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Die Bundeswehr treibt Pläne für den Aufbau eigener Satellitenkonstellationen voran: 2029 soll ein Netzwerk aus 200 Satelliten militärische Einheiten vernetzen: Airbus, OHB und Rheinmetall bewerben sich um den Auftrag, der zehn Milliarden Euro wert sein könnte - und trotzdem nur der Anfang ist.
Nach Informationen des "Handelsblatt" verfolgt das Verteidigungsministerium weitaus ambitioniertere Pläne im Weltraum: Das deutsche Satellitensystem für Kommunikation, Aufklärung und Vernetzung militärischer Einheiten soll angesichts der sicherheitspolitischen Lage perspektivisch auf 1.200 Satelliten ausgebaut werden.
Kosten, Zeitpläne und Vergabeverfahren sind demnach noch offen. Auch der im Bericht genannte Umfang des Systems ist vom Verteidigungsministerium bisher unbestätigt.
Die deutsche Raumfahrtindustrie mit den Schwergewichten Airbus Defence and Space und OHB dürfte allerdings vor neuen Milliardenaufträgen stehen. Das Netzwerk soll dabei der Funktionalität des SpaceX-Systems Starlink ähneln, das der Ukraine im Krieg mit Russland Vorteile verschafft.
SAR-Satelliten von Rheinmetall
Ende 2025 hatte die Bundeswehr bereits einen 1,7 Milliarden Euro schweren Auftrag an Rheinmetall für sogenannte "SAR"-Satelliten ("Synthetic Aperture Radar") vergeben, die weltraumgestützte Aufklärungsdaten liefern. Die Aufnahmen sind auch auch bei Nacht und schlechtem Wetter besonders detailgenau.
© aero.de | Abb.: Airbus | 07.07.2026 09:31







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