Auch bei der ersten Dienstreise mit Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte es eine Panne gegeben: Der Airbus A400M war am Dienstag mit einem Hydraulikschaden an einem der vier Triebwerke in Litauen liegengeblieben. Die Ministerin musste die Rückreise mit einer Transall antreten.
"Der Spiegel" berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über eine weitere Posse. Eine A400M sei am 29. Januar mit einer gesprungenen Cockpitscheibe in Zypern gelandet. Die daraufhin mit einem Ersatzteil nach Zypern entsandte A400M blieb dort mit einem Fahrwerksschaden stecken.
Vor allem jüngere A400M zeigten sich fehleranfällig. In der Bundeswehr argwöhne man, dass der Lieferverzug von Airbus Qualitätsprobleme in der Produktion nach sich gezogen haben könnte. Ohnehin ist der Transporter das problematischste Airbus-Programm und kostet den Hersteller Milliarden.
Wegen der verspäteten Auslieferung der Maschinen habe die Bundeswehr bereits knapp 40 Millionen Euro Schadenersatz eingefordert, schreibt die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf die Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage der Grünen. Davon seien 27,2 Millionen Euro wieder an Deutschland zurücküberwiesen worden.
© aero.de, dpa-AFX | Abb.: Airbus DS | 11.02.2017 12:07


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