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Cockpit: Weitere Gespräche mit Lufthansa "schwer belastet"

Lufthansa Boeing 747-8
Lufthansa Boeing 747-8, © Lufthansa

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FRANKFURT - Nach dem Gehaltskompromiss für die Lufthansa -Piloten sieht die Vereinigung Cockpit (VC) die weiteren Tarifgespräche als schwer belastet an. Grund ist die gleichzeitige Ankündigung des Konzerns vom Mittwoch, 40 weitere Flugzeuge der Kernmarke Lufthansa nicht mehr mit KTV-Piloten zu besetzen.

"Langfristig schrumpft damit die Flotte der Lufthansa Classic", sagte VC-Sprecher Markus Wahl am Donnerstag der Deutschen Presseagentur.

Die VC rechnet damit, dass Flugzeuge, die in den kommenden Jahren aus der Lufthansa-Flotte ausscheiden, durch neue Jets bei anderen Teilgesellschaften ersetzt werden.

Es sei noch nicht klar, wie schnell dieser Prozess ablaufe, sagte Wahl. Gleichzeitig schrumpfe die Gruppe der zuletzt noch 5.400 Stammpiloten, weil Lufthansa schon seit Jahren zu den Bedingungen des Konzerntarifvertrags (KTV) keine neuen Flugzeugführer mehr einstellt.

Wenn die Jets schneller aus der Flotte genommen würden, als Piloten in den Ruhestand wechseln, könne es zu Personalüberhängen kommen.

"Die Kollegen sind über das Vorgehen der Lufthansa empört", sagte Wahl. Dennoch empfehle die Tarifkommission die Annahme des am Mittwoch erreichten Schlichtungskompromisses zum Gehalt. Gerade beim Vergütungstarifvertrag sei man am längsten ohne Abschluss gewesen.

Die Piloten sollen neben einer Einmalzahlung Gehaltsteigerungen von 8,7 Prozent in vier Stufen erhalten. Die Urabstimmung läuft bis Ende März.

Nun müssten unverzüglich neue Gespräche zu den anderen offenen Tarifthemen aufgenommen werden, sagte Wahl. "Allerdings ist der Einstieg durch die angekündigte Auslagerung schwer belastet." Noch sei unklar, ob erneut nach einer Gesamtlösung gesucht oder ein Einzelthema angegangen werde.

Große Meinungsunterschiede gibt es sowohl bei der Ausgestaltung des Vorruhestands als auch bei den Betriebsrenten und den Bestimmungen des Manteltarifs. Hier seien auch neue Streiks möglich.

Die VC hat im gesamten Tarifkonflikt seit April 2014 bereits 14 Mal gestreikt. In der Vorruhestandsfrage gibt es auch eine Urabstimmung aus dem Jahr 2014, bei der mehr als 90 Prozent der Teilnehmer ihre Bereitschaft zu Arbeitskämpfen erklärt hatten.
© aero.de, dpa-AFX | Abb.: Lufthansa | 16.02.2017 11:32

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Beitrag vom 22.02.2017 - 16:06 Uhr

Die neuesten und größten Flugzeuge, A320 mit 180 Sitzen, der Kurzstrecke wurden zur EWD gestellt. Und dann damit argumentiert, dass die GWI, alte und kleinere Flugzeuge, zu teuer ist! Teilweise wurden diese neuen sogar von der LH abgezogen und stehen nun auf diversen Flughäfen unbenutzt rum..........

........ Weil lh mittlerweile durch den aufnahmestopp einen pilotenmangel hat!

OK, das war mißverständlich. Es sind EW-Flugzeuge, die teilweise in der Gegend rum stehen. Es ging hier ja nur darum, dass die teuren, älteren weiterhin bei GWI/LH betrieben werden/wurden, während die neueren, billigeren bei EW "rumstehen".

Der Einstellungsstopp bei LH ist ja nur um noch höhere Kosten zu vermeiden, nicht wahr;-)?
Beitrag vom 22.02.2017 - 15:39 Uhr

Allerdings gibt es hier auch Auswüchse die in Ihre Argumentation gehen. Zu Beginn war ja das Argument, neue Flieger zu EW zu geben um dort die Stückkosten niedrig zu halten. Dann hat eben LH die alten und dadurch höhere Stückkosten. Das könnte man durchaus eine Verschiebung bezeichnen um ganz allgemein die Mitarbeiter unterschiedlicher Plattformen gegeneinander zu stellen. Das durchschaut man aber ziemlich schnell, da man ja, siehe oben, die einzelnen Stückkosten zu Verfügung hat.

Das ist genau die Richtung, die man meint! Um das zu durchblicken muss sich aber auch damit auseinandersetzen. Das Cockpit ist zu teuer ist dann zu kurz gesprungen...

Die neuesten und größten Flugzeuge, A320 mit 180 Sitzen, der Kurzstrecke wurden zur EWD gestellt. Und dann damit argumentiert, dass die GWI, alte und kleinere Flugzeuge, zu teuer ist! Teilweise wurden diese neuen sogar von der LH abgezogen und stehen nun auf diversen Flughäfen unbenutzt rum..........

........ Weil lh mittlerweile durch den aufnahmestopp einen pilotenmangel hat!
Beitrag vom 21.02.2017 - 16:00 Uhr
@An alle
Bitte mit Nachdruck auf einen sachlichen Argumentationaustausch zurückzukommen.
Ansonsten muss der Thread gesperrt werden.

Warum das denn? Dann sperren Sie doch bitte die, die sich in Ihren Augen daneben benehmen. Warum sollen die anderen darunter leiden und sich nicht mehr austauschen können.


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