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Beitrag vom 23.06.2026 - 19:20 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1545 Beiträge)
Einfach mal das Interview von Tim Clark aus dem Adlon lesen, da beschreibt er konkret an Beispielen, welche Verbindungen durch einen Vorteil generieren würden, den QR/TK heute nicht liefern können.
Die IHK/Messe/Visit Berlin haben mehrmals aufgeführt, welche Mindereinnahmen Berlin hat, durch die unzureichenden Verbindungen. Einfach mal Burghardt Kieker fragen ;-)

Wenn man hier in die Vollen geht, sollte man sich auch damit Beschätigen ????
Warum schließen Sie von sich auf andere? Sehr wohl habe ich das Interview gelesen, ebenso die Meinungen von IHK/Messe/Visit Berlin. Alles von sehr einseitigen Interessen geleitet. Ebenso habe ich allerdings Vieles gelesen, was die "Gegenseite" von sich gab/gibt. Und die "Wahrheit"? Die liegt irgendwie/irgendwo dazwischen.
Auffällig aber, dass Sie recht wenig an sachlichen Argumenten liefern, was z.B. halbwegs fairen Wettbewerb angeht: das meiste ignorieren Sie einfach bzw. versuchen Sie mit eher polemischen Aussagen zu entkräften. Geben wir es einfach auf: Sie haben Ihre Sicht auf EK und BER, ich die meine...

Dieser Beitrag wurde am 23.06.2026 19:21 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 23.06.2026 - 22:38 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4310 Beiträge)
Einfach mal das Interview von Tim Clark aus dem Adlon lesen, da beschreibt er konkret an Beispielen, welche Verbindungen durch einen Vorteil generieren würden, den QR/TK heute nicht liefern können.
Die IHK/Messe/Visit Berlin haben mehrmals aufgeführt, welche Mindereinnahmen Berlin hat, durch die unzureichenden Verbindungen. Einfach mal Burghardt Kieker fragen ;-)

Wenn man hier in die Vollen geht, sollte man sich auch damit Beschätigen ????
Warum schließen Sie von sich auf andere? Sehr wohl habe ich das Interview gelesen, ebenso die Meinungen von IHK/Messe/Visit Berlin. Alles von sehr einseitigen Interessen geleitet. Ebenso habe ich allerdings Vieles gelesen, was die "Gegenseite" von sich gab/gibt. Und die "Wahrheit"? Die liegt irgendwie/irgendwo dazwischen.

'von einseitige Interessen geleitet' - natürlich, was denn sonst!? EK hat Interessen und d versucht dieses zu erreichen, LH hat Interessen und versucht diese zu verteidigen, Berlin und Brandenburg und die ostdeutschen Länder (UND deren Wirtschaft) hat Interessen und artikuliert diese, Hessen und Bayern haben Interessen und verteidigen diese. So what?

Das hier (sowas nennt sich Diskussion!) verschiedene User verschiedene Meinungen dazu haben und diese hier, mal mehr mal weniger sinnvoll, artikulieren ist doch der Sinn einer Diskussion.

Das Sie aber alle Foristen die eine andere Meinung als Sie haben diskreditieren und verunglimpfen ist unterste Schublade!

Auffällig aber, dass Sie recht wenig an sachlichen Argumenten liefern, was z.B. halbwegs fairen Wettbewerb angeht: das meiste ignorieren Sie einfach bzw. versuchen Sie mit eher polemischen Aussagen zu entkräften. Geben wir es einfach auf: Sie haben Ihre Sicht auf EK und BER, ich die meine...

Wie lange wollen Sie denn noch auf Ihrem 'fairen Wettbewerber rumreiten'? SIE ignorienen Fakten! Denn den (fairen Wettbewerb) gibt es doch vielfach noch nicht einmal mehr in Deutschland! Oder was (hatte ich schonmal gefragt - wurde von Ihnen bis heute nicht beantwortet) ist fair daran billigere Wetlease-Flieger (AirBaltic, Marabu) einzukaufen und gleichzeitig deutsche Flugbetriebe zu schrumpfen bzw. ganz zu schließen?
Und global gesehen (Luftfahrt ist nunmal global) gibt es den nun schon lange überhaupt nicht mehr (z.B. macht Airbus seeeehhhr gute Geschäfte mit diesen 'unfairen Airlines'). Oder China: warum fordern europäische Airlines nicht massive Einschränkungen für chinesische Airlines!? Weil es keinen Sinn macht und Europa eher Schaden würde.

