E2 und A220
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Air Dolomiti denkt laut über 150-Sitzer nach

Air Dolomiti Embraer E195
Parallelen zu Lufthansa: Air Dolomiti Embraer E195 mit neuer Lackierung, © Air Dolomiti

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MÜNCHEN - Der Lufthansa-Konzern stattet seinen Italienexperten Air Dolomiti mit zusätzlichen Flugzeugen aus. Auf Embraer E195 von Lufthansa Cityline könnten Embraer E2 oder Airbus A220 folgen. Lufthansa will bis zu 100 Millionen Euro in den Ausbau ihrer Italien-Konnektivität mit Air Dolomiti fließen lassen.

"Pro Jahr werden wir um zwei bis drei Flugzeuge wachsen", skizzierte Airlinechef Jörg Eberhart die Flottenpläne für Air Dolomiti gegenüber dem Luftfahrtmagazin "Air Transport World". Über die nächsten beiden Jahre werde der Flugzeugpark um fünf auf 17 Embraer E195 aufgestockt.

Die zusätzlichen 120-Sitzer erhält Air Dolomiti von Lufthansa Cityline, die ihrerseits 2019 auf erste Airbus A319 upgraden darf.

Air Dolomiti strebt bis Ende 2023 einen Flottenausbau auf bis zu 26 Flugzeuge an und will auch durch den Einsatz größerer Flugzeuge wachsen. "Die zukünftige Flotte für Air Dolomiti wird mit hoher Wahrscheinlichkeit größere Flugzeuge im Segment bei 150 Sitzen umfassen, wie die Embraer E2 oder den Airbus A220", sagte Eberhart.

Im Lufthansa-Verbund fliegt bisher nur Swiss die A220. Löst der Konzern seine offenen Optionen ein, käme er zusammen mit den bereits getätigten Bestellungen auf ein Kontingent von bis zu 60 Flugzeugen des ehemaligen Bombardier CSeries-Programms.

Lufthansa will mit dem Ausbau von Air Dolomiti die Anbindung ihrer Langstrecken aus Frankfurt und München an Italien verbessern. Aktuell bewegt Air Dolomiti mit 450 Flügen pro Woche jährlich rund zwei Millionen Passagiere zwischen Italien und Deutschland. Lufthansa hatte 2018 Investitionen von bis zu 100 Millionen Euro in Air Dolomiti angekündigt.

Über eine neue Bemalung rückt Lufthansa die Airline, die seit 2003 zum Konzern gehört, derzeit enger an das aktuelle Markenbild der Mainline heran.
© aero.de | Abb.: Air Dolomiti | 16.01.2019 14:12

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Beitrag vom 17.01.2019 - 10:30 Uhr
Ob man da einfach nur zu sehen wird ist ne andere Frage :-))
Dieser Versuch ging schon dazumal mit Malpensa nach hinten los.Wieso muss ein Passagier in Europa zwischenlanden um in alle Welt zu gelangen ,einfach nur zum ......
Beitrag vom 16.01.2019 - 22:58 Uhr
Bei nur aktuell 18 Zielen und etwa 6 Flügen pro Tag und Flugzeug, braucht es bei einem Ausbau mehr Ziele und größeres Fluggerät. Vielleicht wird ja damit auch eine Basis in Italien eröffnet, falls Alitalia dort eine Lücke hinterlassen sollte.


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