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BDL fordert Ende der Maskenpflicht

Maskenpflicht an Bord
Maskenpflicht an Bord, © Eurowings

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FRANKFURT - Die weiter geltende Maskenpflicht auf Passagierflügen von und nach Deutschland lässt den Luftverkehrsverband BDL nicht ruhen.

Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow verlangte am Mittwoch erneut ein Ende der Maskenpflicht. Die Passagiere sollten selbst entscheiden, ob sie den Mund- und Nasenschutz tragen wollen oder nicht, sagte er laut einer Mitteilung.

Das Prinzip der Freiwilligkeit gelte in den meisten anderen Lebens- und Arbeitsbereichen, aber nicht in Flugzeugen mit ihrem besonders geringen Infektionsrisiko.

"Die Maskenpflicht an Bord von Flugzeugen ist den Passagieren mittlerweile nicht mehr nachvollziehbar zu vermitteln und führt immer mehr zu kaum vermeidbaren Auseinandersetzungen", sagte von Randow. Die Bundesregierung solle die Maskenpflicht auf dem Verordnungsweg beenden und dem Beispiel zahlreicher anderer Staaten wie Frankreich, den USA oder Großbritannien folgen.

Die Luftsicherheitsagentur EASA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC empfehlen seit Montag nicht mehr generell verpflichtendes Maskentragen in Flughäfen und Flugzeugen. Wenn am Abflug- oder Zielort eine Maskenpflicht im Verkehr besteht, sollte dies aber weiter auch in den Flugzeugen gelten.

In Deutschland ist die bundesweite Maskenpflicht in Flugzeugen und Fernzügen im Infektionsschutzgesetz vorerst bis 23. September festgelegt. Auch im Nahverkehr mit Bussen und Bahnen gilt Maskenpflicht, die jeweils die Länder anordnen.
© dpa-AFX | 18.05.2022 10:05

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Beitrag vom 23.05.2022 - 00:24 Uhr
Man könnte das natürlich auch als Präventions-Paradoxon interpretieren aber es ist länderübergreifend bei stark unterschiedlichen Maßnahmen doch sehr ähnlich und es ist ja auch nicht so dass in Deutschland immer und überall Maskenpflicht herrschte. Die Ansteckungen am Arbeitsplatz halten sich zum Beispiel stark in Grenzen und man muss davon ausgehen dass in den allermeisten Betrieben ohne größere Einschränkungen/ Anpassungen und/ oder Befolgung dieser ganz normal gearbeitet wurde.
Beitrag vom 22.05.2022 - 19:18 Uhr
Da sich die meisten Infektionen nachweislich (Überraschung Überraschung) im privaten Umfeld ereignet haben ist der Nutzen der Maskenpflicht im öffentlichen Raum wohl eher gering bis hin zu garnicht vorhanden im Fall der Erweiterung zur "FFP2" Pflicht.

Ist da nicht eher der Umkehrschluss zwingender. Nämlich weil im privaten wenig bis gar keine Masken getragen wurden, im Gegensatz zu öffentlichen Bereichen, war/ist dort eine Infektion wesentlich wahrscheinlicher. Für mich klingt das jedenfalls objektiv betrachtet logischer als Ihr Ansatz ...
Beitrag vom 22.05.2022 - 17:11 Uhr
Da sich die meisten Infektionen nachweislich (Überraschung Überraschung) im privaten Umfeld ereignet haben ist der Nutzen der Maskenpflicht im öffentlichen Raum wohl eher gering bis hin zu garnicht vorhanden im Fall der Erweiterung zur "FFP2" Pflicht.

Dass man anfangs im ÖPNV eine Maskenflicht einführte war im Gegensatz zu vielen anderen Maßnahmen denk ich trotzdem gerechtfertigt da logisch, begründbar und vorallem verhältnismäßig aber daran mit dem Wissen von heute noch festzuhalten und das auch noch im Flieger eher weniger ...


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