Beitrag vom 14.02.2025 - 12:07 Uhr
Bei jedem Start von einem deutschen Flughafen würden pro Ticket staatlich verursachte Kosten von 30 Euro fällig.
Darf man annehmen, dass diese exorbitanten "staatlich verursachten Kosten" die Kosten für Leistungen, die der Staat für den Flugbetrieb erbringen muss, also zB die Kosten der DFS und die Sicherheitskosten beinhalten?
Der Bezugspost scheint weg zu sein,
Ich hatte hier den Artikel selbst zitiert.
aber ja, die Kosten beinhalten diese Leistungen. Das scheint im Grundsatz aber nicht das Problem zu sein, es ist die Höhe dieser Kosten im Vergleich zu anderen Ländern.
Dann sind das aber genau keine "staatlich verursachten" Kosten, wie die PM fälschlicherweise behauptet, sondern es sind Kosten für zusätzliche Arbeiten (Flugführung, Sicherheitskontrollen), die für einen sicheren Flugbetrieb geleistet werden müssen, enthalten.
D.h. der Flugbetrieb verursacht einen großen Anteil dieser Kosten (alles ausser Steuen) und nicht der Staat.
Dieser Beitrag wurde am 14.02.2025 12:14 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 14.02.2025 - 15:58 Uhr
Bei jedem Start von einem deutschen Flughafen würden pro Ticket staatlich verursachte Kosten von 30 Euro fällig.
Darf man annehmen, dass diese exorbitanten "staatlich verursachten Kosten" die Kosten für Leistungen, die der Staat für den Flugbetrieb erbringen muss, also zB die Kosten der DFS und die Sicherheitskosten beinhalten?
Der Bezugspost scheint weg zu sein,
Ich hatte hier den Artikel selbst zitiert.
aber ja, die Kosten beinhalten diese Leistungen. Das scheint im Grundsatz aber nicht das Problem zu sein, es ist die Höhe dieser Kosten im Vergleich zu anderen Ländern.
Dann sind das aber genau keine "staatlich verursachten" Kosten, wie die PM fälschlicherweise behauptet, sondern es sind Kosten für zusätzliche Arbeiten (Flugführung, Sicherheitskontrollen), die für einen sicheren Flugbetrieb geleistet werden müssen, enthalten.
D.h. der Flugbetrieb verursacht einen großen Anteil dieser Kosten (alles ausser Steuen) und nicht der Staat.
Eigentlich schon, denn der Staat verursacht indem er erhebt oder die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft ändert, zB die Anhebung der Deckelung der Sicherheitsgebühr um 50%. Oder das er sagt, das die DFS sich über Gebühren selbst finanzieren soll. Da fehlt somit jeder Incentiv sich dem gleichen Markt zu stellen, dem die Nutzer des System ausgesetzt sind .
Beitrag vom 14.02.2025 - 16:25 Uhr
Bei jedem Start von einem deutschen Flughafen würden pro Ticket staatlich verursachte Kosten von 30 Euro fällig.
Darf man annehmen, dass diese exorbitanten "staatlich verursachten Kosten" die Kosten für Leistungen, die der Staat für den Flugbetrieb erbringen muss, also zB die Kosten der DFS und die Sicherheitskosten beinhalten?
Der Bezugspost scheint weg zu sein, aber ja, die Kosten beinhalten diese Leistungen. Das scheint im Grundsatz aber nicht das Problem zu sein, es ist die Höhe dieser Kosten im Vergleich zu anderen Ländern.
Schauen Sie auf meinen ersten Post und die dazu recherierten, aktuellen Ticketpreis - Beispiele.
Wenn die Gebühren so hoch sind, dann sollte es eben solche 'Eingangsangebote', was ja das Beispiel BER - CGN eigentlich auch nicht mehr ist, nicht mehr geben.
