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Turkish Airlines baut Andolujet zu eigener Airline aus

Andolujet Airbus A320neo
Andolujet Airbus A320neo, © Turkish Airlines

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ISTANBUL - Turkish Airlines sieht Chancen im Einstiegssegment. Die Airline will ihre Günstigmarke Andolujet zu einer eigenständigen Airline ausbauen - und die neue Plattform mit bis zu 200 Flugzeugen ausstatten. Turkish-Airlines-Chef Ahmed Bolat wittert vor allem in Deutschland noch viel Potenzial.

Unter dem Label "Andolujet" verkauft Turkish Airlines Billigtickets. Inzwischen ist Andoloujet der reinen Markenrolle entwachsen.

"Unter aktueller Markt- und Nachfragedynmik ist es für Andolujet viel einfacher, in einer separaten Einheit zu wachsen", sagte Bolat laut "Bloomberg" in einer Rede auf einer IATA-Konferenz in Istanbul. Turkish Airlines will zunächst 100 Prozent der neuen Airline behalten, schließt aber einen Teilverkauf oder Börsengang nicht aus.

Andolujet verfügt derzeit über 64 Flugzeuge, hauptsächlich Boeing 737 und 737 MAX. Seit September lässt Turkish Airlines unter der Marke aber auch drei brandneue Airbus A320neo starten.

Gegenüber dem "Handelblatt" hatte Bolat in dieser Woche Pläne für einen raschen Flottenausbau in den dreistelligen Bereich und ein Ziel von 200 Flugzeugen für Andolujet in den nächsten zehn Jahren skizziert. Nach Deutschland und zu weiteren europäischen Ländern will Turkish Airlines das Andolujet-Angebot 2023 um 20 Prozent ausbauen.
© aero.de | Abb.: Turkish Airlines | 11.11.2022 12:56

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Beitrag vom 13.11.2022 - 02:34 Uhr
AnadoluJet (Der Name dürfte wohl von Anatolien abgeleitet sein, die Airline hat ihre Basis ja auch seit Beginn in Ankara, nicht in Istanbul). Eigentlich eine virtuelle Airline, sprich eine Markenbezeichnung, ursprünglich eben für die Flüge ab Ankara.
Beitrag vom 13.11.2022 - 01:50 Uhr
Wird Zeit das es gegen die Tuerken auch Sanktionen gibt, sind Russenfreunde.

Ja genau deswegen haben sie der Ukraine auch ihre ziemlich erfolgreichen Bayraktars geliefert...
Es gibt sicher einiges an der türkischen Machtpolitik zu kritisieren, aber ein bisschen differenzierter darf es gerne sein.

Dieser Beitrag wurde am 13.11.2022 01:50 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 13.11.2022 - 00:41 Uhr
Wird Zeit das es gegen die Tuerken auch Sanktionen gibt, sind Russenfreunde.Wer da mitfliegt ist selber schuld. TK als Mutter hat eine hohe Unfallquote.

Das kann Deutschland bzw. die EU doch tun.
Allerdings sollte dann Deutschland bzw. der EU klar sein, dass z.B. Getreide- und Flüchtlingsabkommen Geschichte sind.
Den Unmut, all der kleinen finanziell nicht allzu gut situierten Länder, die auf Getreide zu einigermaßen vernünftigen Preisen angewiesen sind, darf sich dann Deutschland bzw. die EU gern zuziehen.
Anhand solcher Aktionen merken derlei Länder dann, wer Freund und wer Feind ist.

Ich wünschte mir, dass Deutschland bzw. die EU bei allen Ländern, die sich nicht an Gesetze, Abkommen, UN-Resolutionen usw. halten, konsequent wären und Sanktionen verhängten.
Beispiel Israel:
Das Land sch... seit Jahrzehnten auf UN-Resolutionen und bekommt als Belohnung auch noch sowohl moralische als auch materielle Unterstützung ohne Ende und Wenn und Aber aus Deutschland und der EU.


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