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Lufthansa: Fünf weitere A350-900 für München

Erste Lufthansa A350 in München
Erste Lufthansa A350 in München, © Lufthansa

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MÜNCHEN - Lufthansa stärkt ihr zweitgrößtes Drehkreuz München. Neben dem bereits angekündigten Start der Billigtochter Eurowings mit zunächst vier Airbus A320 erhält der Standort weitere A350-900.

Zu den bereits geplanten zehn Langstreckenfliegern vom Typ Airbus A350-900 werden fünf weitere nach München ausgeliefert, wie Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Donnerstag ankündigte. Lufthansa hat 25 A350-900 verbindlich bei Airbus bestellt.

Die Flugzeuge lösen in München A340-600 ab. Über Optionen kann Lufthansa den Auftrag noch auf 55 A350 und die Version A350-1000 ausweiten.

"Der Standort München wird für die Lufthansa Gruppe immer wichtiger, vor allem durch das partnerschaftliche Miteinander und den Willen, gemeinsam Wachstum zu gestalten", erklärte Spohr laut Redemanuskript.

Das durfte auch als kräftiger Seitenhieb auf den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport verstanden werden, der dem Billigflieger Ryanair mit Rabatten schnelles Wachstum am größten Lufthansa-Drehkreuz ermöglicht.

In München betreibt Lufthansa in enger Partnerschaft mit der Flughafengesellschaft das Terminal 2, das von der Beratungsgesellschaft Skytrax in dieser Woche als weltbestes Flughafenterminal ausgezeichnet worden ist.
© dpa-AFX | 16.03.2017 11:34

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Beitrag vom 20.03.2017 - 13:51 Uhr
In der Vergangenheit haben auch schon viele Passagiere sehr weite Strecken mit dem Zeppelin zurückgelegt. Oder mit der schmalen Concorde. Nicht die Maße des Fluggeräts wären für mich entscheidend, sondern die Raumausstattung. Aber da macht dann irgendwann die Wirtschaftlichkeit einen Strich durch die Rechnung.
Beitrag vom 20.03.2017 - 11:25 Uhr
@flydc9

Wenn man einen Blick in eine aktuelle Kabine der A321 von American Airlines oder Jetblue(transcon) mit dem luxuriösen Sitzangebot wirft, lässt sich eigentlich nur erahnen welche Zukunftsträchtigkeit noch in diesem Modell steckt.Das Langstreckenreisen in einer schmalen Kabine, mit nur wenig Mitreisenden und schnellerer Abfertigung kann durchaus seine Vorteile haben.

In der Vergangenheit haben Millionen von Passagieren sehr weite Strecken in einer Boeing 707 oder Ähnlichem zurückgelegt,ohne sich zu beklagen!
Beitrag vom 19.03.2017 - 19:19 Uhr
Macht doch eigentlich den Einsatz von A321LR auf Langstrecken noch lukrativer.

Da fehlt mir etwas die Phantasie. Die 321LR würde eher solche dünnen Strecken wie an den Sandkasten bedienen, die heute ein A330 fliegt.

Für A340-600 sieht es dann ja ganz düster aus wenn D-Checks und/oder Triebwerksüberholungen anstehen.Die werden dann wohl weit unter ihrer Altersgrenzen in dem Ruhestand geschickt.

Natürlich sieht es düster aus. Kein 346 der durch den 350 ersetzt wurde, wird wieder zurückkommen. Allerhöchstens kommen ein paar Flieger zurück, die gerade wegen fehlender Piloten rumstehen. Es hat ja einen Grund, dass LH die 346 schon seit längerem ausmustert. So sehr viel Strecken gibt es nicht, wo man sie wirklich gebrauchen kann. Bogota wäre so eine, aber das ist halt echt die Minderheit.


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