A340-200 kaufen wird. Eher einen Mix aus A340-300 (die ja für Finnair auch noch bis 2008 gebaut wurden) und A340-500/-600.  http://www.airbus.com/company/market/asset/


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