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Beitrag vom 28.12.2020 - 12:30 Uhr
Usermarkussommer
User (118 Beiträge)
Richtig so... Der Staat kann sich die Gelder ja von den Airlines zurückholen, die ihre Flüge eingestellt haben.

Ist auch schon paradox. U.a. hat Lufthansa Passagiere sitzenlassen und sie dann über den Charter der Regierung zurückgeholt.

Und dafür noch 9 Mrd. bekommen.
Beitrag vom 28.12.2020 - 12:51 Uhr
UserFW 190
User (1686 Beiträge)
Also hat z.B. LH von sich aus Flüge in diverse Länder eingestellt? Ah ja, man lernt nie aus. Ich hatte den naiven Glauben, dass die jeweiligen Länder ihre Grenzen geschlossen hätten.
So wie sich nun , nach dieser Info von Ihnen darstellt, ist das ja ein echter Skandal. Danke für die Info.
Beitrag vom 28.12.2020 - 12:54 Uhr
UserÜberdenWolken
User (3 Beiträge)
Die meisten Fluggesellschaften bekamen im April / Mai keine Landerechte mehr im Ausland um die gestrandeten deutschen Staatsbürger auszufliegen bzw. wurde meist auch den Crews eine gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit vor Ort im Hotel verweigert. Als von der Regierung gecharterter Reiserückkehrerflug wurden dann von den anzufliegenden Ländern (oft auch zeitintensive) Sondergenehmigungen erteilt.
Beitrag vom 28.12.2020 - 12:54 Uhr
Usergnarlberg
User (28 Beiträge)
Ist auch schon paradox. U.a. hat Lufthansa Passagiere sitzenlassen und sie dann über den Charter der Regierung zurückgeholt.
FALSCH!
Und dafür noch 9 Mrd. bekommen.
DAS IST EINE DESINFO! Es handelt sich um einen hochverzinsten KREDIT !!!
Beitrag vom 28.12.2020 - 13:15 Uhr
UserVJ 101
User (724 Beiträge)
Die Kostenbeteiligung für die Rückholung ist sehr gering - frech, nein unverschämt dagegen auch noch zu Klagen!

Zum Thema Staatshilfe für Lufthansa zitiert aus dem Tagesspiegel (Quelle siehe unten):

"Tatsächlich bekommt die Lufthansa keinen Cent geschenkt. Der Staat gibt Kredite und beteiligt sich mit sogenannten stillen Einlagen am Eigenkapital, die fest verzinst zurückgezahlt werden sollen. In den ersten Jahren sind es vier Prozent, später steigt der Satz auf 9,5 Prozent.

Die Staffelung soll dafür sorgen, dass sich der Konzern bei der Schuldentilgung beeilt, wenn die Geschäfte wieder laufen – möglichst bis Ende 2023. Dafür könnte sich der Kranich dann etwa frisches Kapital an den Finanzmärkten besorgen.

Lob vom Bund der Steuerzahler
„Bei der Lufthansa-Rettung ist erkennbar, dass die Regierung aus den Krisenmaßnahmen der Finanz- und Wirtschaftskrise gelernt hat“, sagte Reiner Holznagel, Chef des Bundes der Steuerzahler.

Der Commerzbank-Geist zeigt sich besonders an einem Aktiendeal, der Teil des Pakets ist. Für seinen 20-Prozent-Anteil an der Airline zahlt der Bund 300 Millionen Euro oder gut 2,50 Euro pro Anteilsschein."


 https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/neun-milliarden-euro-staatshilfe-die-lufthansa-rettung-ist-ein-gutes-geschaeft-fuer-den-steuerzahler/25873126.html
Beitrag vom 28.12.2020 - 13:48 Uhr
Usersapato
User (70 Beiträge)
Das ist einfach unglaublich, so unfassbar unverschämt. Da kann man es nur bereuen diese Menschen zurückgeholt zu haben. Was ich nicht verstehe ist, wie die Passagiere überhaupt boarden konnten ohne bezahltes Ticket.
Beitrag vom 28.12.2020 - 14:18 Uhr
User2ndSEG
User (203 Beiträge)
Das ist einfach unglaublich, so unfassbar unverschämt. Da kann man es nur bereuen diese Menschen zurückgeholt zu haben. Was ich nicht verstehe ist, wie die Passagiere überhaupt boarden konnten ohne bezahltes Ticket.

