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793 Flugzeuge, vier Prozent mehr als 2024: Airbus hat das Lieferziel für 2025 erreicht, musste die Prognose im November 2025 aber von 820 auf 790 Flugzeuge korrigieren.
Der Konzern steckt in allen zivilen Programmen im Hochlauf. Die Produkte des weltgrößten Flugzeugbauers sind gefragt, das Airbus-Standardmodell A320neo ist bis in die frühen 2030er Jahre ausverkauft.
Airlines und Leasingfirmen erwarten mit Spannung die Lieferprognose für 2026. Airbus legt traditionell zu Jahresbeginn den Lieferplan fest. Der Sollwert ist nicht nur an der Börse eine viel beachtete Kennziffer - parallel steckt Airbus mit Kunden Liefertermine punktgenauer ab.
Gemeinhin wird erwartet, dass Airbus den 2019 bei 863 Flugzeugen aufgestellten Lieferrekord 2026 brechen will - und vielleicht sogar 900 Auslieferung anpeilt. Zu weit dürfte sich das Management gleichwohl nicht aus dem Fenster lehnen. Airbus rechnet für 2026 mit einem andauernden Sichtflug bei Triebwerkslieferungen.
Das betreffe allem GTF-Triebwerke für Airbus A320neo von Pratt & Whitney, die aktuell weiterhin "sehr spät" an den Werken eintreffen, baute der scheidende Chef der Airbus-Verkehrsflugzeugsparte Christian Scherer im Januar vor.
"Airbus hat uns und anderen bereits signalisiert, dass Triebwerke 2026 die Engstelle bei den A320neo bleiben werden", sagte ein Aufsichtsrat eines großen europäischen Airbus-Kunden aero.de im Januar. "Bei den A350 ist das weniger ein Thema."
Airbus hatte wegen Produktionsengpässen bei Triebwerkspartern den Hochlaufplan für die Serien A320neo und A220 gestreckt. Im Brot-und-Butter-Programm A320neo arbeitet Airbus auf eine lange für 2026 anvisierte 75er-Monatsrate inzwischen bis 2027 hin. Die A220-Serie will Airbus 2026 auf zwölf Flugzeuge pro Monat hochtakten, zwei Flugzeuge weniger als geplant.
Lufthansa erwartet gegen Jahresende erste A220-300 für City Airlines. "Bisher gehen wir nicht von Verzögerungen aus", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr im November.
Boeing hat seine Erwartungen letzte Woche vorgelegt - der Airbus-Konkurrent rechnet 2026 mit rund 500 Auslieferungen im 737-MAX-Programm und bis zu 100 787.
© aero.de | Abb.: Airbus | 02.02.2026 11:18







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