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Terminal 5 und eine dritte Start- und Landebahn: auf einem 1.080 Hektar großen Baufeld projektiert der Flughafen Singapur seine Zukunft. Gegen 2030 wollte Changi mit einer um 50 auf 140 Millionen Fluggäste pro Jahr hochgeschraubten Kapazität seine Position als Weltdrehkreuz festigen.
Wegen Corona ist das Megaprojekt "Changi East" gestoppt. "In Anbetracht all der großen Unsicherheiten führen wir eine umfassende Studie zur Entwicklung der Luftfahrt in den nächsten zwei, drei und vier Jahren nach der Pandemie durch", zitiert die "Straits Times" Singapurs Verkehrsminister Khaw Boon Wan.
Für das T5-Projekt erwartet der Minister eine "mindestens zweijährige" Pause. In jedem Fall werde das neue Terminal baulich für etwaige Pandemielagen in der Zukunft ausgelegt.
Milliarden für Singapore Airlines
Der Verkehr am Changi Airport ist auf dem Höhepunkt der aktuellen Krise im April um 99,5 Prozent auf 25.200 Passagiere eingebrochen. Der Airport nutzt die Zeit für eine zügigere Renovierung des T2, das derzeit für Passagiere geschlossen ist.
Die teilstaatliche Singapore Airlines will die Krise mit einem milliardenschweren Finanzpolster abwettern - Großaktionäre und Banken sicherten der Airline Ende März umgerechnet rund 13 Milliarden US-Dollar für den Neuanfang zu.
© aero.de | Abb.: Airbus | 16.06.2020 11:40
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