Erkennen Sie endlich die Realitäten an.
Was im übrigen auch der deutschen und europäischen Wirtschaft (Stichwort: gute, marktführende Produkte; Katastrophen - Automobilindustrie - gab es ja bereits genug) zu empfehlen ist.
Beitrag vom 23.06.2026 - 23:05 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1545 Beiträge)


Das Sie aber alle Foristen die eine andere Meinung als Sie haben diskreditieren und verunglimpfen ist unterste Schublade!
Können Sie das in irgendeiner Weise belegen? Wo und wie verunglimpfe ich andere Foristen? Was haben Sie nur für ein Problem?

Auffällig aber, dass Sie recht wenig an sachlichen Argumenten liefern, was z.B. halbwegs fairen Wettbewerb angeht: das meiste ignorieren Sie einfach bzw. versuchen Sie mit eher polemischen Aussagen zu entkräften. Geben wir es einfach auf: Sie haben Ihre Sicht auf EK und BER, ich die meine...

Wie lange wollen Sie denn noch auf Ihrem 'fairen Wettbewerber rumreiten'? SIE ignorienen Fakten! Denn den (fairen Wettbewerb) gibt es doch vielfach noch nicht einmal mehr in Deutschland! Oder was (hatte ich schonmal gefragt - wurde von Ihnen bis heute nicht beantwortet) ist fair daran billigere Wetlease-Flieger (AirBaltic, Marabu) einzukaufen und gleichzeitig deutsche Flugbetriebe zu schrumpfen bzw. ganz zu schließen?
Und global gesehen (Luftfahrt ist nunmal global) gibt es den nun schon lange überhaupt nicht mehr (z.B. macht Airbus seeeehhhr gute Geschäfte mit diesen 'unfairen Airlines'). Oder China: warum fordern europäische Airlines nicht massive Einschränkungen für chinesische Airlines!? Weil es keinen Sinn macht und Europa eher Schaden würde. +
Erkennen Sie endlich die Realitäten an.
Was im übrigen auch der deutschen und europäischen Wirtschaft (Stichwort: gute, marktführende Produkte; Katastrophen - Automobilindustrie - gab es ja bereits genug) zu empfehlen ist.
Ihr Vorwurf, ich würde "Fakten ignorieren", greift zu kurz, weil Sie selbst zentrale Zusammenhänge ausblenden.

Erstens: Dass Wettbewerb in der Luftfahrt teilweise verzerrt ist, ist unstrittig. Daraus folgt aber nicht, dass der Maßstab "fairer Wettbewerb" obsolet wäre – im Gegenteil. Gerade weil es Verzerrungen gibt (Subventionen, unterschiedliche Arbeits- und Regulierungsstandards), ist die Frage nach fairen Rahmenbedingungen überhaupt erst sinnvoll. Wer diesen Maßstab aufgibt, verzichtet implizit auf jede ordnungspolitische Grundlage.

Zweitens: Ihr Wetlease-Beispiel (Air Baltic, Marabu) belegt keinen fehlenden Wettbewerb, sondern eine unternehmerische Entscheidung innerhalb bestehender Regeln. Airlines nutzen gezielt Kostenunterschiede im europäischen Binnenmarkt. Das ist legal, aber es ist keine externe "Realität", sondern Teil der Geschäftsstrategie. Wenn gleichzeitig heimische Strukturen reduziert werden, ist das eine Konsequenz dieser Strategie – nicht deren Rechtfertigung. Wettbewerb wird hier also nicht "abgeschafft", sondern aktiv in eine bestimmte Richtung gestaltet.

Drittens: Der Verweis auf die globale Dimension ist richtig, aber unvollständig. Internationaler Wettbewerb bedeutet nicht Regellosigkeit, sondern Koexistenz unterschiedlicher Regelwerke (z.?B. Verkehrsrechte, Beihilferegeln, bilaterale Abkommen). Beispiele wie Airbus oder staatlich gestützte Airlines zeigen gerade, dass wirtschaftlicher Erfolg häufig auf politisch gesetzten Rahmenbedingungen beruht. Daraus folgt logisch die Notwendigkeit, eigene Regeln konsistent zu definieren und durchzusetzen – nicht deren Aufgabe.

