Flug LX40
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Swiss repariert gestrandete Boeing 777-300ER

IQALUIT - Triebwerkstausch unter erschwerten Bedingungen: Swiss hat ihre in der Arktis gestrandete Boeing 777-300ER repariert.

Eine große Boeing ist in Iqaluit, in der Eiswüste Kanadas, eher selten zu Gast. Flug LX40 von Zürich nach Los Angeles zwang vergangene Woche ein defektes GE90-Triebwerk zur Landung an dem entlegenen Flughafen, den Airbus und Boeing gelegentlich für Kältetests mit Prototypen aufsuchen.

Flug LX40 in Iqaluit, © Twitter

Swiss holte die Fluggäste mit einer eilig aus New York entsandten Ersatzmaschine ab, die HB-JND musste jedoch auf ein Ersatztriebwerk warten.

Das brachte schließlich eine gecharterte Antonow An-124 aus Zürich nach Iqaluit. Bei Minus 30 Grad Celsius und ohne Wartungshangar stand für die Techniker ein nicht alltäglicher Triebwerkstausch unter einem beheizten Pop-up-Zelt an.

Am Mittwoch wurde das neue Triebwerk bei Bodenläufen getestet, die 777-300ER dürfte die Kältekammer alsbald verlassen. Hinsichtlich der Einsatzkosten hat Swiss sicher noch Klärungsbedarf mit General Electric - die HB-JND wurde erst im Mai 2016 neu an die Schweizer Lufthansa-Tochter geliefert.

Update 09. Februar


Die 777-300ER hat Iqaluit in der Nacht auf Donnerstag mit neuem Triebwerk und Ziel Zürich verlassen.
© aero.de | 08.02.2017 23:26

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Beitrag vom 23.02.2017 - 05:13 Uhr
Tolle Arbeit der Swiss-Techniker!
So einfach stelle ich mir das, trotz Wartungszelt, eben nicht vor!


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