Das Argument 'dann fliegen noch weniger' (sehe ich bereits vor meinem Augen), ist m.E. keines, denn wie kann ein normal denkender Anbieter Angebote machen, die Verluste bringen!?
Wenn dadurch unterm Strich der Deckungsbeitrag erhöht werden kann, macht es Sinn.
Denn auch das 'lockt mehr Kunden an, die kaufen dann mehr (ala Supermarkt)' zieht nicht, da jemand der fliegt vielleicht noch was am Airport konsumiert und eventuell noch etwas aus dem Bordangebot.
Doch, das ist der Trend, Kunden an Bord zu locken um Zusatzverkäufe zu machen. Ryanair lebt da zu 100% von, der Rest nutzt das auch in geringerem Maße.
Das 'sind diese preiswerten Tickets weg kosten die anderen umsomehr' fällt m.E. in den Bereich der Spekulationen. Damit sollte ein seriöser Anbieter aber nicht arbeiten!
Doch, denn dann müssten zB die unveränderten Flugsicherungs von weniger Kunden übernommen werden.
Sollte sich allerdings, entgegen den Verlautbarungen aus der Airlinebranche herausstellen, dass dieses 'Konzept' doch aufgeht, dann gibt es m.E. keinen Grund für diese Forderungen - ausser: man will mit Hilfe des Staates mehr Marktanteile gewinnen.
S.o.
Und da sind wir dann beim (kritisierten) TK oder ME3 Modell... .
Inwiefern sind wir da?
Btw. Das Hip - Hop von z.B. FR zeigt doch ganz eindeutig das das 'Niedrigpreismodell' offensichtlich nur aufgeht, wenn der Staat und/oder die Airports mit niedrigeren Gebühren dieses stützen/ fördern.
Es geht schon auch so. Was die Airports machen ist doch der auch von ihnen geschätzte Markt.
Die jetzt als 'Verlust' für den deutschen Flugmarkt als Argument heranzuziehen ist geradezu grotesk
Das lässt sich natürlich aus dem Pensionsstatus leicht sagen, wenn man nicht auf einen Arbeitsplatz angewiesen ist.
ich erinnere nur an des 'Gezettere' u.a. der LH als FR nach FRA kam.
Beitrag vom 14.02.2025 - 17:24 Uhr
Bei jedem Start von einem deutschen Flughafen würden pro Ticket staatlich verursachte Kosten von 30 Euro fällig.
Darf man annehmen, dass diese exorbitanten "staatlich verursachten Kosten" die Kosten für Leistungen, die der Staat für den Flugbetrieb erbringen muss, also zB die Kosten der DFS und die Sicherheitskosten beinhalten?
Der Bezugspost scheint weg zu sein,
Ich hatte hier den Artikel selbst zitiert.
aber ja, die Kosten beinhalten diese Leistungen. Das scheint im Grundsatz aber nicht das Problem zu sein, es ist die Höhe dieser Kosten im Vergleich zu anderen Ländern.
Dann sind das aber genau keine "staatlich verursachten" Kosten, wie die PM fälschlicherweise behauptet, sondern es sind Kosten für zusätzliche Arbeiten (Flugführung, Sicherheitskontrollen), die für einen sicheren Flugbetrieb geleistet werden müssen, enthalten.
D.h. der Flugbetrieb verursacht einen großen Anteil dieser Kosten (alles ausser Steuen) und nicht der Staat.
Eigentlich schon, denn der Staat verursacht indem er erhebt oder die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft ändert, zB die Anhebung der Deckelung der Sicherheitsgebühr um 50%.
Wie stellen Sie sich denn sonst vor, das Personal an den zusätzlichen Sicherheitskontrollen, die jede Airline fordert, zu bezahlen?
Oder das er sagt, das die DFS sich über Gebühren selbst finanzieren soll.
D.h. der Staat ist auch Schuld an, sagen wir mal, dem Preis, den ich für mein neues Auto zahlen muss, denn er verlangt, dass sich Autohersteller über den Kaufpreis finanzieren sollen?