Viertens: Ihr China-Beispiel ist ein klassischer Fehlschluss. Dass pauschale Einschränkungen problematisch sein können, bedeutet nicht, dass es keine sinnvollen, gezielten Instrumente gibt (z.?B. Reziprozität beim Marktzugang, faire Wettbewerbsauflagen). Europäische Akteure wägen hier Nutzen und Schaden ab – das ist kein Widerspruch, sondern rationales Handeln in einem komplexen Umfeld.

Fünftens: Der Verweis auf "Realitäten" ersetzt keine Argumentation. Die relevante Realität ist, dass ein dauerhaftes Unterbieten eigener Standards – sei es bei Kosten, Arbeitsbedingungen oder Regulierung – langfristig die eigene Wettbewerbsfähigkeit untergräbt. Das gilt nicht nur für die Luftfahrt, sondern auch für andere Branchen, wie Ihr Beispiel Automobilindustrie indirekt zeigt.

Zusammengefasst: Ihre Argumentation vermischt reale Wettbewerbsverzerrungen mit der Schlussfolgerung, man müsse diese hinnehmen oder sogar verstärken. Genau das ist jedoch weder ökonomisch zwingend noch politisch alternativlos.
Beitrag vom 24.06.2026 - 01:15 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4310 Beiträge)


Das Sie aber alle Foristen die eine andere Meinung als Sie haben diskreditieren und verunglimpfen ist unterste Schublade!
Können Sie das in irgendeiner Weise belegen? Wo und wie verunglimpfe ich andere Foristen? Was haben Sie nur für ein Problem?

Gerne:
"Auffällig aber, dass Sie recht wenig an sachlichen Argumenten liefern, was z.B. halbwegs fairen Wettbewerb angeht: das meiste ignorieren Sie einfach bzw. versuchen Sie mit eher polemischen Aussagen zu entkräften."
Das sind eindeutig falsche Wertungen und ist eine Diskretietierung des Users.

Auffällig aber, dass Sie recht wenig an sachlichen Argumenten liefern, was z.B. halbwegs fairen Wettbewerb angeht: das meiste ignorieren Sie einfach bzw. versuchen Sie mit eher polemischen Aussagen zu entkräften. Geben wir es einfach auf: Sie haben Ihre Sicht auf EK und BER, ich die meine...

Wie lange wollen Sie denn noch auf Ihrem 'fairen Wettbewerber rumreiten'? SIE ignorienen Fakten! Denn den (fairen Wettbewerb) gibt es doch vielfach noch nicht einmal mehr in Deutschland! Oder was (hatte ich schonmal gefragt - wurde von Ihnen bis heute nicht beantwortet) ist fair daran billigere Wetlease-Flieger (AirBaltic, Marabu) einzukaufen und gleichzeitig deutsche Flugbetriebe zu schrumpfen bzw. ganz zu schließen?
Und global gesehen (Luftfahrt ist nunmal global) gibt es den nun schon lange überhaupt nicht mehr (z.B. macht Airbus seeeehhhr gute Geschäfte mit diesen 'unfairen Airlines'). Oder China: warum fordern europäische Airlines nicht massive Einschränkungen für chinesische Airlines!? Weil es keinen Sinn macht und Europa eher Schaden würde. +
Erkennen Sie endlich die Realitäten an.
Was im übrigen auch der deutschen und europäischen Wirtschaft (Stichwort: gute, marktführende Produkte; Katastrophen - Automobilindustrie - gab es ja bereits genug) zu empfehlen ist.
Ihr Vorwurf, ich würde "Fakten ignorieren", greift zu kurz, weil Sie selbst zentrale Zusammenhänge ausblenden.

Erstens: Dass Wettbewerb in der Luftfahrt teilweise verzerrt ist, ist unstrittig. Daraus folgt aber nicht, dass der Maßstab "fairer Wettbewerb" obsolet wäre – im Gegenteil. Gerade weil es Verzerrungen gibt (Subventionen, unterschiedliche Arbeits- und Regulierungsstandards), ist die Frage nach fairen Rahmenbedingungen überhaupt erst sinnvoll. Wer diesen Maßstab aufgibt, verzichtet implizit auf jede ordnungspolitische Grundlage.

