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Beitrag vom 14.01.2021 - 16:02 Uhr
Usermenschmeier
User (619 Beiträge)
Wenn Herr Spahn nicht im Jahr 2019 tausende Krankenpflgerassisten nach abgeschlossener Ausbildung nach Haus geschickt hätte, würde ich Ihnen zustimmen.

Das sind, wie der Name schon sagt, keine vollwertigen Krankenpfleger, aber diese könnten unterstützen. Aber das war Herrn Spahn zu teuer, wollte diese lieber zu einer vollwertigen Krankenpflegerausbildung drängen, ohne Anerkennung der bisherigen Ausbildung.

Das Krankenhaus in dem meine Tochter arbeitet hat 15 dieser Menschen in 1 Jähriger Umschuldung ausgebildet und hätte diese auch gerne zur Entlastung eingestellt.

Die fehlen jetzt. Außerdem wenn er im Frühjahr verspricht bis zum Beginn der Erkältungssaison zusätzliches Personal zu stellen, dann hat er das auch einzuhalten. Oder eben Schn... halten.
Beitrag vom 14.01.2021 - 16:03 Uhr
UserFlyTweety
User (235 Beiträge)
Ich würde mich, selbst wenn ich jetzt bereits dran wäre, noch nicht impfen lassen sndern ein wenig abwarten bis diese Erkenntnisse da sind.

...Dieses Nichtbestellen des Impfstoffes und diletantischer Organisation der Verteilung kostet gerade über 1000 Menschen/pro Tag ihr Leben. Mal ganz abgesehen von den tausenden Existenzen der betroffenen Branchen.


Ich überlege grade, wie diese 2 Statements gleichzeitig in einen einigermaßen strukturiert arbeitenden Schädel passen...

Für mich ist dieser Typ ein Verbrecher (Körperverletzung durch Unterlassen bzw fahrlässige Tötung) aller größten Ausmaßes.

Sicherlich würde dies als Erklärung genügen, aber selbst für meinen Geschmack im Falle "menschmeier" doch zu dick aufgetragen.

Eher ist es ein typisches "wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass" gehabe.
Impfen ja, aber später, wenn ich nicht mehr soviel Angst davor habe!

Kleine Erläuterung: Wenn jeder 2. so denken würde hätte Span alles richtig gemacht mit seiner Bestellung, denn die aktuellen Impfstoffe lassen sich nicht lange genug lagern um auf die Zauderer zu warten.
Beitrag vom 14.01.2021 - 16:10 Uhr
Usermenschmeier
User (619 Beiträge)
Es wird einfach zu wenig informiert. Wir werden täglich über alle Medien mit Aufrufen zum Impfen und Zahlen zu Corona bombardiert, aber eine wirklich ausführliche und verständliche Erklärung zum Impfstoff, zu den gemachten Tests den Erkenntnissen daraus wird ganz gewissenhaft verschwiegen. Auch wenn es da, so wie ich für mich recht mühsam herausfinden konnte, eigentlich nix zu verschweigen gibt.

Welche Informationen fehlen ihnen denn in den Medien? Ich sehe sehr viel Aufklärung und Informationen zu den Impfstoffen, Studienergebnissen und Zulassungen in den Medienberichten.

Ich stand dem Impfstoff auch extrem kritisch gegenüber, bis meine Tochter mir das, nachdem sie sich selber mühsam Informationen besorgen konnte, mal erklären konnte. Inzwischen fehlt, mir ganz persönlich, nur noch eine Langzeitstudie bzw Erfahrungswerte.

Erfahrungswerte gibt es doch aus den Studien, auf denen die Zulassungen basieren.
Und was genau verstehen sie unter Langzeitstudie? Einen festen Zeitraum, ab dem sie für sich entscheiden, das die Impfungen sicher sind? Wie lang ist der?



Ich würde mich, selbst wenn ich jetzt bereits dran wäre, noch nicht impfen lassen sndern ein wenig abwarten bis diese Erkenntnisse da sind. Vll gibt es diese auch schon, aber man findet sie nicht.

