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Beitrag vom 05.04.2021 - 14:21 Uhr
UserHanomag
User (213 Beiträge)
Der Monopolist hat natürlich kein Interesse, das ist schon klar.
Richtig. Aber wer hierzulande möchte schon im Kommunismus leben ...
Beitrag vom 05.04.2021 - 14:50 Uhr
UserEricM
User (3951 Beiträge)
Wer nicht in einer Welt leben will, in der es nur noch einen Mineralölkonzern, einen Lebensmittelkonzern, einen Auto- oder Fahrradhersteller oder nur einen Smartphonehersteller gibt, der sollte für das Handeln der LCAG oder auch der Lufthansa Verständnis haben.

Die LH ist zwar ein großer Laden, trotzdem sollte man eine Firma eher betriebswirtschaftlich als volkwirtschaftlich betrachten.
Jeder Autohändler hat nur eine Werkstatt, einen Verkauf und eine Serviceabteilung. Alles "Monopolisten"? Oder ist bei dieser Argumentations- und Denkweise einfach der Sinn der "Firma" abhanden gekommen?
Und die Konkurrenz zwischen Wettbewerbern auf einem Markt mit dem gegeneinander Ausspielen von fimeninternen Gruppen gleichzusetzen, halte ich für deplaziert.

Was macht denn in so einem Modell noch "eine Firma" aus, wenn bereits der Mitarbeiter der Nachbarabteilung der "Konkurrent" ist?

Die Firma zerfällt in diesem Modell zu einer Art Wirtschaftssystem, das den Rahmen für Wettbewerb Mitarbeiter gegen Mitarbeiter vorgibt und den Druck dieses Systems nach und nach erhöht.
Und ja, genau so einen perversen Mist vezapft McKinsey wenn sie mal gerade nicht Milliardären helfen, mehr Opioide in den USA zu verticken...

De facto hat durch dieses Führungsprinzip "die Lufthansa" doch bereits aufgehört zu existieren...


Dieser Beitrag wurde am 05.04.2021 15:39 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.04.2021 - 15:02 Uhr
Usergordon
User (3473 Beiträge)
Wer nicht in einer Welt leben will, in der es nur noch einen Mineralölkonzern, einen Lebensmittelkonzern, einen Auto- oder Fahrradhersteller oder nur einen Smartphonehersteller gibt, der sollte für das Handeln der LCAG oder auch der Lufthansa Verständnis haben.

Die LH ist zwar ein großer Laden, trortdem sollte man eine Firma eher betriebswirtschaftlich als volkwirtschaftlich betrachten.

Das wird es, auch wenn Sie es nicht glauben.

Jeder Autohändler hat nur eine Werkstatt, einen Verkauf und eine Serviceabteilung. Alles "Monopolisten"? Oder ist bei dieser Argumentations- und Denkweise einfach der Sinn der "Firma" abhanden gekommen?

Spätestens wenn die Werkstatt anfängt zu streiken um für sich Vorteile zu erlangen, wird sich der Autohändler auch etwas einfallen lassen.

Und die Konkurrenz zwischen Wettbewerbern auf einem Markt mit dem gegeneinander Ausspielen von fimeninternen Gruppen gleichzusetzen, halte ich für deplaziert.

Siehe oben.

Was macht denn in so einem Modell noch "eine Firma" aus, ....

Das haben sich 2017 viele gefragt!

Die Firma zerfällt in diesem Modell zu einer Art Wirtschaftssystem, das den Rahmen für Wettbewerb Mitarbeiter gegen Mitarbeiter vorgibt.

Ja, so ist das, wenn eine Gruppe an einer zentralen Position sitzt und ihre Macht auslebt.

De facto hat durch dieses Führungsprinzip "die Lufthansa" doch bereits aufgehört zu existieren...

Glauben Sie das ist für den Geldgeber (=Kunde) ein Problem?

