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Starliner muss wieder in die Werkstatt

Boeings Starliner startet Richtung ISS
Boeings Starliner, © NASA

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WASHINGTON - Das krisengeplagte "Starliner"-Raumschiff von Boeing muss zurück in die Werkstatt.

Ein Problem mit vier Ventilen im Antriebssystem bedürfe genauerer Untersuchung, teilte die Firma Boeing , die das Raumschiff für die US-Raumfahrtbehörde Nasa entwickelt und gebaut hat, am Freitag mit. Erst danach könne ein neues Datum für einen unbemannten Testflug zur Internationalen Raumstation (ISS) festgesetzt werden.

Der "Starliner" hatte eigentlich schon Ende Juli zur ISS starten sollen. Die Mission war aber mehrfach verschoben worden - zunächst nach einem Problem nach der Ankunft des russischen Forschungsmoduls "Nauka" an der ISS, dann wegen der Ventil-Probleme am "Starliner".

Der unbemannte Testflug soll die Grundlage dafür schaffen, dass der "Starliner" künftig Astronauten zur Raumstation transportieren kann. Das hätte eigentlich schon längst passieren sollen, aber bei einem ersten Test im Dezember 2019 hatte es das Raumschiff nicht zur ISS geschafft, unter anderem wegen eines Problems mit der automatischen Zündung der Antriebe.
© dpa-AFX | 14.08.2021 12:20

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Beitrag vom 15.08.2021 - 00:52 Uhr
Ich will hier keineswegs den Teufel an die Wand malen. Aber seit sie ihren Hauptsitz von Seattle nach Chicago verlegt hat, scheint bei Boeing nicht viel zu stimmen. Zwei Totalverluste bei der B737-MAX, die im Grunde auf dem aufblähen eines Konzepts aus den frühen 1970ern beruhen, eine Vielzahl Probleme beim "Dreamliner" B787 die zumindest teilweise auf mangelhaftes technisches Verständnis der angelernten aber unerfahrenen Mitarbeitern in Charlotte zurückzuführen sind und ansonsten wohl mit Manegementvorgaben erklärt werden könnten, haben dem Konzern nicht wirklich vorangebracht. Beim "Nightmareliner" findet sich Fehler nach Fehler, abgesehen davon dass es aus Passagiersicht ein lautes und unbequemes Flugzeug mit schmalen Sitzen ist. Und jetzt Problem beim Raumschiff, während Branson und Musk schon oben waren. Noch einmal und dann verkehrt sich der berühmte alte Spruch ins Gegenteil und es heißt: If it's Boeing, I'm not going." Nur mit Schulungsmaßnahmen und bessere Schraubenzieher lässt sich dieses Dilemma nicht lösen.


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