Tauziehen um Flugrechte
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Darf Emirates nur an zweimal pro Woche an den BER fliegen?

Flughafen BER
Flughafen BER, © FBB

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BERLIN - Berlin und der BER gegen Lufthansa, Hessen und Bayern: Emirates-Lizenzen für einen fünften Anflugpunkt in Deutschland spalten die hiesige Luftfahrtszene in zwei Lager. Emirates kann wohl mit Berlin planen - das Bundesverkehrsministerium zieht nach Medieninformationen aber eine Haltelinie ein.

Die Bundesregierung zeigt zum Luftfahrtabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten Gesprächsbereitschaft - Emirates kann mit einem fünften Anflugpunkt in Deutschland rechnen.

Nach Medieninformation hat die Airline ab Dezember bereits Slots in Berlin für Flüge nach Dubai geblockt.

Wie der "Tagesspiegel" berichtet, will das Bundesverkehrsministerium Emirates vorerst aber keine täglichen Flugrechte zugestehen, sondern nur zwei Flüge pro Woche zulassen.

Berlin und BER befürworten eine Emirates-Linie und den damit verbundenen Anschluss an das breite Interkontsystem der Airline in Dubai.

Lufthansa fürchtet hingegen eine weitere Wettbewerbsverzerrung - die Länder Hessen und Bayern mit den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt und München lehnen erweiterte Emirates-Lizenzen ebenfalls kategorisch ab.
© aero.de | Abb.: Ingo Lang, Boeing | 13.02.2026 13:45

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Beitrag vom 15.06.2026 - 13:35 Uhr
> Edel sei der Mensch hilfreich und gut.
> Ist er aber nicht!
>
> Aber gut:
> träumen Sie gerne weiter von fairem Kapitalismus;).
OMG! Sie wollen und können es nicht verstehen: die Ablehnung von Regeln kann nicht damit begründet werden, dass sich einige nicht daran halten. Dann könnten wir Gesetze, ja eigentlich die gesamte Gesellschaft abschaffen, den unser Zusammenleben beruht auf Regeln. Und wer sich nicht daran hält...
Aber gut: bleiben Sie ruhig bei Ihrer pessimistischen Weltsicht, dem real nicht mehr existierenden Sozialismus verpflichtet.
Und noch eins: verdeutlichen Sie mir, an welcher Stelle ich vom einzelnen Menschen geschrieben habe. Aber wie immer werfen Sie vieles einfach durcheinander, um das letzte Wort zu haben. Nun gut, wenn es Ihnen so wichtig ist.

Ich hatte Ihnen (im anderen Thread) Fragen gestellt, wie das Verhalten (gegenüber deutschen AN und dem deutschen Steuerbehörden) - der von Ihnen vehement vor 'unfairen Wettbewerb' - vereidigten deutschen Airlines, sich mit der von Ihnen hier hoch gehaltenen 'Fairness' verträgt.
Dazu kam keine Antwort, weil Sie das nicht erklöreb können. Das spricht doch Bände.

Das liegt vielleicht daran, dass @F11 gar kein unmoralisches Verhalten darin sieht, wenn einem die Leistung beim bisherigen Leistungserbinger zu teuer wird und man sich einen Anbieter sucht, der ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis bietet.

Ich persönlich finde es nicht unmoralisch, wenn Kunden aus Enttäuschung über die Zuverlässigkeit bei LH in Zukunft z. B. LOT (oder eine andere Airline) wählen, auch wenn LOT Mitarbeiter weniger verdienen, Arbeitsplätze bei LH dadurch abgebaut werden müssen und so weniger Steueraufkommen in Deutschland landet.

Es ist meines Erachtens auch nicht unmoralisch, wenn man sich ein Elektroauto aus China kauft, weil man sich einen ID3 von VW nicht leisten kann, auch wenn das deutsche Arbeitsplätze kostet.

In der Tat scheint hier von Seiten @JordanPensionär eine Verwechslung der Kategorien "Fairness"
und "Moral" vorzuliegen. Ich plädiere für faire Wettbewerbsbedingungen ohne gegenüber den Konsumenten den moralischen Zeigefinger zu schwingen. Und "deutsch" kann ja keine übergeordnete Kategorie für wirtschaftliche Entscheidungen sein. Und was die LH angeht: sobald Preise, Zuverlässigkeit, Bordprodukt und -service in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen, ziehe ich sie bei künftigen Buchungen evtl. wieder in Betracht. Aber sicher nicht, weil es eine "deutsche" Airline ist.

Nun haben Sie offensichtlich völlig den Überblick verloren.

Wen interessiert es ob und mit wem Sie zukünftig fliegen (höchstens in dem Kontext das Sie sich hier früher als konsequenter Verfechter des Klimaschutzes durch gar nicht/weniger fliegen geriert haben...).

