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Beitrag vom 05.11.2012 - 13:21 Uhr
Usersaftfrucht
User (1024 Beiträge)
Das bei einigen Airlines vor kurzem wieder aufgeflammte Interesse an der -1000 werte ich als Zeichen dafür, dass Airbus sich die Kritik der Golfer zu Herzen genommen und etwas an den Spezifikationen geändert hat.
Beitrag vom 05.11.2012 - 13:38 Uhr
Userkarle
User (245 Beiträge)
Die -1000 ist überhaupt erst deswegen so verkorkst worden, WEIL man sich die "Kritik" (Weihnachtswünsche) der Golfairlines zu sehr zu Herzen genommen hat. Erst sukzessive die ganzen Änderungen für Hot&High T/O eingebaut (mehr Schub, verkorkster Hochauftrieb) und dann die Rechnung in Form von Abbestellungen kassiert, weil durch dieses Zuschneidern auf Spezialwünsche der Fuel Burn in den Sack ging - und zwar für alle, nicht "nur" für die Golfairlines. Schönen Dank auch.
Beitrag vom 05.11.2012 - 13:39 Uhr
Userkarle
User (245 Beiträge)
Das Interesse flammt nur deswegen auf, weil Boeing diesen Blödsinn nicht mitmacht. Die bauen Flugzeuge für alle. Zumindest probieren sie es.
Beitrag vom 06.11.2012 - 11:21 Uhr
User350 XWM
User (114 Beiträge)
Vielleicht lag die anfängliche Zurückhaltung der Airlines gegenüber den A350-1000 daran, dass diese effizienteren Flieger der neuen Generation gegen altbewährte, beliebte B777-300ER antreten, für die Boeing umfangreiche Upgrades vorerst nur weiterhin in Aussicht stellt, weil zu teuer?
Beitrag vom 07.11.2012 - 19:29 Uhr
UserPusteblume
User (74 Beiträge)
Wird vermutet.
Beitrag vom 08.11.2012 - 12:00 Uhr
User350 XWM
User (114 Beiträge)
"It's going to be way further off than people think":

 http://www.reuters.com/article/2012/11/07/us-boeing-777x-idUSBRE8A602020121107

Projekt 777X wird nach einer Analyse von StrategicAero Research kaum vor 2014 gestartet werden können.
Beitrag vom 08.11.2012 - 20:52 Uhr
User77W
User (246 Beiträge)
"It's going to be way further off than people think":

 http://www.reuters.com/article/2012/11/07/us-boeing-777x-idUSBRE8A602020121107

Projekt 777X wird nach einer Analyse von StrategicAero Research kaum vor 2014 gestartet werden können.

Nun scheint auch EK Chef Tim Clark nocheinmal den Druck auf Boeing erhöht zu haben, mit der Entwicklung der 777x zügig zu beginnen.
So gibt er bekannt, 100 Flugzeuge insgesamt vom Typ 777-9 oder 777-8 zu bestellen, wenn diese gebaut werden würde.
Der Druck ist berechtigt, denn anfangs leaste EK die 77W. Die ersten Boeing 77W wurde 2005 geleast, mit einer Laufzeit von 12 Jahren laufen die Verträge mit ILFC und GECAS 2017 beginnend aus, womit Flugzeuge fehlen würden, die dann auch der potenzielle Gegner Airbus mit A350 liefern könnte...

 http://www.arabianbusiness.com/emirates-buy-100-777s-if-boeing-builds-new-model-478883.html
Beitrag vom 09.11.2012 - 23:06 Uhr
UserFlyingT
User (331 Beiträge)
@77W

Das Emirates immer einen möglichst neuen Flieger in der Flotte haben will, macht in Anbetracht deren Umgangs mit dem Metall durchaus Sinn.

Bevor ich missverstanden werde:
Obige Aussage soll NICHT suggerieren, dass EK mit den Fliegern schluderhaft umgeht.
EK verfolgt im Gegensatz zu (wenigen) anderen Airlines allerdings eine Politik, der gemäß ein Flugzeug nach Auslieferung nicht mehr (groß) verändert wird. Ergo bleibt auch, nein, vokalem das Kabinenprodukt von Indienststellung bis zur Ausflottung das selbe. Es wird nicht auf neuere Versionen umgerüstet - was durchaus ja auch eine Menge Geld kostet.

Aus diesem Grund ist es verständlich, dass EK die dann teils (Kabinenprodukt seitig) betagten T7 los werden will.
So neue Typen vor der Tür stehen, ist es abermals verständlich, dass EK diese möglichst termingerecht und nach eigenen Wünschen gefertigt übernehmen möchte.

