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Die Allegris Business Class zählt in Boeing 787-9 von Lufthansa 28 Sitze. Buchbar ist aktuell nur die erste Reihe - vier Sitze. Nach jüngstem Stand könnte die Teilsperrung noch bis Ende Juni andauern.
Der Grund: Die US-Luftfahrtbehörde FAA fordert von Boeing und vom Sitzhersteller Collins Aerospace Nachweise zur Crashsicherheit des Befestigungssystems der Allegris-Module ein. Nach Informationen von aero.de hat die Behörde zwischenzeitlich zusätzliche Tests angesetzt.
Boeing und Collins Aerospace arbeiteten "intensiv an einer zeitnahen Lösung", sagte ein Lufthansa-Sprecher der Nachrichtenagentur "Bloomberg". Die Thematik frustiert längst nicht nur Lufthansa.
"Wir haben weiterhin Probleme mit Sitzen", räumte Boeing-Chef Kelly Ortberg am Dienstag ein. Neue Sitzkonfigurationen erfordern eine "neue Zertifizierungsgrundlage" - der Zulassungsprozess dahinter gestaltet laut Ortberg "sowohl bei der EASA als auch bei der FAA" als ziemlich zäh. "Das wird uns noch eine Weile beschäftigen."
Lufthansa setzt Allegris-Dreamliner seit 9. Oktober im Netz ein. Lufthansa hatte zu diesem Zeitpunkt noch damit gerechnet, die gesperrten Business-Class-Reihen um den Jahreswechsel zu entblocken.
Lufthansa baut Allegris auch in die Bestandsflotte ein. Ende 2026 soll das neue Produkt auf jedem dritten Interkontflugzeug der Lufthansa-Mainline verfügbar sein, 2027 auf mehr als zwei Drittel der Flotte.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 29.01.2026 16:49







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