GENAU!
Beitrag vom 28.12.2020 - 14:20 Uhr
User2ndSEG
User (203 Beiträge)
Richtig so... Der Staat kann sich die Gelder ja von den Airlines zurückholen, die ihre Flüge eingestellt haben.

Ist auch schon paradox. U.a. hat Lufthansa Passagiere sitzenlassen und sie dann über den Charter der Regierung zurückgeholt.

Und dafür noch 9 Mrd. bekommen.

Entschuldigung... aber haben Sie von der Berichterstattung der letzten 10 Monate garnichts verstanden? Selten einen grösseren Blödsinn gelesen...
Beitrag vom 28.12.2020 - 17:57 Uhr
Userhamtlg
User (22 Beiträge)
Bei der ganzen Sache muss man sich einmal die Zahlen ansehen:
240000 wurden von den Reiseveranstaltern auf eigene Kosten zurückgeholt. Sofern diese Passagiere auf den vom Auswärtigen Amt organisierten Fliegern am Bord waren, haben die Veranstalter einen entsprechenden Anteil an den Kosten übernommen. Sofern es möglich war, haben die eigene Flieger eingesetzt.
Für 67000 Passagiere wurden die Kosten vorgeschossen, da bei solchen Rüuckholungen keine Tickets verkauft werden dürfen. Jeder Passagier (z. B. Studierende im Ausland, Deutsche die vor Ort Leben, Deutsche Mitarbeiter von Firmen und NGOS, Austauschschüler, Rucksacktouristen, vor Ort lebende Rentner) kann sich in einem solchen Fall an die Botschaft / Vertretung vor Ort wenden oder wird kontaktiert. Diese bekommen ein Berechtigungsschreiben für den Flug und müssen vor Ort auch Unterschreiben einen Kostenanteil selbst zu übernehmen. Mit diesem Schreiben bekommt man dann am Flughafen einen Boarding Pass und kann fliegen.
Bei 67000 Passagieren haben also nur ca. 60 bis 100 geklagt, die werden damit aber auch kaum durchkommen. Es wurde ja eine entsprechende Unterschrift geleistet und dieses Mal war es ein Rückholangebot auf freiwilliger Basis. Niemand wurde gezwungen das Land zu verlassen. Wenn es eine wirkliche Chance einer gewonnenen Klage geben würde, würden viel mehr Passagiere den Klageweg wählen.
Beitrag vom 28.12.2020 - 21:43 Uhr
UserDr. A.Mok
User (115 Beiträge)
@hamtlg

Guter Beitrag!
Beitrag vom 28.12.2020 - 22:11 Uhr
UserKarl Rapp
User (93 Beiträge)
Ich würde auch dagegen klagen.

Die ach so heldenhafte Bundesregierung hat von heute auf morgen, ohne jegliche Planungs- und Rechtssicherheit, Risikogebiete erst definiert und dann ausgesprochen und diese Rückholaktionen (wobei zunächst erst garnicht davon die Rede war dass es etwas kosten würde - "vielleicht kostets was" ist keine Aussage) gestartet obwohl jedem normalbegabten Bürger seit Monaten klar war auf was das ganze C-Thema hinaus laufen wird.

Wenn meine Regierung so tut als wäre nichts dann fahr ich aber trotzdem in den Urlaub.

Ich such ja auch nicht jede Autobahnbrücke nach Rissen ab bevor ich darüber fahr nur weil ich im Internet mal gelesen habe dass viele marode sind.

Es ist die Aufgabe des Staates seine Bürger vor solchen Dingen zu schützen und nicht erst panisch überall Warnschilder aufzustellen wenn die Brücke längst eingestürzt ist und schon Moos drüberwächst.

Des weiteren darf die Frage erlaubt sein warum unsere Regierung für Katastrophenschutz überhaupt Geld verlangt.

Für sowas zahlt man eigentlich Steuern.
Beitrag vom 28.12.2020 - 22:20 Uhr
Userein_thueringer
User (56 Beiträge)
Mir fällt dazu nur ein: "Undank ist der Welt Lohn"
Beitrag vom 29.12.2020 - 12:48 Uhr
UserBoeing757767
User (547 Beiträge)
Ich würde auch dagegen klagen.

Die ach so heldenhafte Bundesregierung hat von heute auf morgen, ohne jegliche Planungs- und Rechtssicherheit, Risikogebiete erst definiert und dann ausgesprochen und diese Rückholaktionen (wobei zunächst erst garnicht davon die Rede war dass es etwas kosten würde - "vielleicht kostets was" ist keine Aussage) gestartet obwohl jedem normalbegabten Bürger seit Monaten klar war auf was das ganze C-Thema hinaus laufen wird.

