Indien
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Vielflieger gibt sich als Lufthansa-Pilot aus

Lufthansa Crew
Lufthansa Crew, © Lufthansa

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NEU DELHI - Um langen Schlangen am Flughafen zu entgehen, hat sich ein Passagier in Indien als Lufthansa-Pilot ausgegeben.

Der 48-Jährige sei am Indira-Gandhi-International-Airport in Neu-Delhi festgenommen worden, wo er einen Flieger nach Kolkata im Osten des Landes nehmen wollte, teilte die Polizei in der indischen Hauptstadt am Mittwoch mit. Die Lufthansa sagte der Deutschen Presse-Agentur, der Vorgang sei ihr bekannt - man unterstütze die indischen Behörden bei der Aufklärung des Falls.

Den Polizeiangaben zufolge hatte der Mann bei seiner Festnahme am Dienstag am Flugsteig eine Pilotenuniform der deutschen Lufthansa getragen und einen falschen Ausweis dabei. Das Sicherheitspersonal der Lufthansa machte die Behörde zuvor auf eine verdächtige Person in der Airline-Uniform aufmerksam, wie der stellvertretende Polizeichef Sanjay Bhatia sagte.

Bei seiner Befragung gab der Geschäftsmann an, ein Vielflieger zu sein. In den vergangenen sechs Monaten habe er sich wiederholt als Pilot ausgegeben, um schneller durch die Sicherheitskontrollen zu kommen. Zudem habe er auch Sitzplätze genutzt, die normalerweise für Crew-Mitglieder reserviert sind.
© dpa-AFX, aero.de | 20.11.2019 12:53

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Beitrag vom 22.11.2019 - 18:48 Uhr
Da haben Sie recht, das gehört nicht hierher und brauchen wir nicht auszutauschen. Ich denke wir sind uns grundsätzlich einig.
Beitrag vom 22.11.2019 - 15:34 Uhr
@contrail55

Ich spreche nicht von der Passagier-Schleuse, sondern vom Crew-Eingang.
Für Crews gelten zunächst einmal vielerorts die Flüssigkeitsbeschränkungen nicht. Weiterhin musste ich zuletzt z.B. in CGN nur einen Wischtest machen, allerdings nicht mehr durch den Metalldetektor. Danach ist man übrigens direkt auf dem Vorfeld. Ähnlich direkt aufs Vorfeld gehts im T1 in MUC oder an der Pforte Ost in STR. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, aber es gibt eine Menge Dinge, die jemand mit bösen Absichten unbewacht auf einem Vorfeld tun kann. Und dafür bedarf es leider keiner verbotenen Gegenstände.
Beitrag vom 21.11.2019 - 13:09 Uhr
Welches Schindluder könnte man denn damit treiben?

Durch die Sicherheitsschleuse am Flughafen? Nun, das machen Millionen Passagiere jeden Tag, das bringt mir keinen Zugang zu einem Risikobereich.

An Bord kommen Sie damit nicht und aufs Vorfeld in der Regel auch nicht. Wenn irgendwie doch, dann ohne gefährliche Gegenstände.

Was wäre der Vorteil?


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