Fünfte Freiheit
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Hamburg will sich für New-York-Flüge von Emirates einsetzen

Emirates Boeing 777-300ER
Emirates Boeing 777-300ER, © Emirates

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HAMBURG - Der Hamburger Flughafen macht sich Hoffnung auf eine neue direkte Linie nach New York. Emirates nennt die Verbindung "wirtschaftlich", doch es gibt einen Haken.

United sagte Hamburg im Oktober 2018 tschüss. Die Airline stellte die einzige Nonstop-Verbindung von Hamburg nach Newark, geflogen mit Boeing 757-200, ein. Seither fehlt der Hansestadt eine direkte Transatlantikverbindung nach New York.

Auf einer Delegationsreise nach Dubai setzte sich Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher bei Emirates-Chef Tim Clark für eine Wiederaufnahme der Linie Dubai - Hamburg - New York ein. Die Verbindung bestand bereits von 2006 bis März 2008. Clark bezeichnete den Flug zwar als wirtschaftlich, doch stünden Marktzugangsregeln einer Wiederaufnahme im Weg.

"Ich werde das Thema mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) besprechen, um eine Lösung zu finden", sagte Tschentscher laut "Hamburger Abendblatt".

Flüge unter Fünfter Freiheit, bei denen Airlines in einem Drittland Passagiere für den Weiterflug ans eigentliche Ziel aufnehmen, werden nicht nur in Deutschland sehr restriktiv genehmigt. Auch die Vereinigten Staaten schirmen ihre Airlines vor der Konkurrenz aus den Golfstaaten ab.

So musste Qatar Airways im Zuge enger gefasster Marktzugangsregeln zusagen, keine Flüge von Doha über Europa in die USA zu planen. Emirates fliegt zwar über Mailand und Athen nach New York. Pläne für einen Flug Dubai - Barcelona - Mexiko-Stadt - legte die Airline 2018 aber wieder zu den Akten.
© aero.de | 29.01.2019 08:41

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Beitrag vom 24.07.2019 - 14:18 Uhr
Zum fremdschämen.

Für Nachfrage nach New-York Flügen können die Herrn Politiker nicht sorgen aber im Prestige von Emirates 777 wolln sie sich dann schon sonnen.
Beitrag vom 24.07.2019 - 13:59 Uhr
Das scheint aus absehbare Zeit nichts zu werden:  https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article226313399/HSV-Emirates-Verlaengerung-Hauptsponsor-Hintergruende-Warum-Greiner-Wettstein-Hoffmann-Trikots-Fly-Better.html
Beitrag vom 29.01.2019 - 16:00 Uhr
Die Strecke kann kaum sehr lohnend sein, weder mit B777 noch mit B757 haben die Airlines dort Geld verdient.
Vielleicht versucht es irgendwann JetBlue mit A321LR.


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