Dann erklären Sie uns doch bitte einmal welche Möglichkeiten Deutschland hat, weltweit, bei den Unternehmen mit denen sie im Wettbewerb stehen, 'faire Rahmenbedingungen' (die deutsche Sicht 'was fair ist' wird im übrigen sehr oft in anderen Länder so überhaupt nicht geteilt!) durch zu setzen!?

Zweitens: Ihr Wetlease-Beispiel (Air Baltic, Marabu) belegt keinen fehlenden Wettbewerb, sondern eine unternehmerische Entscheidung innerhalb bestehender Regeln. Airlines nutzen gezielt Kostenunterschiede im europäischen Binnenmarkt. Das ist legal, aber es ist keine externe "Realität", sondern Teil der Geschäftsstrategie. Wenn gleichzeitig heimische Strukturen reduziert werden, ist das eine Konsequenz dieser Strategie – nicht deren Rechtfertigung. Wettbewerb wird hier also nicht "abgeschafft", sondern aktiv in eine bestimmte Richtung gestaltet.

So, so: 'eine unternehmerische Entscheidung' und 'Geschäftsstrategie' deutscher Airlines, die ja gegen unfairen Wettbewerb geschützt werden müssen. Wohlgemerkt: 'unternehmerische Entscheidung und 'Geschäftsstrategien' von deutsche Airlines, GEGEN deutsche AN !

Drittens: Der Verweis auf die globale Dimension ist richtig, aber unvollständig. Internationaler Wettbewerb bedeutet nicht Regellosigkeit, sondern Koexistenz unterschiedlicher Regelwerke (z.?B. Verkehrsrechte, Beihilferegeln, bilaterale Abkommen). Beispiele wie Airbus oder staatlich gestützte Airlines zeigen gerade, dass wirtschaftlicher Erfolg häufig auf politisch gesetzten Rahmenbedingungen beruht. Daraus folgt logisch die Notwendigkeit, eigene Regeln konsistent zu definieren und durchzusetzen – nicht deren Aufgabe.

Anja! "Beispiele wie Airbus oder staatlich gestützte Airlines zeigen gerade, dass wirtschaftlicher Erfolg häufig auf politisch gesetzten Rahmenbedingungen beruht."

Der Erfolg von Airbus beruht u.a. darauf das sie das (unendlich vorhanden) Geld der dortigen staatlichen Airlines sehr gerne kassieren, gleichzeitig aber so quasi mithelfen der europäischen Luftfahrtindustrie zu schaden.
Merken Sie selber, oder?

Viertens: Ihr China-Beispiel ist ein klassischer Fehlschluss. Dass pauschale Einschränkungen problematisch sein können, bedeutet nicht, dass es keine sinnvollen, gezielten Instrumente gibt (z.?B. Reziprozität beim Marktzugang, faire Wettbewerbsauflagen). Europäische Akteure wägen hier Nutzen und Schaden ab – das ist kein Widerspruch, sondern rationales Handeln in einem komplexen Umfeld.

So, so:
'(z.?B. Reziprozität beim Marktzugang, faire Wettbewerbsauflagen'!? Ja wo bleiben denn die Forderungen chinesische Airlines, die über russischen Luftraum fliegen (und so gewaltige Vorteile gegenüber europäischen Airlines haben), die Landerechte in der EU zu verweigern?
Das könnte man im übrigen auch mit den ME3 so machen. Aber ach: Zetterei aus Bayern und Hessen wäre die Folge... .

Fünftens: Der Verweis auf "Realitäten" ersetzt keine Argumentation. Die relevante Realität ist, dass ein dauerhaftes Unterbieten eigener Standards – sei es bei Kosten, Arbeitsbedingungen oder Regulierung – langfristig die eigene Wettbewerbsfähigkeit untergräbt. Das gilt nicht nur für die Luftfahrt, sondern auch für andere Branchen, wie Ihr Beispiel Automobilindustrie indirekt zeigt.

