Covid-19-Krise
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Flughafen München: 95 Prozent weniger Passagiere

Flughafen München Satellit T2
Flughafen München Satellit T2, © FMG

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MÜNCHEN - Die Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie haben den Verkehr auf dem Flughafen München völlig einbrechen lassen.

In dieser Woche erreiche die Zahl der Starts und Landungen "nicht einmal mehr zehn Prozent des Vorjahresniveaus - das Passagieraufkommen liegt bei rund fünf Prozent", teilte der zweitgrößte Airport Deutschlands am Freitag mit. Dort parkten die Fluggesellschaften mehr als 100 Flugzeuge. Für Rückkehrer nach Deutschland und für wichtige Frachtgüter werde der Betrieb aufrechterhalten.

"Wir erleben eine in dieser Größenordnung nie da gewesene Krise des weltweiten Luftverkehrs, und ein Ende ist nicht absehbar", sagte Flughafenchef Jost Lammers. Um die bevorstehende längere Durststrecke zu überstehen, spare der Flughafen bei Personal- und Sachkosten. Ganze Bereiche seien geschlossen. Investitionen seien zurückgestellt.

"Die Auswirkungen der Corona-Krise sind massiver als die Folgen der Anschläge vom 11. September 2001 oder der weltweiten Finanzkrise von 2008", sagte Lammers. "Deshalb wird es diesmal möglicherweise deutlich länger dauern, bis die Nachfrage wieder auf dem früheren Niveau ist und auch strukturelle Veränderungen im Luftverkehr sind nicht auszuschließen."

Langfristig sei er jedoch zuversichtlich für die Branche und für den Flughafen: "Dass der globale Mobilitätsbedarf auf mittlere Sicht steigen und der Luftverkehr deshalb wieder zunehmen wird, steht für mich aber außer Frage."

Im vergangenen Jahr war die Zahl der Starts und Landungen auf 417.000 gestiegen, das Passagieraufkommen um vier Prozent auf 47,9 Millionen gewachsen. Der Konzernumsatz stieg auf 1,6 Milliarden, der Gewinn nach Steuern auf 175 Millionen Euro.

Finanzchef Thomas Weyer sagte, dieses Rekordergebnis helfe, die Folgen der Pandemie zu überstehen: "Wir profitieren jetzt von der Substanz, die wir durch den erfolgreichen Betrieb unseres Flughafens geschaffen haben."
© dpa-AFX, aero.de | 27.03.2020 15:12

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Beitrag vom 29.03.2020 - 13:06 Uhr
Gibt es eigentlich immer noch keine Einreise-Kontrollen? Wäre nett, wenn wir hier wenigstens nicht für umsonst daheim herumsitzen. 2-3 Superspreader per Flieger re-importiert und die ganze Ausgangssperre ist für die Katz.

Was für Einreise-Kontrollen?
Nicht EU-Bürger werden abgewiesen und es gab einige Fälle bei denen diese wieder zurückfliegen mussten.
Ob bei jedem Fluggast ein Corona-Test mit tagelanger Quarantäne erfolgt? Nein, tut es nicht. Und wie schon geschrieben, sollte es durch die Ausgangssperre keine Superspeader geben.

Und zu MUC kann man auch sagen, das praktisch nichts mehr fliegt. 3x Langstrecke (1x TG und 2x QR) und dann noch ca. 20 Flüge innerhalb von DE/EU. Heißt die weitere Verteilung läuft vmtl. nicht mehr über die Luftfahrt ab.
Beitrag vom 28.03.2020 - 21:22 Uhr
2-3 Superspreader per Flieger re-importiert und die ganze Ausgangssperre ist für die Katz.

Die können ja nix anrichten, dafür ist die Ausgangssperre ja da.
Beitrag vom 28.03.2020 - 21:17 Uhr
Gibt es eigentlich immer noch keine Einreise-Kontrollen? Wäre nett, wenn wir hier wenigstens nicht für umsonst daheim herumsitzen. 2-3 Superspreader per Flieger re-importiert und die ganze Ausgangssperre ist für die Katz.


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