Denn ich fragte Sie:

Ist es moralisch und fair das deutsche Airlines ihre Flüge durch (Billig)Airlines im Wetlease durchführen lassen, um deutsche AN unter Druck zu setzen bzw. los werden zu können?

Ist es moralisch und fair das sie Steuerzahlungen in Deutschland durch Betriebsteile und AOC in Niedrigsteuerländern vermeiden?

Nach dieser Logik handeln alle deutschen Konsumenten, die Artikel aus nicht-deutscher Produktion konsumieren, unmoralisch. Jeder Deutsche, der in ein Flugzeug von Qatar steigt, würde demnach unmoralisch handeln. Oder sich einen Skoda oder Toyota kauft. Das halte ich gelinde gesagt für absurd.

Gerne können Sie auch noch auf das Outsourcing/die Vergabe von Dienstleistungen (z.B. Technik, Wartung u.ä.) in Billigstländer in Asien eingehen, statt diese von Dienstleistern bzw. Eigenbetrieben in DE/Europa durchführen zu lassen!?

SIE heben nämlich den 'Zeigefinder' in dem Sie vorgeben deutsche Airlines vor 'unfairem Wettbewerb' schützen zu wollen, die Diesen aber selber schon lange (ob gezwungenermaßen oder nicht sei jetzt einmal aussen vor gelassen) haben sausen lassen und Moral nur dann aufrufen, wenn es ihren Interessen dient.

Da Sie darauf aber nicht klar und deutlich eingehen können bzw. wollen beende ich das jetzt dazu (meinen Hinweis woher der größte Teil des Öls für die Kerosinherstellung bzw. dieses selber kommt haben Sie auch geflissentlich übersehen...).

Dann schauen Sie sich mal in Ihrem Haushalt um, was da alles aus Erdöl produziert wurde. Würden Sie sich jetzt selbst als unmoralisch bezeichnen?
Beitrag vom 15.06.2026 - 11:51 Uhr

Denn ich fragte Sie:

Ist es moralisch und fair das deutsche Airlines ihre Flüge durch (Billig)Airlines im Wetlease durchführen lassen, um deutsche AN unter Druck zu setzen bzw. los werden zu können?
Wieder werfen Sie "fair" und "moralisch" in einen Topf. Wetlease war schon immer ein Bestandteil der Luftfahrt und hat seine wirtschaftliche Berechtigung. Und wird durch Airlines durchgeführt, die nicht (!!) von ihren Staaten alimentiert werden. Man könnte nun darüber streiten, ob die Arbeitsbedingungen innerhalb Europas schon weit genug angeglichen sind, aber letztlich stehen (fast) alle europäischen Airlines in einem mehr oder weniger fairen Wettbewerb. Und das der Einsatz von Wetlease ausschließlich dazu dient, AN unter Druck zu setzen, ist Ihre Interpretation .

Ist es moralisch und fair das sie Steuerzahlungen in Deutschland durch Betriebsteile und AOC in Niedrigsteuerländern vermeiden?
Wo geschieht das? Können Sie belegen, dass deutsche Steuern in Niedriglohnländer fließen. Und ja: Deutschland steht nicht isoliert in der Welt, sondern in einem globalen Wettbewerb. da steht es Firmen offen, Produktion ins Ausland zu verlegen


Gerne können Sie auch noch auf das Outsourcing/die Vergabe von Dienstleistungen (z.B. Technik, Wartung u.ä.) in Billigstländer in Asien eingehen, statt diese von Dienstleistern bzw. Eigenbetrieben in DE/Europa durchführen zu lassen!?
Was hat das mit den Landerechten von EK zu tun.

SIE heben nämlich den 'Zeigefinder' in dem Sie vorgeben deutsche Airlines vor 'unfairem Wettbewerb' schützen zu wollen, die Diesen aber selber schon lange (ob gezwungenermaßen oder nicht sei jetzt einmal aussen vor gelassen) haben sausen lassen und Moral nur dann aufrufen, wenn es ihren Interessen dient.
Diesen Unsinn lasse ich mal unkommentiert... es führt zu nix, Sie wieder darauf hinzuweisen, dass eine Zustandsbeschreibung nichts an der Notwendigkeit von Regeln ändert. Ihrer Meinung nach, sollte man ja darauf verzichten.

Da Sie darauf aber nicht klar und deutlich eingehen können bzw. wollen beende ich das jetzt dazu (meinen Hinweis woher der größte Teil des Öls für die Kerosinherstellung bzw. dieses selber kommt haben Sie auch geflissentlich übersehen...)
Ja, beenden wir das, andere Forenteilnehmer sind von dieser Art vn Diskussion eh gelangweilt und ich ertappe mich ja schon wieder dabei, dass ich es nicht schaffe, Unsinn anderer einfach stehen zu lassen. Over and out!
Beitrag vom 15.06.2026 - 11:21 Uhr
Edel sei der Mensch hilfreich und gut.
Ist er aber nicht!