Wenn meine Regierung so tut als wäre nichts dann fahr ich aber trotzdem in den Urlaub.

Ich such ja auch nicht jede Autobahnbrücke nach Rissen ab bevor ich darüber fahr nur weil ich im Internet mal gelesen habe dass viele marode sind.

Es ist die Aufgabe des Staates seine Bürger vor solchen Dingen zu schützen und nicht erst panisch überall Warnschilder aufzustellen wenn die Brücke längst eingestürzt ist und schon Moos drüberwächst.

Des weiteren darf die Frage erlaubt sein warum unsere Regierung für Katastrophenschutz überhaupt Geld verlangt.

Für sowas zahlt man eigentlich Steuern.


Absoluter Unsinn. Siehe Beitrag von Hamtlg.
Es sind Leute noch nach der sich abzeichnenden Sperrung in Urlaub gefahren.


Es kam keiner OHNE seinen Antrag und der unterschriebenen Teilkostenerklarung an Bord. Zum Teil müssten wir als Crew diese Zettel noch einsammeln.

Jeder, der den Flug wollte wusste VORHER Bescheid und müsste sich selbst sogar bemühen dabei zu sein ( Meldung via Botschaft ) .

Keiner musste. Man hätte ja auch da bleiben können. Das Ticket ist im Preis absolut fair bemessen .... Linienflüge gab's nicht mehr. Wir wurden teilweise als Crew von hunderten Leuten abgepasst, damit sie wegkommen. Alle Flieger waren voll.

Und nun nicht zahlen wollen. Hoffe, denen paar geht man hinterher...

Und die Airlines müssen dafür garnichts aufkommen... Das eine ist der StaatsKREDIT das andere waren Charter des Staates...

Schuldner ist der PAX... Veranstalter der Staat... Das hat mit der Airline nichts zu tun. Die Airlines fliegen Sie ja heute auch nicht für lau in den Urlaub nur weil sie Beihilfe bekommen haben
Beitrag vom 29.12.2020 - 13:14 Uhr
User2ndSEG
User (203 Beiträge)
Ich würde auch dagegen klagen.

Die ach so heldenhafte Bundesregierung hat von heute auf morgen, ohne jegliche Planungs- und Rechtssicherheit, Risikogebiete erst definiert und dann ausgesprochen und diese Rückholaktionen (wobei zunächst erst garnicht davon die Rede war dass es etwas kosten würde - "vielleicht kostets was" ist keine Aussage) gestartet obwohl jedem normalbegabten Bürger seit Monaten klar war auf was das ganze C-Thema hinaus laufen wird.

Wenn meine Regierung so tut als wäre nichts dann fahr ich aber trotzdem in den Urlaub.

Ich such ja auch nicht jede Autobahnbrücke nach Rissen ab bevor ich darüber fahr nur weil ich im Internet mal gelesen habe dass viele marode sind.

Es ist die Aufgabe des Staates seine Bürger vor solchen Dingen zu schützen und nicht erst panisch überall Warnschilder aufzustellen wenn die Brücke längst eingestürzt ist und schon Moos drüberwächst.

Des weiteren darf die Frage erlaubt sein warum unsere Regierung für Katastrophenschutz überhaupt Geld verlangt.

Für sowas zahlt man eigentlich Steuern.

Mit diesem Unsinn können Sie sich gerne zum niedrigen Niveau von "markussommer" mit in die Reihe stellen...
Beitrag vom 29.12.2020 - 13:29 Uhr
UserReisemaus Heike
User (4 Beiträge)
Das ist der absolute Hammer! Diese "Kunden" haben gejammert und gebeten, dass man sie zurückholt und jetzt wollen sie, ihre Leistung nicht bezahlen. Die Kosten die in Rechnung gestellt werden sind ein Witz, denn auf dem Rest bleibt der Steuerzahler mal wieder sitzen. Frechheit!!! Aber das ist die Entwicklung der letzten 10-20 Jahre im Reisebusiness. Verkommen zum Konsumprodukt! Ex und hopp! Jeder will so günstig wie möglich, jederzeit, so oft wie möglich, überall hinreisen und wenn's Probleme gibt sind die Anderen schuld,sollen's richten und dann auch noch zahlen! Selbstverantwortung gleich null!! Hoffentlich wird die Klage abgeschmettert!
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