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Ryanair-Management klagt gegen Staatshilfen für Air France

Der Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg
Der Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg, © Der Gerichtshof der Europäischen Union

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LUXEMBURG - Das Ryanair-Management hat beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen die Staatshilfen für Air France eingereicht.

Ein Programm, das die Fälligkeit von gut 200 Millionen Euro an Steuerzahlungen und Gebühren für Airlines mit französischer AOC nach hinten verschiebt, soll damit gekippt werden. Der Aufschub kommt insbesondere Air France zugute. 

Auch Ryanair bedient einige Routen nach und in Frankreich. Das Management des irischen Billigfliegers ist dort in der Vergangenheit mehrfach mit französcher Arbeitsaufsicht und mit Gewerkschaften aneinandergeraten.

Nun hat es auch gegen ähnliche Hilfsmaßnahmen der schwedischen und dänischen Regierung für ihre Airlines geklagt. Diese Subventionen für Air France, Alitalia und Deutsche Lufthansa "werden den Wettbewerb in der Luftfahrt enorm verzerren", sagte Ryanair Group-Chef Michael O'Leary.

Die EU-Kommission hat angekündigt, vor Gericht für ihren Unterstützungskurs für europäische Airlines einzustehen.

© aero.de (boa), Bloomberg | 12.05.2020 08:19


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