Schön gesagt: "Die relevante Realität ist, dass ein dauerhaftes Unterbieten eigener Standards – sei es bei Kosten, Arbeitsbedingungen oder Regulierung – langfristig die eigene Wettbewerbsfähigkeit untergräbt".
Was ist dann aber das (s.o.) benannte 'Geschäftsmodell 'Wetlease', mit dem man wissentlich 'eigene Standards unterbietet'!?

Zusammengefasst: Ihre Argumentation vermischt reale Wettbewerbsverzerrungen mit der Schlussfolgerung, man müsse diese hinnehmen oder sogar verstärken. Genau das ist jedoch weder ökonomisch zwingend noch politisch alternativlos.

Genau das lesen/ verstehen Sie falsch und deshalb liegen Sie auch falsch!
"reale Wettbewerbsverzerrungen mit der Schlussfolgerung, man müsse diese hinnehmen oder sogar verstärken."

NEIN, Man muss/ sollte das als reale existierende globale (Markt)wirtschaft akzeptieren (und nicht trgendwelchen Träumereien hinterhertrauern) und sich dem stellen.
Beitrag vom 24.06.2026 - 06:28 Uhr
UserVB
User (494 Beiträge)


Der Erfolg von Airbus beruht u.a. darauf das sie das (unendlich vorhanden) Geld der dortigen staatlichen Airlines sehr gerne kassieren, gleichzeitig aber so quasi mithelfen der europäischen Luftfahrtindustrie zu schaden.

Das Argument, dass Airbus und die deutsche Volkswirtschaft ziemlich gut an den Golf-Airlines und allen voran Emirates (A380) verdient hat und verdient, wird hier von den meisten gerne überlesen.
Beitrag vom 24.06.2026 - 09:37 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1545 Beiträge)
Genau das lesen/ verstehen Sie falsch und deshalb liegen Sie auch falsch!
"reale Wettbewerbsverzerrungen mit der Schlussfolgerung, man müsse diese hinnehmen oder sogar verstärken."

NEIN, Man muss/ sollte das als reale existierende globale (Markt)wirtschaft akzeptieren (und nicht trgendwelchen Träumereien hinterhertrauern) und sich dem stellen.

Genau da liegen wir weit auseinander. Sie wollen die Wettbewerbsverzerrungen einfach hinnehmen und diskreditieren alles andere als "Träumereien". Das finden Sie wahrscheinlich sachlich und gar nicht verunglimpfend. Man macht sich die Welt halt so wie sie einem gefällt.
Beitrag vom 24.06.2026 - 09:39 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1545 Beiträge)


Das Sie aber alle Foristen die eine andere Meinung als Sie haben diskreditieren und verunglimpfen ist unterste Schublade!
Können Sie das in irgendeiner Weise belegen? Wo und wie verunglimpfe ich andere Foristen? Was haben Sie nur für ein Problem?

Gerne:
"Auffällig aber, dass Sie recht wenig an sachlichen Argumenten liefern, was z.B. halbwegs fairen Wettbewerb angeht: das meiste ignorieren Sie einfach bzw. versuchen Sie mit eher polemischen Aussagen zu entkräften."
Das sind eindeutig falsche Wertungen und ist eine Diskretietierung des Users.
Und was treiben Sie? Sie sind immer sachlich und zuvorkommend? Beispiel: "da liegen Sie falsch!" "Träumereien" etc. pp.

Beitrag vom 24.06.2026 - 09:52 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1545 Beiträge)

Zweitens: Ihr Wetlease-Beispiel (Air Baltic, Marabu) belegt keinen fehlenden Wettbewerb, sondern eine unternehmerische Entscheidung innerhalb bestehender Regeln. Airlines nutzen gezielt Kostenunterschiede im europäischen Binnenmarkt. Das ist legal, aber es ist keine externe "Realität", sondern Teil der Geschäftsstrategie. Wenn gleichzeitig heimische Strukturen reduziert werden, ist das eine Konsequenz dieser Strategie – nicht deren Rechtfertigung. Wettbewerb wird hier also nicht "abgeschafft", sondern aktiv in eine bestimmte Richtung gestaltet.