Die Kosten für mein Auto sind also ebenfalls "staatlich verursacht"?
Da fehlt somit jeder Incentiv sich dem gleichen Markt zu stellen, dem die Nutzer des System ausgesetzt sind .
Die DFS liefert einen qualitativ hochwertigen Service den Airlines benötigen und verwaltet einen der engsten und kleinteiligst eingeteilten Lufträume der Welt.
Dieser Service wird von denen, die diesen Service benötigen, bezahlt.
Die mMn einzige Alternative wäre in beiden Fällen, DFS und Sicherheitskontrollen, eine noch stärkere Subvention durch den Steuerzahler.
Wo käme denn da ein "Markt" ins Spiel?
Dieser Beitrag wurde am 14.02.2025 19:39 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.02.2025 - 09:13 Uhr
Eigentlich schon, denn der Staat verursacht indem er erhebt oder die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft ändert, zB die Anhebung der Deckelung der Sicherheitsgebühr um 50%.
Wie stellen Sie sich denn sonst vor, das Personal an den zusätzlichen Sicherheitskontrollen, die jede Airline fordert, zu bezahlen?
Ja, sicher, aber 50%? Weniger hätten den Duck erhöht Lösungen zu finden.So wirkt das wie Carte Blanche.
Oder das er sagt, das die DFS sich über Gebühren selbst finanzieren soll.
D.h. der Staat ist auch Schuld an, sagen wir mal, dem Preis, den ich für mein neues Auto zahlen muss, denn er verlangt, dass sich Autohersteller über den Kaufpreis finanzieren sollen?
Die Kosten für mein Auto sind also ebenfalls "staatlich verursacht"?
Das ist keine staatliche Leistung.
Da fehlt somit jeder Incentiv sich dem gleichen Markt zu stellen, dem die Nutzer des System ausgesetzt sind .
Die DFS liefert einen qualitativ hochwertigen Service den Airlines benötigen und verwaltet einen der engsten und kleinteiligst eingeteilten Lufträume der Welt.
Machen die anderen das schlechter weil günstiger?
Dieser Service wird von denen, die diesen Service benötigen, bezahlt.
Die mMn einzige Alternative wäre in beiden Fällen, DFS und Sicherheitskontrollen, eine noch stärkere Subvention durch den Steuerzahler.
Warum nicht? Es kommt auf die Absicht dahinter an. Will ich den Standort D attraktiv halten oder nicht? Warum soll der Luftverkehr seine Infrastruktur aus sich selbst heraus finanzieren, die Bahn und die Wasserwegs aber nicht?
Wo käme denn da ein "Markt" ins Spiel?
Der Markt kommt ins Spiel, sobald ich Geschäfte mache, die nicht nur in D involviert sind. Der Umsteiger von X nach Y hat eine Reihe von günstigeren Alternativen. In diesem Markt bewegt man sich. Das ist doch aber alles nicht neu.
Beitrag vom 15.02.2025 - 09:38 Uhr
Ja, sicher, aber 50%? Weniger hätten den Duck erhöht Lösungen zu finden.So wirkt das wie Carte Blanche.
Wo wäre denn der Bereich, in dem eine BDL nicht gemeckert hätte? Ich vermute mal den gibt es nicht.
Machen die anderen das schlechter weil günstiger?
Nein, aber nicht so frequentiert und nicht kleinteilig. Bedeutet deutlich weniger Personen die sich um einen Flug kümmern müssen, sei es �berflug oder sei es mit Ausgangs-/Zielort in D.
Warum nicht? Es kommt auf die Absicht dahinter an. Will ich den Standort D attraktiv halten oder nicht? Warum soll der Luftverkehr seine Infrastruktur aus sich selbst heraus finanzieren, die Bahn und die Wasserwegs aber nicht?
