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US Airways verhandelt mit United Airlines über Fusion

US AIrways
US Airways am Flughafen München, © Deutsche Lufthansa AG
Fraport Winter
United Airlines Boeing 747-400, © Fraport AG
WASHINGTON - In den USA deutet sich eine der größten Fusionen der Luftfahrt-Geschichte an. US Airways verhandelt nach Medienberichten mit dem Mutterkonzern der US-Fluggesellschaft United-Airlines, UAL. Beide Unternehmen steckten bereits "tief in Beratungen über einen Zusammenschluss". Mit einer Bekanntgabe sei aber frühestens in einigen Wochen zu rechnen, berichtete die "New York Times" am Mittwoch online. Die Verhandlungen könnten immer noch scheitern.

Widerstand dürfte es unter anderem von Gewerkschaften geben. Auch ist unklar, wie das neue Management aussehen würde. Das "Wall Street Journal" spekulierte, die knapp doppelt so große United Airlines könnte die Gespräche nur als willkommene Gelegenheit nutzen, um die totgelaufenen Fusionsverhandlungen mit Continental Airlines wieder in Schwung zu bringen.

Durch einen Zusammenschluss würde die zweitgrößte Fluggesellschaft der USA nach Delta Air Lines entstehen. Hintergrund der Gespräche sind die Sparzwänge der krisengeplagten Branche. In der Wirtschaftskrise waren die Fluggäste ausgeblieben, nun lasten die steigenden Treibstoffpreise auf den Gesellschaften. Sowohl US Airways als auch United Airlines schrieben zuletzt Verluste.

Die Unternehmen waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Aussicht auf eine Fusion ließ die Kurse aber nachbörslich in die Höhe schießen. US Airways und United Airlines würden gut zusammen passen: US Airways ist an der Ostküste und im Westen der USA stark vertreten, United hat viele Pazifik-Strecken und deckt den mittleren Westen ab.

Die beiden Konzern standen in den vergangenen zehn Jahren schon häufiger vor einem Zusammenschluss. Das Vorhaben scheiterte jedoch jedes Mal. Problematisch sei vor allem gewesen, die verschiedenen Tarifverträge und Vertretung der Beschäftigten durch Gewerkschaften unter einen Hut zu bekommen, hieß es. Auch habe es immer wieder Zweifel gegeben, ob die beiden Gesellschaften ihre Drehkreuze unter einen Hut bekommen könnten.

Den letzten großen Zusammenschluss in der US-Luftfahrtindustrie wagten Delta Air Lines und Northwest Airlines Ende 2008. Das schützte die beiden Fluggesellschaften aber zuletzt auch nicht vor roten Zahlen.
© dpa | Abb.: Star Alliance | 08.04.2010 06:24

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Beitrag vom 10.04.2010 - 01:20 Uhr
I think it was a joke. (LH-25%)
Beitrag vom 08.04.2010 - 20:01 Uhr
Und LH beteiligt sich mit 25 % !!!

Quelle? Oder sonstige fakten die deine Theorie unterstüzen? ...
Beitrag vom 08.04.2010 - 13:39 Uhr
Und LH beteiligt sich mit 25 % !!!


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