Welche Erkenntnisse fehlen ihnen?

Bei dem jetztigen Tempo bin ich aber wohl selbst mit meinen 70 Jahren erst im Herbst dran.

Das ist leider traurige Realität. Aber eilig haben sie es ja nicht.


Wenn normalerweise eine Impfstoffzulassung 5 bis 8 Jahre dauert, inkl einer 3 jährigen Abschlussstudie zur Langzeitverträglichkeit, und jetzt nur 1 Jahr , dann muss man das schon erklären. Und einen solchen Bericht habe ich in den ÖR Medien noch nicht gesehen. Auch eine Erklärung warum die 3 jährige Langzeitstudie weggelassen werden kann, vermisse ich gänzlich.

Aber ist ja kein Problem, ich schaue dann in zwei Monaten mal nach Isreal wo schon über 25% der Menschen mit dem gleichen Impfstoff geimpft werden konnten, und dann sieht man zumindest schon die Verträglichkeit in der breiten Masse. In Deutschland kommen wir da ja so schnell nicht hin

Ich überlege grade, wie diese 2 Statements gleichzeitig in einen einigermaßen strukturiert arbeitenden Schädel passen...

Ganz einfach, fehlende Transparenz. Daher gewisse Skepsis nicht Zauderer. Mehr Transparenz, mehr Impfakzeptanz, nur dann fällt das Versagen noch mehr auf.

In meinen Landkreis sind bis heute noch nicht einmal genug Dosen für alle über 95 jährigen und deren Pflegepersonal angekommen. Und das sind gar nicht mal so viele.


Dieser Beitrag wurde am 14.01.2021 16:16 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 14.01.2021 - 20:05 Uhr
UserBlotto
User (230 Beiträge)
Wenn normalerweise eine Impfstoffzulassung 5 bis 8 Jahre dauert, inkl einer 3 jährigen Abschlussstudie zur Langzeitverträglichkeit, und jetzt nur 1 Jahr , dann muss man das schon erklären. Und einen solchen Bericht habe ich in den ÖR Medien noch nicht gesehen. Auch eine Erklärung warum die 3 jährige Langzeitstudie weggelassen werden kann, vermisse ich gänzlich.

Warum geht es schneller? Weil wir die entsprechenden Ressourcen bereitstellen. Die Frage müsste man eigentlich umdrehen: Warum dauert es sonst so lange? Eben weil sich mit Impfstoffen kein Geld verdienen lässt im Vergleich zu Medikamenten. Damit werden die Firmen sehr vorsichtig und hangeln sich von Phase zu Phase. Dazu bündeln die zulassenden Behörden zZ natürlich auch ihre Kräfte. Aus der Geschwindigkeit ergibt sich also kein Qualitätsnachteil.
Und wozu braucht man Langzeitstudien? Der Impfstoff wird doch nicht dauerhaft gegeben. Langzeitstudien braucht man eher bei Medikamenten, die dauerhaft gegeben werden und die somit einen Spiegel im Körper aufbauen. Geimpft wird man einmal und dann ist erstmal gut. Es gibt überhaupt keinen Grund, warum da nach 3 Jahren irgendeine Wirkung auftreten sollte, die nicht auch nach 3 Wochen da ist.
Was wir brauchen und auch haben sind Phase3-Studien mit vielen Probanden.

Wer sich trotzdem nicht impfen lassen will, ok. Bin ich eben schneller dran. Dass Länder die Einreisen nur mit Impfung erlauben ist vollkommen richtig. Hoffentlich machen wir das auch so.
Beitrag vom 14.01.2021 - 20:55 Uhr
UserEin Leser dieser..
... Seite
User (204 Beiträge)
Ein umsichtig denkender Mensch, der sich einen nicht durchgetesteten, auf Langzeitwirkungen untersuchten Impfstoff verabreichen lassen, braucht sich nicht als Spinner diffamieren lassen.

Die Impfbegeisterten mögen sich anstelle der armen Laborratten zur Verfügung stellen, aus dieser Position heraus mögen sie auf andere Menschen herabblicken, von denen sie behaupten, sie würden sie in ihrer egoistischen Freiheit beeinträchtigen.