Aber gut:
träumen Sie gerne weiter von fairem Kapitalismus;).
OMG! Sie wollen und können es nicht verstehen: die Ablehnung von Regeln kann nicht damit begründet werden, dass sich einige nicht daran halten. Dann könnten wir Gesetze, ja eigentlich die gesamte Gesellschaft abschaffen, den unser Zusammenleben beruht auf Regeln. Und wer sich nicht daran hält...
Aber gut: bleiben Sie ruhig bei Ihrer pessimistischen Weltsicht, dem real nicht mehr existierenden Sozialismus verpflichtet.
Und noch eins: verdeutlichen Sie mir, an welcher Stelle ich vom einzelnen Menschen geschrieben habe. Aber wie immer werfen Sie vieles einfach durcheinander, um das letzte Wort zu haben. Nun gut, wenn es Ihnen so wichtig ist.

Ich hatte Ihnen (im anderen Thread) Fragen gestellt, wie das Verhalten (gegenüber deutschen AN und dem deutschen Steuerbehörden) - der von Ihnen vehement vor 'unfairen Wettbewerb' - vereidigten deutschen Airlines, sich mit der von Ihnen hier hoch gehaltenen 'Fairness' verträgt.
Dazu kam keine Antwort, weil Sie das nicht erklöreb können. Das spricht doch Bände.

Das liegt vielleicht daran, dass @F11 gar kein unmoralisches Verhalten darin sieht, wenn einem die Leistung beim bisherigen Leistungserbinger zu teuer wird und man sich einen Anbieter sucht, der ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis bietet.

Ich persönlich finde es nicht unmoralisch, wenn Kunden aus Enttäuschung über die Zuverlässigkeit bei LH in Zukunft z. B. LOT (oder eine andere Airline) wählen, auch wenn LOT Mitarbeiter weniger verdienen, Arbeitsplätze bei LH dadurch abgebaut werden müssen und so weniger Steueraufkommen in Deutschland landet.

Es ist meines Erachtens auch nicht unmoralisch, wenn man sich ein Elektroauto aus China kauft, weil man sich einen ID3 von VW nicht leisten kann, auch wenn das deutsche Arbeitsplätze kostet.

In der Tat scheint hier von Seiten @JordanPensionär eine Verwechslung der Kategorien "Fairness"
und "Moral" vorzuliegen. Ich plädiere für faire Wettbewerbsbedingungen ohne gegenüber den Konsumenten den moralischen Zeigefinger zu schwingen. Und "deutsch" kann ja keine übergeordnete Kategorie für wirtschaftliche Entscheidungen sein. Und was die LH angeht: sobald Preise, Zuverlässigkeit, Bordprodukt und -service in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen, ziehe ich sie bei künftigen Buchungen evtl. wieder in Betracht. Aber sicher nicht, weil es eine "deutsche" Airline ist.

Nun haben Sie offensichtlich völlig den Überblick verloren.

Wen interessiert es ob und mit wem Sie zukünftig fliegen (höchstens in dem Kontext das Sie sich hier früher als konsequenter Verfechter des Klimaschutzes durch gar nicht/weniger fliegen geriert haben...).

Denn ich fragte Sie:

Ist es moralisch und fair das deutsche Airlines ihre Flüge durch (Billig)Airlines im Wetlease durchführen lassen, um deutsche AN unter Druck zu setzen bzw. los werden zu können?

Ist es moralisch und fair das sie Steuerzahlungen in Deutschland durch Betriebsteile und AOC in Niedrigsteuerländern vermeiden?

Gerne können Sie auch noch auf das Outsourcing/die Vergabe von Dienstleistungen (z.B. Technik, Wartung u.ä.) in Billigstländer in Asien eingehen, statt diese von Dienstleistern bzw. Eigenbetrieben in DE/Europa durchführen zu lassen!?

SIE heben nämlich den 'Zeigefinder' in dem Sie vorgeben deutsche Airlines vor 'unfairem Wettbewerb' schützen zu wollen, die Diesen aber selber schon lange (ob gezwungenermaßen oder nicht sei jetzt einmal aussen vor gelassen) haben sausen lassen und Moral nur dann aufrufen, wenn es ihren Interessen dient.

Da Sie darauf aber nicht klar und deutlich eingehen können bzw. wollen beende ich das jetzt dazu (meinen Hinweis woher der größte Teil des Öls für die Kerosinherstellung bzw. dieses selber kommt haben Sie auch geflissentlich übersehen...).


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