Neue Ebene
Älter als 7 Tage

Frankfurt plant Terminal 3 für Golfairlines um

FRANKFURT - Der Frankfurter Terminal-Neubau T3 wird um Flächen erweitert, die Emirates, Etihad Airways und Qatar Airways beziehen sollen. Eine Woche nach der Ankündigung von Ryanair-Flügen muss sich Lufthansa an ihrem Hauptdrehkreuz auf geringere Heimvorteile in den 2020er Jahren einstellen.

Das Terminal 3 werde voraussichtlich Emirates, Etihad Airways und Qatar Airways ein neues Zuhause in Frankfurt geben, sagt Fraport-Finanzvorstand Matthias Zieschang im Interview mit "Bloomberg". Um deren Platzbedürfnissen Rechnung zu tragen, ziehe man ein zusätzliches Geschoss in das Terminal ein.

Flughafen Frankfurt Terminal 3
Flughafen Frankfurt: geplanter Terminal 3, © Fraport AG

Die neue Ebene verdoppele die bisher im T3 für First und Business Class Lounges vorgesehene Fläche, sagt Zieschang. Schließlich "boome" der Luxus-Verkehr.

Fraport nimmt auch für die Umplanung in Kauf, dass sich die Fertigstellung des Neubaus um ein Jahr auf 2023 verzögern und der zuvor mit maximal drei Milliarden Euro veranschlagte Kostenrahmen gesprengt wird.

Weil Stammkunden wie Lufthansa und Condor in Frankfurt kaum noch wachsen, geht Fraport auf Airlines zu, die dem stagnierenden Frankfurter Flughafen langfristig mehr Passagiere versprechen. Im Oktober zählte Frankfurt 0,3 Prozent weniger Aufkommen und dürfte 2016 zum ersten Mal seit 2009 mit weniger Passagieren ins Ziel gehen als im direkten Vorjahr.

Mit Zugeständnissen bei den Entgelten holt Fraport 2017 Ryanair nach Frankfurt und hat Lufthansa vergangene Woche gehörig verprellt. Die größte Airline am Flughafen wird auch von den neuen Flächen im T3, den designierten Loungebereichen der Konkurrenz, alles andere als begeistert sein.

Emirates und Etihad können ihr Flugangebot aus Frankfurt unter dem geltenden Luftverkehrsabkommen der VAE mit Deutschland beliebig ausweiten. Qatar Airways bliebe in Frankfurt auf zwei Flüge pro Tag beschränkt, sofern die Airline keine Flüge an anderen deutschen Standorten aufgeben will.

Lufthansa und ihre Star-Alliance-Partner nutzen das Frankfurter T1. Oneworld, SkyTeam und die Golfairlines starten bisher vom T2.

Die Bauarbeiten für das T3 laufen seit einem Jahr, der Komplex war ursprünglich mit 90.000 Quadratmetern Fläche geplant. Über zwei Flugsteige kann das T3 14 Millionen Passagiere abfertigen, eine Ausbaureserve lässt Luft nach oben bis 25 Millionen Passagiere.
© Bloomberg News, aero.de | Abb.: Fraport AG | 10.11.2016 17:52

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Beitrag vom 12.11.2016 - 09:17 Uhr
Bin gespannt wie lange es dauert bis MOL CS anbietet die innereuropäischen Zubringerflüge zu übernehmen ;)

Hat er doch schon.
 http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/kooperation-mit-lufthansa-ryanair-will-zubringerfluege-uebernehmen/11266152.html


Ryan und Lufthansa sollten endlich eine Annäherung finden.
Es wäre sicherlich eine win-win situation, wenn Ryan mit unschlagbar günstigen Strukturen auf der Kurzstrecke Zubringerflüge für LH übernehmen würde (natürlich mit autom. Gepäcktransfers auf LH) und LH dann entsprechende Langstrecken Flüge f. Ryan Gäste anbieten könnte.
Zubringerflüge welche LH selber darstellt sind einfach zu teuer, hier sollte man ausschließlich in ferner Zukunft nur mehr Langstrecke anbieten

Dann solltest du aber nicht vergessen,dass es um viel mehr geht als nur die Passagiere und das Gepäck zu befördern. Da geht es um noch so viel mehr Sachen wie die z.B. das Frachtgut. Kein heutiger LH-Kunde wird mit Ryanair zum Langstreckenflug fliegen. Denn der Kunde sagt sich dann, er möchte ein einheitliches Produkt haben . Das hat er dann nicht mehr und fliegt mit BA,AF oder KLM.

Was jedoch einige Kunden machen : Es fliegen manche Gäste z.B nach Dublin mit Ryanair ,um von dort aus zu erheblich günstigeren Preisen mit LH zu fliegen.

Aber das ist OT .

Hier geht es um das T3 .Fraport sollte und muss sich das durch ordentliche und hohe Mietkosten bezahlen lassen. Mega-Lounges fordern , aber nichts dafür zahlen wird nicht funktionieren.
Beitrag vom 12.11.2016 - 06:29 Uhr
Bin gespannt wie lange es dauert bis MOL CS anbietet die innereuropäischen Zubringerflüge zu übernehmen ;)

Hat er doch schon.
 http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/kooperation-mit-lufthansa-ryanair-will-zubringerfluege-uebernehmen/11266152.html


Ryan und Lufthansa sollten endlich eine Annäherung finden.
Es wäre sicherlich eine win-win situation, wenn Ryan mit unschlagbar günstigen Strukturen auf der Kurzstrecke Zubringerflüge für LH übernehmen würde (natürlich mit autom. Gepäcktransfers auf LH) und LH dann entsprechende Langstrecken Flüge f. Ryan Gäste anbieten könnte.
Zubringerflüge welche LH selber darstellt sind einfach zu teuer, hier sollte man ausschließlich in ferner Zukunft nur mehr Langstrecke anbieten
Beitrag vom 12.11.2016 - 00:27 Uhr
Bin gespannt wie lange es dauert bis MOL CS anbietet die innereuropäischen Zubringerflüge zu übernehmen ;)

Hat er doch schon.
 http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/kooperation-mit-lufthansa-ryanair-will-zubringerfluege-uebernehmen/11266152.html


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