Die Gelbfieber- Malaria- und Typhusimpfung, die ich mir übrigens (freiwillig - kein Zwang!) vor bzw. während meines Brasilienaufenthalts verabreichen lies, war überwiegend gut verträglich, da langzeiterprobt.

Langzeiterprobte Malariaimpfung? Welche ist das?
Beitrag vom 14.01.2021 - 23:47 Uhr
UserBene78
User (64 Beiträge)
Wenn normalerweise eine Impfstoffzulassung 5 bis 8 Jahre dauert, inkl einer 3 jährigen Abschlussstudie zur Langzeitverträglichkeit, und jetzt nur 1 Jahr , dann muss man das schon erklären. Und einen solchen Bericht habe ich in den ÖR Medien noch nicht gesehen. Auch eine Erklärung warum die 3 jährige Langzeitstudie weggelassen werden kann, vermisse ich gänzlich.

Warum nur 1 Jahr? Weil Corona eine Weltweite Pandemie ist, eine riesige Bedrohung darstellt, Länder unglaublich viel Geld investieren, bereits erfahrungen von SARS Impfstoffentwicklungen bestanden, hunderte Pharmafirmen sich nur auf Corona fokussieren, Entwicklungsphasen teilweise parralel laufen, in kürzester Zeit Zehntausende Impfungen bei freiwilligen möglich waren.
Sollte man mitbekommen haben. Wurde über jegliche Medien zum erbrechen durchgekaut.

Am Ende muss jeder Impfstoff für die Zulassung Phase 3 erfolgreich beenden und eine Immunisierung von mindestens 60% haben. Langzeitfolgen/Nebenwirkungen sind bei anderen Impfstoffen in der Vergangenheit kurzfristig nach der Impfung, maximal innerhalb von 6 - 8 Wochen aufgetreten. Phase 3 dauert mindestens 8 Wochen. Entscheidender ist nicht der Zeitraum, sondern die Anzahl der Studienteilnehmer (die bei Corona sehr hoch ist und in einem kurzen Zeitraum möglich war) um auch sehr seltene Fälle von Langzeitfolgen zu entdecken. Weggelassen wird auch nichts. Nach Zulassung stehen die fortlaufenden Impfungen natürlich weiterhin unter Kontrolle.

Die Sicherheit nach der Zulassung unterscheidet sich nicht wesentlich von anderen Impfstoffentwicklungen.

Was sich erst mit der Zeit zeigen wird, ist wie lange die Immunisierung hält (nach aktuellen Studien geht man davon aus, 5 Monate nach einer Corona Infektion 80% immun zu sein, was warscheinlich bei einem Impfstoff ähnlich sein wird).

Aber ist ja kein Problem, ich schaue dann in zwei Monaten mal nach Isreal wo schon über 25% der Menschen mit dem gleichen Impfstoff geimpft werden konnten, und dann sieht man zumindest schon die Verträglichkeit in der breiten Masse. In Deutschland kommen wir da ja so schnell nicht hin

Die Verträglichkeit wurde ja schon in den Studienphasen 1 - 3 erprobt, deshalb wurden sie ja zugelassen. Mit abstand am meisten hat bisher die USA geimpft, wenn sie die Verträglichkeit bei der breiten Masse bewerten wollen.

Dennoch ist die Entwicklung in Israel natürlich sehr spannend für uns alle. Wenn es in dem Tempo weiter geht, könnte die angestrebte 70% durchimpfung in guten 5 Monaten erreicht sein. Dann wird sich zeigen wie sich das auf Todesfälle und Herdenimmunität auswirkt.

Dieser Beitrag wurde am 15.01.2021 06:44 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.01.2021 - 10:23 Uhr
UserFW 190
User (1694 Beiträge)


Wenn normalerweise eine Impfstoffzulassung 5 bis 8 Jahre dauert, inkl einer 3 jährigen Abschlussstudie zur Langzeitverträglichkeit, und jetzt nur 1 Jahr , dann muss man das schon erklären. Und einen solchen Bericht habe ich in den ÖR Medien noch nicht gesehen. Auch eine Erklärung warum die 3 jährige Langzeitstudie weggelassen werden kann, vermisse ich gänzlich.

