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United modernisiert Flotte mit 270 neuen Flugzeugen

United Boeing 737 MAX 9
United Boeing 737 MAX 9, © United

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CHICAGO - United Airlines rechnet in naher Zukunft wieder mit vollen Business-Class-Kabinen. Der Lufthansa-Partner will mit der größten Flugzeugbestellung in seiner  Firmengeschichte die Flotte erneuern: am Dienstag teilte United in Chicago mit, 200 Boeing 737 MAX sowie 70 Airbus A321neo in Auftrag gegeben zu haben.

Die Bestellung dürfte mit rund 15 Milliarden US-Dollar (11,74 Mrd Euro) zu Buche schlagen. "Der Geschäftsreiseverkehr kommt zu 100 Prozent zurück und alles, was wir Woche für Woche sehen, macht uns zuversichtlicher", sagte United-Chef Scott Kirby kurz vor Verkündung der Großaufträge.

Den Angaben nach erwartet United Airlines damit in den kommenden Jahren mehr als 500 neue Maschinen. Demnach sollen kommendes Jahr 40 Flugzeuge hinzukommen, 2023 dann weitere 138. 2024 und danach sollen dann noch rund 350 Maschinen das Portfolio erweitern. Im Gegenzug sollen circa 300 alte Flugzeuge ausgemustert werden.

Der aktuelle Auftrag teilt sich in 50 Boeing 737 MAX 8, 150 737 MAX 10 und 70 A321neo auf. United erwartet die ersten 737 MAX 10 und A321neo ab "Anfang 2023". Die 737 MAX 10 erhalten mit 20 Business-Class- und 24 Economy-Plus-Sitzen allein 84 Premiumsitze. "Die Kabineneinteilung in der A321neo wird ähnlich sein", teilte United mit.

Die Economy Class soll den Plänen nach ein neues Design erhalten. Künftig sollen Reisende auf der Rückseite jedes Economy-Sitzplatzes einen Bildschirm vorfinden. United Airlines versprach zudem, mehr Stauraum für Handgepäck freizumachen.

United baut Newark und San Francisco aus

Viele der neuen Flugzeuge werden das United-Drehkreuz Newark verstärken. Hier will United bereits im November 2021 wieder die volle Vorkrisenkapazität herstellen. Bis 2026 werde der Mainline-Anteil der United-Flüge aus Newark von zuletzt 55 auf dann 70 Prozent steigen, erklärte die Airline.

Mit den geräumigen 737 MAX 10 und A321neo will der Konzern zudem in San Francisco wachsen, wie der für die Geschäftsbeziehungen zuständige Manager Andrew Nocella sagte. Weil die Zahl der Flüge in Newark und San Francisco bereits am Limit ist, kann United nur mit größeren Maschinen mehr Menschen befördern.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Airbus | 29.06.2021 12:36

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Beitrag vom 29.06.2021 - 14:35 Uhr
Existiert eigentlich noch der Airbus A350 Auftrag bei United, oder wurde der jetzt mit der Bestellung für die 70 kleineren Flieger verrechnet?


Existiert nach wie vor.
Beitrag vom 29.06.2021 - 13:47 Uhr
Das Vertrauen in die Max scheint vollumfänglich vorhanden zu sein, zumindest beim United Management.

Der Preis regelt das Vertrauen und räumt Bedenken aus ;-)
Beitrag vom 29.06.2021 - 13:22 Uhr
Existiert eigentlich noch der Airbus A350 Auftrag bei United, oder wurde der jetzt mit der Bestellung für die 70 kleineren Flieger verrechnet?


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