Industrielle Stückzahlen
Älter als 7 Tage
Ukraine lässt Kampfdrohnen in Deutschland bauen
BERLIN - Die Ukraine lässt selbstentwickelte Kampfdrohnen in industriellen Stückzahlen in Deutschland bauen.
Produziert werde im Auftrag des Kiewer Verteidigungsministeriums, teilten der ukrainische Drohnenbauer Frontline Robotics und die deutsche Rüstungsfirma Quantum Systems beim Deutsch-ukrainischen Wirtschaftsforum in Berlin.
Der Leiter des Gemeinschaftsunternehmens Quantum Frontline Industries, Matthias Lehna, sprach vom Bau Zehntausender Drohnen im Jahr und einem Volumen im dreistelligen Millionenbereich. Produziert werden sollen die auf dem Schlachtfeld erprobte Logistikdrohne Linsa, die Aufklärungsdrohne Zoom und der ferngesteuerte Maschinengewehr- und Granatwerferpunkt Buria.
Die Kooperation findet im Rahmen der ukrainischen Regierungsinitiative Build with Ukraine statt. Kiew versucht damit, die Produktion westlicher Rüstungsfirmen in das von Russland angegriffene Land zu holen. Zugleich soll ein Teil der ukrainischen Rüstungsproduktion in das sichere europäische Ausland verlegt werden.
Bei dem Wirtschaftsforum werden nachmittags auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet./
© dpa | 15.12.2025 11:27
Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de
registrieren oder
einloggen.
Beitrag vom 16.12.2025 - 22:20 Uhr
OK, die Firma ist bekannt; hoffentlich hat man auch Ort, Strasse, Hausnummer und Werkhallenbezeichnung veröffentlicht, damit jeder diese Produktionsstätte auch wirklich findet? OMG, wie doof kann man eigentlich sein? Der Wladimirowitsch kann seine Agenten beruhigt in den Winterurlaub schicken; er erfährt ja sowieso jedes Detail aus der Presse...
Wenn die Firma darauf vertrauen müsste, dass niemand weiß, dass sie Waffen für die Ukraine baut, könnten sie es auch gleich bleiben lassen ...
Ich denke nicht, dass diese Pressemeldung für die russische Seite eine Neuigkeit war.
Beitrag vom 16.12.2025 - 17:57 Uhr
OK, die Firma ist bekannt; hoffentlich hat man auch Ort, Strasse, Hausnummer und Werkhallenbezeichnung veröffentlicht, damit jeder diese Produktionsstätte auch wirklich findet? OMG, wie doof kann man eigentlich sein? Der Wladimirowitsch kann seine Agenten beruhigt in den Winterurlaub schicken; er erfährt ja sowieso jedes Detail aus der Presse...
Beitrag vom 16.12.2025 - 16:09 Uhr
Zurück zum Thema: ich finde das sehr gut, dass die Drohen in Deutschland produziert werden und hier damit Know-How und Produktionslinien aufgebaut werden.
Das hat nichts mit Technologietransfer zu tun, aber viel mit Schutz vor Produktionsunterbrechung durch russische Bomben.
Wobei nur politische Laiendarsteller noch davon ausgehen, dass sich Deutschland und Russland nicht in einem hybriden Konfliktzustand befinden, der bereits mehr Krieg als Frieden ähnelt, was deshalb logischerweise zur Folge haben wird, dass aus informativen Drohnenüberflügen auch mal destruktive werden. Aktive Alltagssabotage durch Wegwerfterroristen erleben wir ja nun leider schon seit Jahren.
Kommentare (14) Zur Startseite
Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.
Wenn die Firma darauf vertrauen müsste, dass niemand weiß, dass sie Waffen für die Ukraine baut, könnten sie es auch gleich bleiben lassen ...
Ich denke nicht, dass diese Pressemeldung für die russische Seite eine Neuigkeit war.
Das hat nichts mit Technologietransfer zu tun, aber viel mit Schutz vor Produktionsunterbrechung durch russische Bomben.
Wobei nur politische Laiendarsteller noch davon ausgehen, dass sich Deutschland und Russland nicht in einem hybriden Konfliktzustand befinden, der bereits mehr Krieg als Frieden ähnelt, was deshalb logischerweise zur Folge haben wird, dass aus informativen Drohnenüberflügen auch mal destruktive werden. Aktive Alltagssabotage durch Wegwerfterroristen erleben wir ja nun leider schon seit Jahren.