Flughafen Frankfurt
Älter als 7 Tage

Fraport rechnet mit Hunderten Aushilfen

United in Frankfurt
United in Frankfurt, © Fraport

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FRANKFURT - Zur Bewältigung der aktuellen Abfertigungsprobleme will der Frankfurter Flughafen "mehrere hundert" ausländische Aushilfskräfte einstellen.

Nach bisheriger Einschätzung könnten die ersten Beschäftigten in acht Wochen mit der Arbeit beginnen, erklärte ein Sprecher des Betreibers Fraport am Mittwoch. Zuvor hatte die Bundesregierung den Weg frei gemacht für die erleichterte Anwerbung unter anderem in der Türkei.

Allein die Sicherheitsüberprüfung beim Land Hessen dauere sechs Wochen, erläuterte Fraport. Bei der Sicherheit werde man keine Abstriche machen, hatte Bundesinnenminister Nancy Faeser (SPD) versichert. Damit würde am größten deutschen Flughafen die Hauptreisewelle in den Schulferien verpasst. "Die zusätzlichen Kräfte helfen uns dennoch sehr", sagte der Fraport-Sprecher.

Fehlende Mitarbeiter etwa bei der Gepäckabfertigung oder auch an den Sicherheitskontrollen haben an den deutschen Flughäfen zum Start der Hauptreisezeit zu teils chaotischen Zuständen geführt. Auch im europäischen Ausland ist die Situation im Luftverkehr angespannt.

Fraport hat in der Corona-Pandemie 4.000 Stellen abgebaut und zusätzlich Personal verloren, das sich andere Jobs gesucht hat. In der Folge hat es beim Hochlauf insbesondere bei der Gepäckverladung Probleme gegeben, während die Passagierkontrollen dem Unternehmen zufolge keine überlangen Wartezeiten produzierten.

 Im laufenden Jahr hat der MDax-Konzern an seinem Heimat-Drehkreuz bereits 870 neue Kräfte eingestellt. Geplant sind insgesamt 1000 neue Jobs in diesem Jahr. Zudem arbeiten nach Unternehmensangaben mehr als 100 Verwaltungsbeschäftigte mit auf dem Vorfeld. Passagieren rät der Flughafenbetreiber derzeit, rund zweieinhalb Stunden vor Abflug im Terminal zu sein und möglichst wenig Handgepäck dabei zu haben.
© dpa-AFX | 29.06.2022 15:31

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Beitrag vom 30.06.2022 - 12:54 Uhr
Das nennt man doch marktkonforme Demokratie ... Copyright liegt aber bei Frau M. ...
Beitrag vom 29.06.2022 - 23:16 Uhr
Die Flughäfen lachen sich kaputt.

Die nächsten 3 Monate vielleicht.
Dann werden sie feststellen, dass sie auch mittelfristig für diese lausigen Einstiegsgehälter kaum neue Mitarbeiter bekommen und dmait nicht mal den Winterflugplan werden stemmen kömmen.

Und dann kommt entweder ein Aufwachen oder die Politik sponsort die nächste Runde von temporären Aushilfs-Mitarbeitern
Beitrag vom 29.06.2022 - 21:59 Uhr
Damit wird der Branche die Möglichkeit genommen durch Personalknappheit die Arbeitsbedingungen zu verbessern und den Job wieder attraktiver zu machen. Die Flughäfen lachen sich kaputt.


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