Der Standort D ist attraktiv/unattraktiv wegen des Flugverkehrs? Das muss man mir erklären. Der Anteil der Business-Passagiere sinkt kontinuierlich und ein Business-Reisender schaut am wenigsten auf das Geld.
Der Markt kommt ins Spiel, sobald ich Geschäfte mache, die nicht nur in D involviert sind. Der Umsteiger von X nach Y hat eine Reihe von günstigeren Alternativen. In diesem Markt bewegt man sich. Das ist doch aber alles nicht neu.
Auch nicht neu ist, dass LH mit dem ach so bösem Standortnachteil Deutschland gemessen an Gesamtpassagieren Platz 2 in Europa nach Ryanair - bei denen Umsteiger keine Rolle spielen - und vor allen anderen Airlines. Wieso jammern wir in unserem Land über eine Kennzahl, die sich eventuell irgendwann mal ändern könnte, nur wegen eines der Industrie unangenehmen Faktors, obwohl wir Top 2 (oder auch im allgemeinen Top 5) sind?
Beitrag vom 15.02.2025 - 11:40 Uhr
Wo käme denn da ein "Markt" ins Spiel?
Der Markt kommt ins Spiel, sobald ich Geschäfte mache, die nicht nur in D involviert sind. Der Umsteiger von X nach Y hat eine Reihe von günstigeren Alternativen. In diesem Markt bewegt man sich. Das ist doch aber alles nicht neu.
Die LHG stellt sich dem doch, mit mittlerweile 4 Hubs im Ausland!?
Und haben u.a. TUI und EW nicht angekündigt neue Mittelstrecken aus Deutschland aufzulegen?
Gibt es denn, ausser dem enorm zurück gegangenen innerdeutschen Verkehr, dafür sind aber andere Gründe ursächlich (wobei DE da ja gerade neue Strecken auflegt), eine valide Quelle wieviele innereuropäische P2P-Flüge aller Airlines aus/nach Deutschland aufgrund dieser 'zu hohen' Kosten gestrichen worden sind?
Beitrag vom 15.02.2025 - 12:37 Uhr
Ja, sicher, aber 50%? Weniger hätten den Duck erhöht Lösungen zu finden.So wirkt das wie Carte Blanche.
Wo wäre denn der Bereich, in dem eine BDL nicht gemeckert hätte? Ich vermute mal den gibt es nicht.
Ich vermute mal, solange die Koste höher sind als in den anderen Ländern.
Machen die anderen das schlechter weil günstiger?
Nein, aber nicht so frequentiert und nicht kleinteilig. Bedeutet deutlich weniger Personen die sich um einen Flug kümmern müssen, sei es �berflug oder sei es mit Ausgangs-/Zielort in D.
Haben Sie da Vergleichszahlen, wieviel Peronen sich um einen Flug kümmern bei �berflug F vs D, oder CDG vs FRA nach ZRH?
Warum nicht? Es kommt auf die Absicht dahinter an. Will ich den Standort D attraktiv halten oder nicht? Warum soll der Luftverkehr seine Infrastruktur aus sich selbst heraus finanzieren, die Bahn und die Wasserwegs aber nicht?
Der Standort D ist attraktiv/unattraktiv wegen des Flugverkehrs? Das muss man mir erklären.
So sagt die Wirtschaft.
Der Anteil der Business-Passagiere sinkt kontinuierlich und ein Business-Reisender schaut am wenigsten auf das Geld.
Das heißt im Umkehrschluss, dass es immer mehr Kunden gibt, die immer mehr aufs Geld schauen. Darum geht es ja.
Der Markt kommt ins Spiel, sobald ich Geschäfte mache, die nicht nur in D involviert sind. Der Umsteiger von X nach Y hat eine Reihe von günstigeren Alternativen. In diesem Markt bewegt man sich. Das ist doch aber alles nicht neu.
Auch nicht neu ist, dass LH mit dem ach so bösem Standortnachteil Deutschland gemessen an Gesamtpassagieren Platz 2 in Europa nach Ryanair - bei denen Umsteiger keine Rolle spielen - und vor allen anderen Airlines.