So, so: 'eine unternehmerische Entscheidung' und 'Geschäftsstrategie' deutscher Airlines, die ja gegen unfairen Wettbewerb geschützt werden müssen. Wohlgemerkt: 'unternehmerische Entscheidung und 'Geschäftsstrategien' von deutsche Airlines, GEGEN deutsche AN !
Ihre Empörung ist wie so oft bemerkenswert selektiv: Sie beklagen "unternehmerische Entscheidungen gegen deutsche AN", stellen sich aber gleichzeitig gegen genau die fairen Wettbewerbsregeln, die solche Effekte überhaupt eindämmen könnten.
Der globale Wettbewerb ist nun einmal oft nicht fair – und genau deshalb nutzen Airlines die bestehenden Schlupflöcher konsequent aus. Das ist keine moralische Entgleisung, sondern schlicht betriebswirtschaftliche Logik in einem unzureichend regulierten Markt.
Wer wie Sie diese Realität lautstark kritisiert, aber jede Diskussion über faire Rahmenbedingungen abwehrt, argumentiert nicht konsequent, sondern schlicht widersprüchlich. Aber das sind wir ja von Ihnen gewohnt.
Beitrag vom 24.06.2026 - 11:27 Uhr
UserChristian159
User (1723 Beiträge)

Zweitens: Ihr Wetlease-Beispiel (Air Baltic, Marabu) belegt keinen fehlenden Wettbewerb, sondern eine unternehmerische Entscheidung innerhalb bestehender Regeln. Airlines nutzen gezielt Kostenunterschiede im europäischen Binnenmarkt. Das ist legal, aber es ist keine externe "Realität", sondern Teil der Geschäftsstrategie. Wenn gleichzeitig heimische Strukturen reduziert werden, ist das eine Konsequenz dieser Strategie – nicht deren Rechtfertigung. Wettbewerb wird hier also nicht "abgeschafft", sondern aktiv in eine bestimmte Richtung gestaltet.

So, so: 'eine unternehmerische Entscheidung' und 'Geschäftsstrategie' deutscher Airlines, die ja gegen unfairen Wettbewerb geschützt werden müssen. Wohlgemerkt: 'unternehmerische Entscheidung und 'Geschäftsstrategien' von deutsche Airlines, GEGEN deutsche AN !
Ihre Empörung ist wie so oft bemerkenswert selektiv: Sie beklagen "unternehmerische Entscheidungen gegen deutsche AN", stellen sich aber gleichzeitig gegen genau die fairen Wettbewerbsregeln, die solche Effekte überhaupt eindämmen könnten.

Was ist denn unfair daran, sich einen neuen Anbieter zu suchen, wenn das Preis-Leistungsverhältnis des bisherigen Anbieters nicht mehr passt?
Bin ich unfair, weil mir Milka-Schokolade jetzt zu teuer wurde und ich in Zukunft nur noch Schokolade kaufe, die nicht in Deutschland produziert wird?
Bin ich unfair, wenn ich ein E-Auto von BYD kaufe, weil mir ein ID3 von VW zu teuer ist?
Ich empfinde das nicht als unfair!
Genauso wenig empfinde ich es als unfair, wenn man sich günstige Wetleasepartner sucht (z.B. Helvetic aus der Schweiz oder Marabu aus Estland), wenn die alten Wetleasepartner die benötigte Leistung nicht erfüllen können oder schlicht zu teuer geworden sind.
Beitrag vom 24.06.2026 - 14:32 Uhr
UserJochen Hansen
User (344 Beiträge)


Der Erfolg von Airbus beruht u.a. darauf das sie das (unendlich vorhanden) Geld der dortigen staatlichen Airlines sehr gerne kassieren, gleichzeitig aber so quasi mithelfen der europäischen Luftfahrtindustrie zu schaden.

Das Argument, dass Airbus und die deutsche Volkswirtschaft ziemlich gut an den Golf-Airlines und allen voran Emirates (A380) verdient hat und verdient, wird hier von den meisten gerne überlesen.

Absolut, nicht nur das A380 Programm. Gefühlt geht gerade jeder dritte A350 gen DXB.
Wenn dies nicht mehr unsere Volkswirtschaft (nicht nur direkt bei Airbus, sondern auch bei Liebherr/RR usw.) speisen würde, bin ich mal gespannt, wieviel Arbeitsplätze denn Konkret in FRA/MUC wegfallen?
Beitrag vom 24.06.2026 - 16:54 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4310 Beiträge)
Genau das lesen/ verstehen Sie falsch und deshalb liegen Sie auch falsch!
"reale Wettbewerbsverzerrungen mit der Schlussfolgerung, man müsse diese hinnehmen oder sogar verstärken."