Dies ist aber optimiertes Denken.

Praktisch wäre es für EK ohne weiteres möglich, die existierenden Maschinen einfach weiter zu leasen (so ILFC die Dinger nicht schon potentiellen Käufern vertraglich zugesichert hat).

Wirtschaftlich wäre der "Schaden" für EK überschaubar:
- Eine T7 ist nach 12 Jahren definitiv noch ein wirtschaftlich zu betreibendes Fluggerät, das noch viele Jahre ohne große Zicken zu benutzen ist, so die Wartung ordentlich und gewissenhaft erfolgt ist. Ich unterstelle EK einfach mal, dass die aber derart mit ihren Fliegern umgehen.
- ILFC wird die Leasingraten durchaus so kalkuliert haben, dass nach Auslaufen der Vertragslaufzeit keine ausufernden Restbuchwerte übrig bleiben. Ergo dürfte sich die Leasingrate zumindest nicht erhöhen - das Gegenteil ist wahrscheinlicher.
- Der operative Verlust würde sich auf einen Vergleich mit neuen Typen beziehen - so diese noch nicht auf dem Markt sind, haben alle mit dem Spritverbrauch der "Alten" zu leben.
- Fraglich bleibt lediglich der Umgang mit der Kabine: Dann sehr alte drin lassen oder doch mal in eine (untypische) Umrüstung investieren?
Beitrag vom 10.11.2012 - 14:36 Uhr
UserClemi
Elektroniker
User (1096 Beiträge)
Einfach Genial:
 http://www.aerotelegraph.com/boeing-will-aufklappbare-tragflaechen-b777x

Die Idee mit dem hochklappbaren Tragflächen wurde damals von American Airlines 1995 gefordet und entwickelt
und dann nie bestellt.
Und jetzt noch die 787-10 entwickeln:-) Juhu.
Beitrag vom 10.11.2012 - 16:01 Uhr
User......!!!Hallo¿..
User (2 Beiträge)
Einfach Genial:
 http://www.aerotelegraph.com/boeing-will-aufklappbare-tragflaechen-b777x

Die Idee mit dem hochklappbaren Tragflächen wurde damals von American Airlines 1995 gefordet und entwickelt
und dann nie bestellt.
Was soll dann daran genial sein?
Beitrag vom 11.11.2012 - 15:00 Uhr
UserClemi
Elektroniker
User (1096 Beiträge)
Emirates macht weiter Druck:

 http://austrianaviation.net/news-international/news-detail/datum/2012/11/11/emirates-draengt-boeing-zur-777x.html
Beitrag vom 11.11.2012 - 20:07 Uhr
Usersaftfrucht
User (1024 Beiträge)

Was soll dann daran genial sein?

Wüsste ich auch gern. Einen äußerst primitiven Notnagel als genial zu bezeichnen ist schon reichlich weltfremd.
Beitrag vom 11.11.2012 - 23:30 Uhr
Userhmd
User (253 Beiträge)
Der Treibstoff ist heute deutlich teurer, man braucht grössere Spannweiten um effizienter fliegen zu können. Der Klappflügel ist unter den bestehenden Regeln/Restriktionen sicher ein guter weg. Primitv ist das sicher nicht, es ist eine mechanische Lösung.
Beitrag vom 12.11.2012 - 00:01 Uhr
Usersaftfrucht
User (1024 Beiträge)
Selbstverständlich ist das primitiv. Und abgesehen davon äußerst Wartungsintensiv.
Beitrag vom 12.11.2012 - 00:59 Uhr
Usermaussuam
Simulatorfuzzi
User (72 Beiträge)
Warum muss eine primitive (=einfache) Lösung schlecht sein? Man erkauft sich eine deutlich höhere Spannweite mit der Komplexität von einem kleinen Aktuator und zwei unabhängigen Veriegelungsmechanismen. Der Wartungsaufwand sollte auch nicht so viel höher sein als bei einem Spoiler und die Hydraulikleitungen für die Ailerons verlaufen eh dort. Wenn man den Klappmechanismus hinter dem letzten Aileron anbringt, hat man auch keine Hydraulikleitungen die über das Gelenk führen. Lediglich die elektrischen Leitungen für die Lichter bleiben dann noch. Ich finde das eine ziemlich pfiffige Lösung.

Dieser Beitrag wurde am 12.11.2012 01:00 Uhr bearbeitet.
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