Aber ist ja kein Problem, ich schaue dann in zwei Monaten mal nach Isreal wo schon über 25% der Menschen mit dem gleichen Impfstoff geimpft werden konnten, und dann sieht man zumindest schon die Verträglichkeit in der breiten Masse. In Deutschland kommen wir da ja so schnell nicht hin


Sind Sie sicher, dass die ÖR die richtige Informationsquelle sind? Ich vertraue da mehr auf die diversen Aussagen der Virologen.
Israel hat bei 8,8 Mio Einwohnern also 25% = 2,2 Mio geimpft, Deutschland bis gestern 1 MIo. In 10 Tagen sollten es bei uns auch über 2 Mio sein.

Also soweit sind wir nicht entfernt wenn man den frühzeitigen Impfbeginn dort mit einer Notzulassung mal berücksichtigt. Wäre Sie hinsichtlich Vertrauen bei einer Notzulassung weniger besorgt als jetzt?
Beitrag vom 15.01.2021 - 10:46 Uhr
UserBlotto
User (230 Beiträge)
Dennoch ist die Entwicklung in Israel natürlich sehr spannend für uns alle. Wenn es in dem Tempo weiter geht, könnte die angestrebte 70% durchimpfung in guten 5 Monaten erreicht sein. Dann wird sich zeigen wie sich das auf Todesfälle und Herdenimmunität auswirkt.

In Israel geht jetzt schon der Anteil der schweren Erkrankungen bei der Altersgruppe 60+ zurück. Die dürften im März kaum noch Todesfälle haben und damit eine deutliche Normalisierung ihres Gesundheitsystems sehen.
Isreal wird dann auch eines der ersten Länder sein, was sich bzgl Einreisen und Impfung irgendwie positionieren muss. Das wird nochmal spannend.
Beitrag vom 15.01.2021 - 12:01 Uhr
Usermenschmeier
User (619 Beiträge)
Sind Sie sicher, dass die ÖR die richtige Informationsquelle sind? Ich vertraue da mehr auf die diversen Aussagen der Virologen.

Ja bin ich, die ÖR Medien haben einen Bildungsauftrag, damit begründen sie die GEZ Abgabe.
Also haben sie auch verdammt noch mal zu liefern. Aussagen von diversen Virologen mit unterschiedlichen Ansichten, Forschungsergebnisse usw usw. Der Minister hat dort regelmässig Antworten zu liefern. Nicht dieses leere Drumherumgerede, die (wahrscheinlich) nicht haltbaren Versprechen.

Viele Menschen in diesem Land haben nun mal einen Beruf, evtl Kinder usw. und können sie sich rein zeitlich nicht stundenlang durchs Internet klicken.

Wie sind die Ausbrüche in diversen deutschen Altenheimen nach der Impfung in der letzten Woche zu erklären? War der Impfschutz noch nicht da, oder ist es die Virusmutation?

Es gab in der Vergangenheit immer wieder Impfstoffe die vielversprechend waren und in der Langzeitstudie mit großem Abstand zur Impfung massive Probleme verursacht haben! Konnte man das auf einen oder mehrere Inhaltstoffe eingrenzen? Tritt das bei mRNA Impfstoffen nicht auf? Oder konnte man diese Bestandteile weglassen?

Wie ist der Stand bei der Forschung zur sterilen Immunisierung? Schützen die Impfstoffe vor der Übertragung des Virus oder nur vor der eigenen Erkrankung?

Das sind alles Informationen die für jeden, ohne langes suchen, zentral zugänglich zu machen sind. Sei es über EINE Webseite oder in den ÖR Medien, die wir ja nunmal alle bezahlen müssen.