Da verwechseln Sie die Gruppe (außerhalb D) mit der LHA (ab D) Es ging ja um D.
Wieso jammern wir in unserem Land über eine Kennzahl, die sich eventuell irgendwann mal ändern könnte, nur wegen eines der Industrie unangenehmen Faktors, obwohl wir Top 2 (oder auch im allgemeinen Top 5) sind?
Es jammert doch keiner. Nur weil man die Zahlen erwähnt?
Beitrag vom 15.02.2025 - 12:45 Uhr
Wo käme denn da ein "Markt" ins Spiel?
Der Markt kommt ins Spiel, sobald ich Geschäfte mache, die nicht nur in D involviert sind. Der Umsteiger von X nach Y hat eine Reihe von günstigeren Alternativen. In diesem Markt bewegt man sich. Das ist doch aber alles nicht neu.
Die LHG stellt sich dem doch, mit mittlerweile 4 Hubs im Ausland!?
Na eben. Der LHG Passagier USA - Indien oder USA Italien steigt demnächst in Rom um, anstatt in D.
Und haben u.a. TUI und EW nicht angekündigt neue Mittelstrecken aus Deutschland aufzulegen?
Haben sie? Da sie nicht mehr Flugzeuge bekommen scheint das nur ein Austausch an Destinationen zu sein. Condor verlagert zu dem ins Ausland.
Gibt es denn, ausser dem enorm zurück gegangenen innerdeutschen Verkehr, dafür sind aber andere Gründe ursächlich (wobei DE da ja gerade neue Strecken auflegt), eine valide Quelle wieviele innereuropäische P2P-Flüge aller Airlines aus/nach Deutschland aufgrund dieser 'zu hohen' Kosten gestrichen worden sind?
Denke schon, da müsste man sich durch Destatis arbeiten. Oder die BDL Zahlen nehmen. Dir DFS veröffentlicht dazu auch Statistiken.
Beitrag vom 15.02.2025 - 13:38 Uhr
Da verwechseln Sie die Gruppe (außerhalb D) mit der LHA (ab D) Es ging ja um D.
Wird aber schwierig, hier eine Grenze zu setzen, denn auch bei den anderen Airline-Gruppen sind ja immer mehrere Länder beteiligt. Wenn es aber so wäre, dass die Länder außerhalb D so viel günstoger wären, wäre LH schon längst an ihren anderen Standorten expandiert.
Das heißt im Umkehrschluss, dass es immer mehr Kunden gibt, die immer mehr aufs Geld schauen. Darum geht es ja.
Korrekt, aber in wie weit steigert das den Wirtschaftsstandort D? Darum ging es bei meiner Antwort. Und warum soll ich als Bundesbürger über meine Steuern und Abgaben einen Billigurlaub des Nachbarn mitfinanzieren? Sehe ich gar nicht ein.
Es jammert doch keiner. Nur weil man die Zahlen erwähnt?
Doch, BDL ;)
Dieser Beitrag wurde am 15.02.2025 13:38 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.02.2025 - 13:51 Uhr
Wo käme denn da ein "Markt" ins Spiel?
Der Markt kommt ins Spiel, sobald ich Geschäfte mache, die nicht nur in D involviert sind. Der Umsteiger von X nach Y hat eine Reihe von günstigeren Alternativen. In diesem Markt bewegt man sich. Das ist doch aber alles nicht neu.
Die LHG stellt sich dem doch, mit mittlerweile 4 Hubs im Ausland!?
Na eben. Der LHG Passagier USA - Indien oder USA Italien steigt demnächst in Rom um, anstatt in D.
...und statt über FRA und MUC kann man von Deutschland �ber Brüssel, Wien, Zürich oder Rom mit einen Carrier der LHG fliegen. Wo ist also das Problem?
Und haben u.a. TUI und EW nicht angekündigt neue Mittelstrecken aus Deutschland aufzulegen?
