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Flughafen Wien

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Skylink steht weiter in den Sternen

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Flughafen Wien, © Star Alliance
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WIEN - Wie die Wiener Tageszeitung "Die Presse" berichtete, muss das umstrittene Terminalprojekt Skylink am Flughafen Wien mit weiteren Verzögerungen rechnen.

So hat das Bundesvergabeamt die bereits erteilte örtliche Bauaufsichtunerwartet für nichtig erklärt. Das beauftragte Konsortium wäre für die Qualitätskontrolle, Organisation der ausführenden Firmen und Rechnungsprüfung zuständig gewesen.

Tätig wurde das Bundesvergabeamt durch den Einspruch der unterlegenen Bietergruppe. Als Grund für die Entscheidung wurde eine Unvereinbarkeit von Interessen innerhalb des Siegerkonsortiums genannt. So sei ein Gesellschafter eines Bietermitglieds gleichzeitig für den Flughafen Wien mit Planprüfungs- und Beratungsleistungen für den Skylink tätig gewesen.

Es sei auch "verblüffend", dass manche der im Juni stornierten Bau und Consult-Verträge neu ausgeschrieben und manche verlängert wurden. Positive Nachrichten gäbe es zur Neubesetzung eines Generalunternehmers. Nachdem das Bundesvergabeamt inzwischen den Einspruch einer hier ebenfalls tätigen Baufirma abgewiesen hat, kann der Flughafen seine Suche nach einem für die Gesamtleitung des Projekts verantwortlichen Unternehmen fortsetzen.

Auch wenn die Auswahl noch läuft, dürfte der Sieger bereits so gut wie feststehen. Demnach soll das auf rund 90 Mio Euro taxierte Projektmanagement an den hiesigen Baukonzern Porr gehen. Seitens des Flughafens war dazu kein Kommentar zu erhalten. Die Entscheidung über den künftigen Generalunternehmer dürfte erst im Frühjahr fallen.

Erhebliche Mehrkosten

Durch die neuerliche Verzögerung steht auch die zuletzt angepeilte Fertigstellung im Sommer 2012 wieder in Frage. Das vom Homecarrier Austrian Airlines dringend benötigte Star Alliance-Terminal sollte bereits im Sommer 2008 in Betrieb gehen.

Unabhängig von der Reorganistion des Projekts untersucht auch der Rechnungshof die Causa Skylink. So stiegen die Baukosten zwischen 2005 und 2009 von ursprünglich 400 Mio Euro auf zuletzt über 870 Mio Euro, was schließlich zu einem generellen Baustopp und einer Neuausschreibung des gesamten Projekts führte.

© Edition Airside, Wien | 03.02.2010 13:59




Leser-Kommentare (1)

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03.02.2010 20:23
Es bleibt abzuwarten wie es weitergeht. Jedenfalls steht fest, der Verlierer ist Wien als Standort und Hub von Austrian Airlines. Wenn man so die Tagespresse und Fachpresse verfolgt, verfügt Wien nicht über genügend Quell- und Zielverkehr um so viele Langstreckenverbindungen zu "füttern". Als Drehkreuz ist es aber gänzlich ungeignet aufgrund mangelnder Terminals und die LH hat es zu viele Drehkreuze in Mitteleuropa, somit droht Wien der "Zwangsabstieg".


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