Wenn sie Zeit haben sich diverse Virologenmeinungen durchzulesen, dann haben sie Glück, In unserer Nachbarschaft gibt es eine Mutter mit drei Kindern, deren Mann letzten Jahr tragisch bei einem Arbeitsunfall verstorben ist, der wir Nachbarn so gut es in diesen Zeiten geht unter die Arme greifen, damit sie das überhaupt schafft. Die hat diese Zeit sicher nicht.
Somit ist ihre Andeutung, man können sich ja informieren, mehr als egoistisch. Sie können das, weil sie die Zeit haben, viele andere nicht.

Nein ich bin nicht besorgt, aber ich und viele andere offenbar auch haben einfach Fragen, die unsere Regierung und Forscher beantworten müssten, dann würden sie die Akzeptanz deutlich verbessern. Und sie müssen dies tun, denn sie geben, auch mein, Steuergeld dafür aus.


Beitrag vom 15.01.2021 - 12:31 Uhr
UserBene78
User (64 Beiträge)
Es gab in der Vergangenheit immer wieder Impfstoffe die vielversprechend waren und in der Langzeitstudie mit großem Abstand zur Impfung massive Probleme verursacht haben!

Welche Impfstoffe waren das, die mit großem Abstand zur Impfung massive Probleme gemacht haben?

Wie ist der Stand bei der Forschung zur sterilen Immunisierung? Schützen die Impfstoffe vor der Übertragung des Virus oder nur vor der eigenen Erkrankung?

Und was hat das mit der Impfsicherheit bzw. ihrer Entscheidung für oder gegen die Impfung zu tun?

Dieser Beitrag wurde am 15.01.2021 12:45 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.01.2021 - 13:17 Uhr
Usermenschmeier
User (619 Beiträge)
Es gab in der Vergangenheit immer wieder Impfstoffe die vielversprechend waren und in der Langzeitstudie mit großem Abstand zur Impfung massive Probleme verursacht haben!

Welche Impfstoffe waren das, die mit großem Abstand zur Impfung massive Probleme gemacht haben?


Weiterentwickelte Impfstoffe gegen Masern, Hepatitis und Gelbfieber, so wie mir meine Tochter (Oberärztin) mitteilte. Die waren alle vorher besser verträglich sorgten im Nachgang aber für deutlich erhöhte Anfälligkeit für Allergien und Erkrankungen im Verdauungssystem.

Wie ist der Stand bei der Forschung zur sterilen Immunisierung? Schützen die Impfstoffe vor der Übertragung des Virus oder nur vor der eigenen Erkrankung?


Und was hat das mit der Impfsicherheit bzw. ihrer Entscheidung für oder gegen die Impfung zu tun?

Wenn ich nur mich schütze, aber sonst niemanden, da ich immer noch Überträger wäre, dann ist das keine Herdenimmunität. Was Forscher übrigens unlängst auch in Aussicht gestellt haben.
 https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)31976-0/fulltext

Dann wird es bald neue Impfstoffe geben müssen. Dann wären wir wieder bei der persönlichen Risikoabschätzung. Da ich nicht übermäßige Sozialkontakte brauche, verzichte ich dann auf diesen Impfstoff und stelle den mehr gefährdeten Menschen zur Verfügung. Ich warte dann gern auf die bessere Variante.

Und ganz genau das habe ich schonmal vor Monaten bemängelt und bin dafür hier fast gelyncht worden. Es werden Dinge versprochen, die niemals eingehalten werden können/sollen.

Es wurde nach dem ersten Lockdown von mehreren Polikern gesagt, dass man mit den gewonnen Erkenntnissen nie wieder Restaurants usw. schließen müsste.
Es wird von der Endlösung durch den Impfstoff besprochen, und das seit Monaten. Das es daran Zweifel gibt, von renomierten Wissenschaftlern überall in der Welt, wird verschwiegen.
Wir haben seit einem Monat den Lockdown, trotzdem gehen die Zahlen nicht runter, die neuen Todeszahlen sind, bezogen auf die Einwohnerzahlen, sogar schlimmer als in den USA, wo man bisher immer auf Trump gezeigt hat. (Ich mag den auch nicht, aber schlechter als unsere Führung macht er es auch nicht)
 https://www.zdf.de/nachrichten/heute/coronavirus-ausbreitung-infografiken-102.html Abschnitt "Neue Todesfälle nach Land"
USA 10,10 pro 1 Mio Einwohner
BRD 10,72 pro 1 Mio Einwohner
nur GB und Tschechien liegen da noch schlechter im weltweiten Vergleich.

