"Manager Magazin"
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Lufthansa will Leasinganteil in der Flotte erhöhen

Lufthansa Airbus A320neo
Lufthansa Airbus A320neo, © Lufthansa

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FRANKFURT - Lufthansa will bei der Erneuerung ihrer Flotte mehr Flugzeuge leasen. Der Konzern strebe einen Leasinganteil von bis zu 25 Prozent im Flugzeugpark an, berichtet das "Manager Magazin". Von weiteren Verkäufen eigener Flugzeuge an Leasingfirmen will Lufthansa in der Krise aber absehen.

Lufthansa hat November 1,6 Milliarden Euro am freien Kapitalmarkt eingesammelt - und die Finanzverbindlichkeiten für 2021 gedeckt.

Neue Flugzeuge, die viel Kapital binden, will Lufthansa in Zukunft eher leasen als kaufen. Der Anteil geleaster Flugzeuge in der Lufthansa-Flotte soll so auf 20 bis 25 Prozent steigen, meldet das "Manager Magazin". Lufthansa-Chef Carsten Spohr strecke dafür bereits Fühler zu Leasingfirmen aus.

In der Krise hatte Lufthansa sich durch den Verkauf eines Airbus A350-900 an eine Leasingfirma Liquidität beschafft und das Flugzeug direkt zurückgemietet. Für eine Boeing 777F liefen zuletzt Verhandlungen.

Weitere Sale-and-lease-back-Geschäfte wird Lufthansa angesichts der erfolgreichen Rückkehr an den Kapitalmarkt nicht eingehen, stellte Sprecher Helmut Tolksdorf im November gegenüber aero.de klar. Die Finanzplanung bis 2023 sieht maximal 80 Auslieferungen neuer Flugzeuge an Lufthansa oder Tochterairlines vor.

Laut "Manager Magazin" will Spohr bei Neuzugängen eher auf kleineres Gerät wie den Airbus A320neo setzen.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 23.12.2020 08:32


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