Haben sie? Da sie nicht mehr Flugzeuge bekommen scheint das nur ein Austausch an Destinationen zu sein. Condor verlagert zu dem ins Ausland.
...und legt andererseits neue, innerdeutsche und europäische Strecken nach FRA auf.
Ansonsten ist das eine sehr interessante Feststellung.
Es werden Flieger, obwohl es keine zusätzlichen noch(!) nicht gibt, trotzdem für/auf Strecken aus/von DE verlagert... .
Gibt es denn, ausser dem enorm zurück gegangenen innerdeutschen Verkehr, dafür sind aber andere Gründe ursächlich (wobei DE da ja gerade neue Strecken auflegt), eine valide Quelle wieviele innereuropäische P2P-Flüge aller Airlines aus/nach Deutschland aufgrund dieser 'zu hohen' Kosten gestrichen worden sind?
Denke schon, da müsste man sich durch Destatis arbeiten. Oder die BDL Zahlen nehmen. Dir DFS veröffentlicht dazu auch Statistiken.
Also nichts valides, lediglich Behauptungen.
Dagegen spricht im übrigen auch, daß die PAXe Zahlen aus/nach DE, zwar nicht so stark wie in anderen Ländern, trotzdem aber kontinuierlich steigen.
Beitrag vom 16.02.2025 - 08:14 Uhr
Die LHG stellt sich dem doch, mit mittlerweile 4 Hubs im Ausland!?
Na eben. Der LHG Passagier USA - Indien oder USA Italien steigt demnächst in Rom um, anstatt in D.
...und statt über FRA und MUC kann man von Deutschland �ber Brüssel, Wien, Zürich oder Rom mit einen Carrier der LHG fliegen. Wo ist also das Problem?
Steht doch da. Wie oft denn noch? Verkehr von außerhalb D nach außerhalb D steigt nicht mehr in D um, sondern woanders. 50% des LHA Verkehrs ist genau dieser Verkehr. Das ist das Problem.
Und haben u.a. TUI und EW nicht angekündigt neue Mittelstrecken aus Deutschland aufzulegen?
Haben sie? Da sie nicht mehr Flugzeuge bekommen scheint das nur ein Austausch an Destinationen zu sein. Condor verlagert zu dem ins Ausland.
...und legt andererseits neue, innerdeutsche und europäische Strecken nach FRA auf.
Ansonsten ist das eine sehr interessante Feststellung.
Es werden Flieger, obwohl es keine zusätzlichen noch(!) nicht gibt, trotzdem für/auf Strecken aus/von DE verlagert... .
Nicht nur. Die Condor bedient damit auch Märkte ohne D Bezug.
Beitrag vom 16.02.2025 - 08:27 Uhr
Da verwechseln Sie die Gruppe (außerhalb D) mit der LHA (ab D) Es ging ja um D.
Wird aber schwierig, hier eine Grenze zu setzen, denn auch bei den anderen Airline-Gruppen sind ja immer mehrere Länder beteiligt. Wenn es aber so wäre, dass die Länder außerhalb D so viel günstoger wären, wäre LH schon längst an ihren anderen Standorten expandiert.
Macht sie doch. Schaun Sie auf das Wachstum bei LX oder OS im Verglich zur LHA.
Das heißt im Umkehrschluss, dass es immer mehr Kunden gibt, die immer mehr aufs Geld schauen. Darum geht es ja.
Korrekt, aber in wie weit steigert das den Wirtschaftsstandort D? Darum ging es bei meiner Antwort. Und warum soll ich als Bundesbürger über meine Steuern und Abgaben einen Billigurlaub des Nachbarn mitfinanzieren? Sehe ich gar nicht ein.
Warum sollte der Kunde mehr bezahlen um in D umzusteigen nur um Ihren Arbeitsplstz zu finanzieren? Sieht der garnicht ein? Der schaut ja aufs Geld.