Dieser Beitrag wurde am 05.04.2021 15:04 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.04.2021 - 15:09 Uhr
UserBald-Lokführer
User (538 Beiträge)
Die LH versucht Personalkosten-Reduktion bei Cargo aktuell mit den gleichen Methoden zu erreichen wie bei EW (mehrere, intern konkurrierende AOCs) schafft dabei aber auch hier eine Situation, in der die Gesamtkosten aufgrund komplexerer Prozesse erhöht werden.

Es gibt keinen Grund, das anzunehmen - außer Ihrer Testosteron-Theorie.
Aber warum sollte so gehandelt werde, schließlich ist doch ein guter Teil des Einkommens der Entscheider gewinnabhängig.
>

Ahja?
 https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/lufthansa-aufsichtsrat-will-boni-fuer-vorstaende-durchsetzen-a-b975d1d3-0002-0001-0000-000176982990
Beitrag vom 05.04.2021 - 15:25 Uhr
UserHanomag
User (213 Beiträge)
Wer nicht in einer Welt leben will, in der es nur noch einen Mineralölkonzern, einen Lebensmittelkonzern, einen Auto- oder Fahrradhersteller oder nur einen Smartphonehersteller gibt, der sollte für das Handeln der LCAG oder auch der Lufthansa Verständnis haben.

Die LH ist zwar ein großer Laden, trortdem sollte man eine Firma eher betriebswirtschaftlich als volkwirtschaftlich betrachten.

Das wird es, auch wenn Sie es nicht glauben.

Jeder Autohändler hat nur eine Werkstatt, einen Verkauf und eine Serviceabteilung. Alles "Monopolisten"? Oder ist bei dieser Argumentations- und Denkweise einfach der Sinn der "Firma" abhanden gekommen?

Spätestens wenn die Werkstatt anfängt zu streiken um für sich Vorteile zu erlangen, wird sich der Autohändler auch etwas einfallen lassen.

Und die Konkurrenz zwischen Wettbewerbern auf einem Markt mit dem gegeneinander Ausspielen von fimeninternen Gruppen gleichzusetzen, halte ich für deplaziert.

Siehe oben.

Was macht denn in so einem Modell noch "eine Firma" aus, ....

Das haben sich 2017 viele gefragt!

Die Firma zerfällt in diesem Modell zu einer Art Wirtschaftssystem, das den Rahmen für Wettbewerb Mitarbeiter gegen Mitarbeiter vorgibt.

Ja, so ist das, wenn eine Gruppe an einer zentralen Position sitzt und ihre Macht auslebt.

De facto hat durch dieses Führungsprinzip "die Lufthansa" doch bereits aufgehört zu existieren...

Glauben Sie das ist für den Geldgeber (=Kunde) ein Problem?

Passt genau.
Beitrag vom 05.04.2021 - 15:36 Uhr
UserEricM
User (3951 Beiträge)
Die LH versucht Personalkosten-Reduktion bei Cargo aktuell mit den gleichen Methoden zu erreichen wie bei EW (mehrere, intern konkurrierende AOCs) schafft dabei aber auch hier eine Situation, in der die Gesamtkosten aufgrund komplexerer Prozesse erhöht werden.

Es gibt keinen Grund, das anzunehmen - außer Ihrer Testosteron-Theorie.
Aber warum sollte so gehandelt werde, schließlich ist doch ein guter Teil des Einkommens der Entscheider gewinnabhängig.
>

Ahja?
 https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/lufthansa-aufsichtsrat-will-boni-fuer-vorstaende-durchsetzen-a-b975d1d3-0002-0001-0000-000176982990


Danke für den Link, ich zitiere an dieser Stelle mal @gordon:

Ja, so ist das, wenn eine Gruppe an einer zentralen Position sitzt und ihre Macht auslebt.
Ja, genau so ist das ...
Gewinn? Verlust? Ist mir doch wurscht, Hauptsache ICH als Vorstand bekomme meinen Bonus auf alle Fälle :-D


Dieser Beitrag wurde am 05.04.2021 15:46 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.04.2021 - 17:09 Uhr
Usergordon
User (3473 Beiträge)
Die LH versucht Personalkosten-Reduktion bei Cargo aktuell mit den gleichen Methoden zu erreichen wie bei EW (mehrere, intern konkurrierende AOCs) schafft dabei aber auch hier eine Situation, in der die Gesamtkosten aufgrund komplexerer Prozesse erhöht werden.