Es ist also mit Nichten so, dass wir besonders gut durch die Pandemie kommen. Der Lockdown allein bringt offenbar nix, wenn man z.B. immer noch im ÖPNV die Überfüllung zulässt usw. Damit verkommen die ganzen Maßnahmen leider zu einer wirkungslosen Symbolpolitik.
Warum sperrt man z.B. Menschen allein im Krankenhaus ein, ohne Besuch, wenn man eine Begrenzte Anzahl auch mit Corona Test (vielleicht auch selbstfinanziert) zulassen könnte.
Gleichzeitig gehen andere Familien aber mit zig Leuten zum Einkaufen und machen daraus einen Familienausflug.



Dieser Beitrag wurde am 15.01.2021 14:41 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.01.2021 - 14:45 Uhr
UserFW 190
User (1694 Beiträge)
@menschmeier, Sie haben einige Fragen gestellt, die sich im Moment noch nicht beantworten lassen. Steckt ein geimpfter noch ander an z.B. Können auch die Israelis und die USA nicht.
Gestern war z.B. der Physiker Brockmann im ÖR zu sehen der die aktuellen Bewegungsprofile über die Handydaten denen vom 1. lockdown gegenüber gestellt hat: Heute Einschränkung um 20-30%, im April um 50-60%. Das erklärt einen großen Teil der neuen Inzidenzfälle weil zudem ja noch viel mehr Infektiöse herum laufen.

Wenn ich dann im Bekanntenkreis höre wie Weihnachten/Neujahr gefeiert wurde und das nur für 30% unserer Bürger hochrechne, wundert mich der Anstieg nicht mehr. Irland war vor Weihnachten nach hartem Lockdown ein Musterschüler der EU, dann wurde zu Weihnachten gelockert und heute führen sie fast die Negativ Liste an. Mutation UK und SA läßt grüßen.
Beitrag vom 15.01.2021 - 19:15 Uhr
Usermenschmeier
User (619 Beiträge)
Deswegen kann man trotzdem über Zwischenstände der Forschung berichten.

Wie gesagt, fehlende Transparenz. Wo man nur hinsieht.

Wenn Ihnen allen das reicht, sehr gut. Mir reicht das nicht. Vorne und hinten nicht gerade weil die Einschränkung (Bsp ÖPNV) nicht konsistent sind.
Beitrag vom 15.01.2021 - 20:23 Uhr
UserTristarflyer8
User (6 Beiträge)
In den USA wird ähnliches diskutiert
Beitrag vom 16.01.2021 - 01:02 Uhr
UserEricM
User (2624 Beiträge)
Es gab in der Vergangenheit immer wieder Impfstoffe die vielversprechend waren und in der Langzeitstudie mit großem Abstand zur Impfung massive Probleme verursacht haben!

Welche Impfstoffe waren das, die mit großem Abstand zur Impfung massive Probleme gemacht haben?


Weiterentwickelte Impfstoffe gegen Masern, Hepatitis und Gelbfieber, so wie mir meine Tochter (Oberärztin) mitteilte. Die waren alle vorher besser verträglich sorgten im Nachgang aber für deutlich erhöhte Anfälligkeit für Allergien und Erkrankungen im Verdauungssystem.

Gerade mal gesucht: Masernimpfung und Spätfolgen.
Die einzigen Spätfolgen die in Berichten benannt werden, sind die einer durchgemachten Infektion, nicht die einer Impfung.

Auch hier wären mal wieder nachvollziebare Quellen zur Untermauerung solcher Behauptungen nicht schlecht.


Dieser Beitrag wurde am 16.01.2021 01:03 Uhr bearbeitet.
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