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Luftfahrt hofft auf OK für Türkei-Kräfte

Abfertigungsstau in Frankfurt
Abfertigungsstau in Frankfurt, © Fraport

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BERLIN - Die Luftverkehrsbranche hofft auf rasche Ausnahmegenehmigungen deutscher Behörden für den Einsatz von etwa 2.000 Arbeitskräften aus der Türkei an deutschen Flughäfen.

"Wir hoffen, dass es sehr zügig geht", sagte eine Sprecherin des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) am Freitag auf Anfrage. Anschließend könnten die notwendigen Zuverlässigkeitsprüfungen innerhalb von etwa sechs Wochen erfolgen und die Beschäftigten bei Bodenverkehrsdiensten so noch während der Sommerreisezeit eingesetzt werden.

Flughäfen und Airlines in Deutschland und anderen Ländern Europas kämpfen mit erheblichen Personalengpässen. Nach mehr als zwei Corona-Jahren ist die Reiselust der Menschen groß.

Von der Passagierkontrolle über die Flugzeugabfertigung bis hin zu den Flugbegleitern fehlen allerdings überall die Leute, die sich in der Pandemie andere Jobs gesucht haben. Zugleich hatten Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber in der Krise Stellen abgebaut.
© dpa-AFX | 24.06.2022 11:31

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Beitrag vom 27.06.2022 - 11:12 Uhr
Interessant, wie man es immer noch fuer zielgerichteter haelt, sich im Ausland guenstige Arbeitskraefte zu beschaffen, anstatt im heimischen Land mal die Arbeitsbedingungen und Gehaelter attraktiver zu machen.
Beitrag vom 25.06.2022 - 11:36 Uhr
Wie sollen denn diese "Fachkräfte" entlohnt werden?
Sie sind mehrsprachig, haben einen Schnellkurs in "Arbeiten am internationalen Flugplatz" erhalten...

Zumindest müssen sie 10,45€ brutto pro Stunde erhalten. Wer besorgt und bezahlt die Unterkunft?
Wer bezahlt die Schulung? Wieviel bekommt der Verleiher? Wie sieht es mit der ZÜP aus? Würde eine deutsche ZÜP an eine türkisdche Behörde weitergegeben werden?
Wenn genügend Flüge gestrichen werden, weil die Besatzungen fehlen, sind diese Leiharbeiter doch überflüssig! Mit etwas mehr Rücksichtslosigkeit - weniger Hygiene, Masken nicht aufsetzen etc. - haben wir auch weniger Fluggäste.


Dieser Beitrag wurde am 25.06.2022 13:08 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 25.06.2022 - 07:33 Uhr
Dirk Kurbjuweit hat auf Spiegel.de heute in "Die Lage am Morgen" einen sehr interessanten Satz dazu geschrieben:

"Die wichtigste Aufgabe wird sein, dass sich das Politische einen großen Teil der Macht zurückholt, die es an das Ökonomische abgetreten hat. Die demokratischen Institutionen müssen regieren, nicht die Gier nach Wachstum, also der Kapitalismus."

Allerdings befürchte ich, dass das eher einem 'Rufen in der Wüste' gleicht und eine Utopie bleiben wird. Die Wirtschaft würde der Politik (falls die sich in diese Richtung überhaupt etwas 'trauen' sollte) schnell klar machen, wer das sagen hat.


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