Es gibt keinen Grund, das anzunehmen - außer Ihrer Testosteron-Theorie.
Aber warum sollte so gehandelt werde, schließlich ist doch ein guter Teil des Einkommens der Entscheider gewinnabhängig.
>

Ahja?
 https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/lufthansa-aufsichtsrat-will-boni-fuer-vorstaende-durchsetzen-a-b975d1d3-0002-0001-0000-000176982990


Danke für den Link, ich zitiere an dieser Stelle mal @gordon:

Ja, so ist das, wenn eine Gruppe an einer zentralen Position sitzt und ihre Macht auslebt.
Ja, genau so ist das ...
Gewinn? Verlust? Ist mir doch wurscht, Hauptsache ICH als Vorstand bekomme meinen Bonus auf alle Fälle :-D

Jetzt kommt die spannende Frage: Finden Sie es richtig, dass Macht so ausgelebt wird? Mit Streikwellen, die 500 Mio. Euro gekostet haben, scheinen Sie ja keine Probleme zu haben. Wie ist es hier?
Ich für meinen Teil finde beides zum K....
Beitrag vom 05.04.2021 - 17:16 Uhr
Usergordon
User (3473 Beiträge)
Die LH versucht Personalkosten-Reduktion bei Cargo aktuell mit den gleichen Methoden zu erreichen wie bei EW (mehrere, intern konkurrierende AOCs) schafft dabei aber auch hier eine Situation, in der die Gesamtkosten aufgrund komplexerer Prozesse erhöht werden.

Es gibt keinen Grund, das anzunehmen - außer Ihrer Testosteron-Theorie.
Aber warum sollte so gehandelt werde, schließlich ist doch ein guter Teil des Einkommens der Entscheider gewinnabhängig.
>

Ahja?
 https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/lufthansa-aufsichtsrat-will-boni-fuer-vorstaende-durchsetzen-a-b975d1d3-0002-0001-0000-000176982990

Widerspricht das meiner Aussage?
Beitrag vom 05.04.2021 - 17:17 Uhr
UserEricM
User (3951 Beiträge)
Jeder Autohändler hat nur eine Werkstatt, einen Verkauf und eine Serviceabteilung. Alles "Monopolisten"? Oder ist bei dieser Argumentations- und Denkweise einfach der Sinn der "Firma" abhanden gekommen?

Spätestens wenn die Werkstatt anfängt zu streiken um für sich Vorteile zu erlangen, wird sich der Autohändler auch etwas einfallen lassen.

Und was tun? Die Hälfte seiner Werkstatt-Angestellten in eine zweite Firma auslagern und dann allen Mitarbeitern mitteillen dass Wachstum nur noch beim billigsten Anbieter, also nur in der Werkstatt oder in der Sub-Werkstatt stattfindet?

Die Firma zerfällt in diesem Modell zu einer Art Wirtschaftssystem, das den Rahmen für Wettbewerb Mitarbeiter gegen Mitarbeiter vorgibt.

Ja, so ist das, wenn eine Gruppe an einer zentralen Position sitzt und ihre Macht auslebt.

De facto hat durch dieses Führungsprinzip "die Lufthansa" doch bereits aufgehört zu existieren...

Glauben Sie das ist für den Geldgeber (=Kunde) ein Problem?