NEIN, Man muss/ sollte das als reale existierende globale (Markt)wirtschaft akzeptieren (und nicht trgendwelchen Träumereien hinterhertrauern) und sich dem stellen.

Genau da liegen wir weit auseinander. Sie wollen die Wettbewerbsverzerrungen einfach hinnehmen und diskreditieren alles andere als "Träumereien". Das finden Sie wahrscheinlich sachlich und gar nicht verunglimpfend. Man macht sich die Welt halt so wie sie einem gefällt.

Wieder falsch! Ich 'nehme überhaupt nichts hin', ich sehe nur die Realität in der Entwicklung der Wirtschaft (und gerne dazu die Entwicklung der Welt seit den Umbrüchen in den 1990iger Jahren), wie sie ist.

Wenn ich es, in irgendeinerweise auch wirklich Ergebnis bringend, könnte würde ich weltweit eine faire (aber auch wirklich für ALLE Beteiligten!) soziale Marktwirtschaft durchsetzen. Kann ich aber nicht und Sie auch nicht.

Denn das ist ungefähr genauso unmöglich, wie (Herr Kettensäge Musk möge mir verzeihen) dauerhaft Menschen auf dem Mars wohnen und leben zu lassen.

Ich 'mache mir die Welt eben nicht so wie Sie mir gefällt' (sehr vieles daran gefällt mir nämlich überhaupt nicht, es gibt selbstverständlich aber auch viele positive Dinge), sondern sehe diese so wie sie ist. Und die (weltweite) Wirtschaft, zu der unsere europäische nun mal gehört, und dann natürlich auch die hiesige Luftfahrtindustrie, spielt nach allen möglichen Regeln, nur eben nicht fair!
Gerade auch weil wir Europäer in sehr vielen Dingen völlig abhängig sind von Wirtschaften in Ländern deren Systeme uns (eigentlich) überhaupt nicht passen.
Und trotzdem machen wir, ja müssen wir, Geschäfte mit denen machen. Weil wir keinerlei Möglichkeiten haben (und selbstverständlich auch gerne davon profitieren...da billig) dort in irgendeinerweise auf 'faires' Wettbewerbsverhalten drängen zu können.

Und da nun die (deutsche) Luftfahrt vorzuschieben, die es (angeblich) vor den bösen ME3 (wie schon mehrmals geschrieben: was ist mit den anderen: China, Türkei, Saudi Arabien, Afrika etc.) zu schützen gilt, und die sich selbst hier nicht an faire Spielregeln (Lohn, Steuer) hält, ist m.E. sehr weltfremd und naiv.

Konkret: ob EK nun nach Berlin und Stuttgart fliegen kann oder nicht, wird nichts daran ändern das sich die deutschen und europäischen Airlines Diesen im weltweiten Wettbewerb stellen müssen. Weil: das dortige System werden wir nicht ändern. Im schlimmsten Fall gibt es eine, dann für uns viel negativere Retourkutsche bei Öl und Gas, oder eben Flugzeugbestellungen.

Aber gerne: erklären Sie uns/ mir doch einmal, wie Sie es machen/ durchsetzen (würden) wollen, 'fairen Wettbewerbsregeln' weltweit in allen Bereichen (zumindest denen, die uns tangieren), durchzusetzen. Das würde mich wirklich interessieren.
Beitrag vom 24.06.2026 - 17:10 Uhr
UserChristian159
User (1723 Beiträge)
Jedenfalls müssen wir nicht ausgerechnet denen auch noch einen roten Teppich bereiten, die sich nicht an den Sanktionen gegen Russland beteiligen, die - ganz im Gegenteil - Kriegsgewinnler sind, weil sie fröhlich weiter mit Russland Geschäfte machen und russischen Luftraum nutzen.
Beitrag vom 25.06.2026 - 10:20 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4310 Beiträge)
Selbstverständlich lassen wir Europäer diese unfaire Airline bei solchen Ansinnen sofort abblitzen:

 https://futurezone.at/digital-life/emirates-will-von-airbus-riesen-flugzeug-a350-2000-boeing-777x-konkurrenz/403129208

OMG.
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