Airlines
Älter als 7 Tage  

Saudia fliegt wieder nach München

MÜNCHERN - Saudia Airlines bedient seit Montag München. Das Skyteam-Mitglied fliege künftig am Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag die saudischen Zielorte Riad und Jeddah mit einem Airbus A320 an, teilte der Flughafen München mit.

Damit hat das süddeutsche Drehkreuz eine weitere Airline aus dem für Bayern touristisch besonders wichtigen Nahen Osten als Kunden.

Saudia Airbus A330
Saudia Airbus A330, © FMG

Den Eröffnungsflug absolvierte dagegen ausnahmsweise ein Airbus A330. Die neuen Verbindungen bieten auch Anschlüsse in Richtung Asien.

"Die Entwicklung des Flugverkehrs zwischen dem Königreich Saudi Arabien und der Bundesrepublik Deutschland hat seit dem ersten Flug der Saudia im Jahr 1967 ein stetiges Wachstum bei den Passagierzahlen erlebt. Die Zunahme alleine der letzten zehn Jahre lag bei 282 Prozent", sagte Rashed Al-Ajmi, Vice President der Saudia.

Innerhalb der letzten zwölf Monate reisten mehr als 100.000 Passagiere zwischen München und dem saudischen Königreich, ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mit der neuen Verbindung erwartet Oliver Dersch, Vice Presiden Traffic Development beim Flughafen München, eine erneute deutliche Steigerung der Passagierzahlen.

Saudi Arabien ist mit 33 Millionen Einwohnern das größte Land der arabischen Halbinsel und rund sechs Mal so groß wie Deutschland. Das Königreich gilt mit knapp zehn Milliarden Euro an Importen aus Deutschland als einer der wichtigsten Handelspartner.
© FLUG REVUE - Sebastian Steinke | Abb.: FMG | 06.07.2016 08:35

Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.

Beitrag vom 07.07.2016 - 09:42 Uhr
Man sollte da nicht nur Politiker und Wirtschaftsbosse nennen. Kunden gibt es in der gleichen Reihe ebenfalls.
Beitrag vom 07.07.2016 - 08:05 Uhr
Wieder ein "schönes" Beispiel für die Verlogenheit unserer Politiker und Wirtschaftsbosse. Wen interessieren schon Menschenrechte, Freiheit und demokratische Grundrechte, wenn es um 10 Milliarden Euro Exporterlöse und 100000 zusätzliche Passagiere geht. Da legt man auch einem der größten Verbrecherregime der Welt (in diesem Fall der staatlichen Airline) gerne den "roten Teppich" aus.


Stellenmarkt

Schlagzeilen

aero.uk

schiene.de

Meistgelesene Artikel

Community

Thema: Pilotenausbildung

FLUGREVUE 05/2024

Shop

Es gibt neue
Nachrichten bei aero.de

Startseite neu laden