Ich glaube das empfinden die meisten Mitarbeiter als Problem. Und für die Firma selbst ist es eins, wenn Apelle der Geschäftsführung an das Einheitsgefühl der Lufthanseaten als der Zynismus verstanden werden den sie darstellen...
Beitrag vom 05.04.2021 - 17:55 Uhr
Usergordon
User (3473 Beiträge)
Jeder Autohändler hat nur eine Werkstatt, einen Verkauf und eine Serviceabteilung. Alles "Monopolisten"? Oder ist bei dieser Argumentations- und Denkweise einfach der Sinn der "Firma" abhanden gekommen?

Spätestens wenn die Werkstatt anfängt zu streiken um für sich Vorteile zu erlangen, wird sich der Autohändler auch etwas einfallen lassen.

Und was tun? Die Hälfte seiner Werkstatt-Angestellten in eine zweite Firma auslagern und dann allen Mitarbeitern mitteillen dass Wachstum nur noch beim billigsten Anbieter, also nur in der Werkstatt oder in der Sub-Werkstatt stattfindet?

Ja, genau so! So funktioniert es bei der LH Cargo.

Die Firma zerfällt in diesem Modell zu einer Art Wirtschaftssystem, das den Rahmen für Wettbewerb Mitarbeiter gegen Mitarbeiter vorgibt.

Ja, so ist das, wenn eine Gruppe an einer zentralen Position sitzt und ihre Macht auslebt.

De facto hat durch dieses Führungsprinzip "die Lufthansa" doch bereits aufgehört zu existieren...

Glauben Sie das ist für den Geldgeber (=Kunde) ein Problem?

Ich glaube das empfinden die meisten Mitarbeiter als Problem.

Was Sie glauben ist aber nicht relevant. Aber wenn es tatsächlich so wäre, dann wird es ja kein Problem sein, die Belegschaft zu verkleinern. Die Abfindungsangebote warten nur darauf angenommen zu werden.
Fakt ist doch, dass kaum einer dieses goldene Nest verlassen will!

Und für die Firma selbst ist es eins, wenn Apelle der Geschäftsführung an das Einheitsgefühl der Lufthanseaten als der Zynismus verstanden werden den sie darstellen...

Warum soll das für die Firma ein Problem sein?



Dieser Beitrag wurde am 05.04.2021 17:57 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.04.2021 - 20:15 Uhr
UserEricM
User (3951 Beiträge)
Jeder Autohändler hat nur eine Werkstatt, einen Verkauf und eine Serviceabteilung. Alles "Monopolisten"? Oder ist bei dieser Argumentations- und Denkweise einfach der Sinn der "Firma" abhanden gekommen?

Spätestens wenn die Werkstatt anfängt zu streiken um für sich Vorteile zu erlangen, wird sich der Autohändler auch etwas einfallen lassen.

Und was tun? Die Hälfte seiner Werkstatt-Angestellten in eine zweite Firma auslagern und dann allen Mitarbeitern mitteillen dass Wachstum nur noch beim billigsten Anbieter, also nur in der Werkstatt oder in der Sub-Werkstatt stattfindet?

Ja, genau so! So funktioniert es bei der LH Cargo.

"Funktioniert" es denn wirklich?
Das Interview im Artikel lässt Anderes vermuten.

Die Firma zerfällt in diesem Modell zu einer Art Wirtschaftssystem, das den Rahmen für Wettbewerb Mitarbeiter gegen Mitarbeiter vorgibt.

Ja, so ist das, wenn eine Gruppe an einer zentralen Position sitzt und ihre Macht auslebt.

De facto hat durch dieses Führungsprinzip "die Lufthansa" doch bereits aufgehört zu existieren...

Glauben Sie das ist für den Geldgeber (=Kunde) ein Problem?

Ich glaube das empfinden die meisten Mitarbeiter als Problem.