Es jammert doch keiner. Nur weil man die Zahlen erwähnt?
Doch, BDL ;)
Beitrag vom 16.02.2025 - 10:01 Uhr
Die LHG stellt sich dem doch, mit mittlerweile 4 Hubs im Ausland!?
Na eben. Der LHG Passagier USA - Indien oder USA Italien steigt demnächst in Rom um, anstatt in D.
...und statt über FRA und MUC kann man von Deutschland �ber Brüssel, Wien, Zürich oder Rom mit einen Carrier der LHG fliegen. Wo ist also das Problem?
Steht doch da. Wie oft denn noch? Verkehr von außerhalb D nach außerhalb D steigt nicht mehr in D um, sondern woanders. 50% des LHA Verkehrs ist genau dieser Verkehr. Das ist das Problem.
Ich schrieb 'von Deutschland', meinte somit die Passagiere aus/nach DE. Und ich sehe da kein Problem für die LHG, sie bekommt doch somit die PAXe, wenn denn Preis/Leistung stimmt, denn für IAG, AF/KLM etc. sind doch die Kosten ab/von DE genauso.
Das nennt man Wettbewerb.
Und haben u.a. TUI und EW nicht angekündigt neue Mittelstrecken aus Deutschland aufzulegen?
Haben sie? Da sie nicht mehr Flugzeuge bekommen scheint das nur ein Austausch an Destinationen zu sein. Condor verlagert zu dem ins Ausland.
...und legt andererseits neue, innerdeutsche und europäische Strecken nach FRA auf.
Ansonsten ist das eine sehr interessante Feststellung.
Es werden Flieger, obwohl es keine zusätzlichen noch(!) nicht gibt, trotzdem für/auf Strecken aus/von DE verlagert... .
Nicht nur. Die Condor bedient damit auch Märkte ohne D Bezug.
Ja stimmt, aber Ihre pauschale Behauptung DE und Co. 'verlagert ins Ausland' stimmt eben nicht.
Beitrag vom 16.02.2025 - 10:10 Uhr
Da verwechseln Sie die Gruppe (außerhalb D) mit der LHA (ab D) Es ging ja um D.
Wird aber schwierig, hier eine Grenze zu setzen, denn auch bei den anderen Airline-Gruppen sind ja immer mehrere Länder beteiligt. Wenn es aber so wäre, dass die Länder außerhalb D so viel günstoger wären, wäre LH schon längst an ihren anderen Standorten expandiert.
Macht sie doch. Schaun Sie auf das Wachstum bei LX oder OS im Verglich zur LHA.
Yes, ist Wachstum der LHG.
Das heißt im Umkehrschluss, dass es immer mehr Kunden gibt, die immer mehr aufs Geld schauen. Darum geht es ja.
Korrekt, aber in wie weit steigert das den Wirtschaftsstandort D? Darum ging es bei meiner Antwort. Und warum soll ich als Bundesbürger über meine Steuern und Abgaben einen Billigurlaub des Nachbarn mitfinanzieren? Sehe ich gar nicht ein.
Warum sollte der Kunde mehr bezahlen um in D umzusteigen nur um Ihren Arbeitsplstz zu finanzieren? Sieht der garnicht ein? Der schaut ja aufs Geld.
Es jammert doch keiner. Nur weil man die Zahlen erwähnt?
Wiedermal ein netter move.
Es ging @FRAHAM m.E. um die, wenn die Gebühren denn gesenkt würden, mit deutschen Steuergeldern subventionierten privaten Urlaubsreisen aus Deutschland. Und nicht um Umsteiger aus sonstwo nach sonstwo.
Btw.
Stimmen die Verlautbarungen der Reiseveranstalter, dann gibt es - trotz höherer Gebühren - keinen Einbruch der Buchungen, sondern ganz im Gegenteil: auch für 2025 wird ein weiterer Anstieg erwartet.
Doch, BDL ;)