Was Sie glauben ist aber nicht relevant. Aber wenn es tatsächlich so wäre, dann wird es ja kein Problem sein, die Belegschaft zu verkleinern. Die Abfindungsangebote warten nur darauf angenommen zu werden.
Fakt ist doch, dass kaum einer dieses goldene Nest verlassen will!

Und für die Firma selbst ist es eins, wenn Apelle der Geschäftsführung an das Einheitsgefühl der Lufthanseaten als der Zynismus verstanden werden den sie darstellen...

Warum soll das für die Firma ein Problem sein?

OK, wenn Sie nicht mal soziopathisches Führungsverhalten als Solches als Problem sehen, dann können Sie die davon verursachten Probleme tatsächlich auch nicht nachvollziehen.
Beitrag vom 05.04.2021 - 21:55 Uhr
UserX-Ray
User (252 Beiträge)
Jeder Autohändler hat nur eine Werkstatt, einen Verkauf und eine Serviceabteilung. Alles "Monopolisten"? Oder ist bei dieser Argumentations- und Denkweise einfach der Sinn der "Firma" abhanden gekommen?

Spätestens wenn die Werkstatt anfängt zu streiken um für sich Vorteile zu erlangen, wird sich der Autohändler auch etwas einfallen lassen.

Und was tun? Die Hälfte seiner Werkstatt-Angestellten in eine zweite Firma auslagern und dann allen Mitarbeitern mitteillen dass Wachstum nur noch beim billigsten Anbieter, also nur in der Werkstatt oder in der Sub-Werkstatt stattfindet?

Ja, genau so! So funktioniert es bei der LH Cargo.

"Funktioniert" es denn wirklich?
Das Interview im Artikel lässt Anderes vermuten.

Das Ergebnis letztes Jahr war bei Cargo nur "dank" Corona außergewöhnlich gut. Und das Jahr davor? Ganze 1 Mio. Gewinn..

Wieviel wäre es denn gewesen, ohne einen Teil der Flüge von Aerologic abwickeln zu lassen? Ohne zum Teil Dienstleister am Boden einzusetzen? Was vermuten sie? Und was wäre ihr Rezept gewesen, um (ohne Pandemie) wieder in die Gewinnzone zu kommen? Um die schicken neuen 77F zu bezahlen, die von der Gewerkschaft gefordert werden, um weiter die Beschäftigung von 150 Piloten zu rechtfertigen? Fragen über Fragen, auf die sie doch bestimmt wieder clevere Antworten haben.


Die Firma zerfällt in diesem Modell zu einer Art Wirtschaftssystem, das den Rahmen für Wettbewerb Mitarbeiter gegen Mitarbeiter vorgibt.

Ja, so ist das, wenn eine Gruppe an einer zentralen Position sitzt und ihre Macht auslebt.

De facto hat durch dieses Führungsprinzip "die Lufthansa" doch bereits aufgehört zu existieren...

Glauben Sie das ist für den Geldgeber (=Kunde) ein Problem?

Ich glaube das empfinden die meisten Mitarbeiter als Problem.

Was Sie glauben ist aber nicht relevant. Aber wenn es tatsächlich so wäre, dann wird es ja kein Problem sein, die Belegschaft zu verkleinern. Die Abfindungsangebote warten nur darauf angenommen zu werden.
Fakt ist doch, dass kaum einer dieses goldene Nest verlassen will!

Und für die Firma selbst ist es eins, wenn Apelle der Geschäftsführung an das Einheitsgefühl der Lufthanseaten als der Zynismus verstanden werden den sie darstellen...

Warum soll das für die Firma ein Problem sein?

OK, wenn Sie nicht mal soziopathisches Führungsverhalten als Solches als Problem sehen, dann können Sie die davon verursachten Probleme tatsächlich auch nicht nachvollziehen.

Der GL psychische Anomalien zu unterstellen, nun ja.

Ich denke, dass eine kleine pseudoelitäre Mitarbeitergruppe wesentlich mehr zum Verlust des erwähnten "Einheitsgefühls" bei LH beigetragen hat, als jeder Vorstand. Ego-Trip und Teamwork gehen halt nicht zusammen. Ist aber auch nicht weiter relevant, wie @gordon schon richtig schreibt. Dass aber gerade diese beiden Herren hier im Interview vom angeblichen Korpsgeist im Konzern schwärmen, ist schon dreist.
Beitrag vom 05.04.2021 - 22:26 Uhr
Usergordon
User (3473 Beiträge)
OK, wenn Sie nicht mal soziopathisches Führungsverhalten als Solches als Problem sehen, dann können Sie die davon verursachten Probleme tatsächlich auch nicht nachvollziehen.

Preise ziehen an, wenn es keine Konkurrenz gibt. HAben Sie doch selbst geschrieben. Was ist soziopathisch, diesen Zustand nicht fortbestehen zu lassen?

Würden Sie bei der teuersten Tankstelle tanken? Sind Sie nicht froh, dass es eine Auswahl gibt beim Lebensmittelkauf? Oder befürworten Sie nur einen Anbieter, der dann die Preise nach eigenem Ermessen diktiert?
Beitrag vom 06.04.2021 - 05:43 Uhr
UserEricM
User (3951 Beiträge)
OK, wenn Sie nicht mal soziopathisches Führungsverhalten als Solches als Problem sehen, dann können Sie die davon verursachten Probleme tatsächlich auch nicht nachvollziehen.

Preise ziehen an, wenn es keine Konkurrenz gibt. HAben Sie doch selbst geschrieben.

In den meisten Firmen gibt es keine interne "Konkurrenz".

Was ist soziopathisch, diesen Zustand nicht fortbestehen zu lassen?

Die Mitarbeiter gegeneinander aufzuhetzen und den Einen im Interesse der Verteidigung des eigenen Arbeitspatzes zum Feind des Anderen zu machen.

Würden Sie bei der teuersten Tankstelle tanken? Sind Sie nicht froh, dass es eine Auswahl gibt beim Lebensmittelkauf? Oder befürworten Sie nur einen Anbieter, der dann die Preise nach eigenem Ermessen diktiert?

Das eine Firma intern eben gerade keine Marktwirtschaft ist, haben Sie nicht wirklich verstanden, oder?
Beitrag vom 06.04.2021 - 05:49 Uhr
UserEricM
User (3951 Beiträge)
Fragen über Fragen, auf die sie doch bestimmt wieder clevere Antworten haben.

Ob die Antworten clever waren weiss ich nicht, aber sie stehen weiter oben in diesem Thread.
Zusammenfassung: Selbst wenn das Runterpressen von Löhnen durch interne Konkurrenzkonstrukte im Einzelfall funktioniert, könnte eine reduzierte Gesamtkomplexität durch einfachere Operations mehr sparen.
Nein, beweisen, dass es tatsächlich so wäre, kann ich Ihnen natürlich nicht. Allerdings sind die direkten Lohnkosten nur ein Element von vielen in einer Gesamtkostenbetrachtung.
Daher ist die Annahme, gesenkte Lohnkosten würden auch trotz dabei steigender Betriebskomplexität immer zu geringeren Gesamtkosten führen, naiv.

Der GL psychische Anomalien zu unterstellen, nun ja.

Das hab ich nicht getan. Ich schrieb, das Führungsverhalten der Firma sei soziopathisch, nicht die Mitglieder der GL seien Soziopathen.
Ich gehe also nicht davon aus, dass hier einfach jemand seinen natürlichen Neigungen folgt, sondern dass dieses Verhalten bewusst geplant und umgesetzt wurde.
Und wie man hier lesen kann, gibt es ja viele, die in derartigem Firmenverhalten überhaupt kein Problem sehen möchten...

Dieser Beitrag wurde am 06.04.2021 07:53 Uhr bearbeitet.
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