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Branche warnt vor neuen Belastungen

Lufthansa in Frankfurt
Lufthansa in Frankfurt, © Fraport AG

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BERLIN - Die deutsche Luftverkehrsbranche wendet sich gegen weitere Erhöhungen der staatlichen Gebühren beim Fliegen.

Die bereits viel zu hohen Kosten belasteten die Unternehmen und führten dazu, dass der Luftverkehrsstandort Deutschland zurückbleibe, kritisiert der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). "Was wir brauchen, ist ein Belastungsmoratorium für den Luftverkehr. Die staatlichen Belastungen dürfen nicht weiter steigen", sagte BDL- Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow der "Welt am Sonntag".

Laut BDL-Zahlen bieten Airlines von deutschen Flughäfen wesentlich weniger Direktflüge zu Zielen im europäischen Ausland an als vor der Pandemie. Die Erholung bei den sogenannten Punkt-zu-Punkt-Verkehren bleibe um fast 50 Prozentpunkte hinter der an anderen europäischen Flughäfen zurück.

"Ein wesentlicher Grund für den Wegfall des Flugangebots sind die massiv erhöhten staatlichen Standortkosten in Deutschland", sagte von Randow. Die staatlichen Abgaben für ein typisches Mittelstreckenflugzeug vom Typ A320 lägen hierzulande pro Flug mit bis zu 4.000 Euro drei- bis viermal so hoch wie in Paris oder Madrid.

Der BDL wendet sich gegen Vorhaben, die Obergrenze von zehn Euro bei den Luftsicherheitsgebühren für die Passagier- und Gepäckkontrolle abzuschaffen. Auch solle das während der Corona-Zeit aufgelaufene Defizit der Deutschen Flugsicherung in Höhe von 1,1 Milliarden Euro nicht auf die Airlines umgelegt werden.

Außerdem erhofft sich die Branche Unterstützung beim Umstieg auf klimaneutrale Antriebe. Dafür sollten die Milliarden-Einnahmen aus der Luftverkehrssteuer genutzt werden.
© dpa | 16.09.2023 09:41

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Beitrag vom 19.09.2023 - 07:55 Uhr
Wir habe schlicht und einfach nicht mehr due Zeit um 'Jeden mitzunehmen'!

 https://www.tagesschau.de/wissen/klima/klimawandel-planetare-grenzen-erderwaermung-100.html

Weder jede/ Bürger/in, noch jede Industrienbranche.
Hat auch keiner geschrieben. Das wurde schon ausführlich erläutert.


... (@ein Leser dieser: Ihre deutsche 'Nabel'schau sagt viel aus...) ...
Deutsche Nabelschau? Alles was ich geschrieben habe trifft auch überall woanders zu.

Nur eine starke Adminstrative weltweit (...) wird die kommende Katastrophe möglicherweise noch eindämmen können.
Ohne Einsicht wird aber ein großer Teil der Bevölkerung dem nicht folgen wollen. Heute wird schon ganz laut Diktatur geschrien. Und es gibt Parteien (weltweit), die würden viele für das Klima positive Entwicklungen zurück drehen. Schau dir doch die Umfragen an.


Aber daran glaube ich nicht. Das 'Gelabbere' auf der nächsten Klimakonferenz wird es erneut zeigen.
Beitrag vom 19.09.2023 - 07:07 Uhr
Der erwähnte Welt am Sonntag-Artikel ist heute auch online aufrufbar, leider nur hinter der Schranke. Tenor:„Deutschland verliert den Anschluss“.

PM für Sie
Beitrag vom 19.09.2023 - 07:05 Uhr
Ein Leser dieser... hat es schon passend beschrieben, Danke für die Einmischung :-) daher nur ein paar kurze Anmerkungen

IdR flüchten sich Leute, die gegen Klimawandel oder gegen Maßnahmen zu dessen Reduktion argumentieren, in Scheinwelten, in denen Klimawandel nicht existiert...
Daher mein Argument, in dem man mit dem Finger auf andere zeigt liefert man auch Anreize sein eigenes schlechtes Gewissen auf diese Anderen zu projezieren und nicht das eigene Verhalten zu reflektieren.

Besser wäre es, ein Bewusstsein für die Situation zu schaffen.
OK, mal ernsthaft: Wie kann man sich einem "Bewusstsein für die Situation" 2023 noch entziehen?
Das scheint doch gut zu klappen, sonst würden Sie doch nicht mehr Eingriff fordern ;-) Es reicht einfach noch nicht.

Woher sonst außer aus Regulierung sollte der Impuls zur Erhaltung der Umwelt kommen?
Flugscham ist ein Beispiel.
Wofür genau?
Dafür, dass es aus der Gesellschaft heraus kommt, ohne Regulierung von außen.

Jeder Einzelne, der das nicht tut hilft.
Dann muss ich mich um den Einzelnen bemühen, anders wird es nicht gehen.
Was ja viele tun.
Selbst Teile unserer Regierung.
Das heißt nicht, dass jeder Einzelne freudig zustimmen wird - oder muss.
Auch das läuft parallel.
Es ist halt nicht eine einzige konsistente Diskussion, sondern viele kleine.
Sag ich doch :-)

Ja, als Beispiel für Greenwashing, das gleube ich im aktuellen Kontext relevant war.
Aber Christian159 meint ja schon jetzt, ich hätte den Thread mit Umweltthemen "gekapert", da traue ich mich ja niocht hier noch weitere Umweltthemen anzusprechen :)
Nein, im Ernst: Alle diese Industrien haben ihr Umweltproblem.
Alle diese Industrien haben auch Foren, in denen diese Probleme diskutiert werden. Nicht dur die Luftfahrt.
Ja, aber Sie haben es hierhergebracht weil es für Sie relevant war. Das ist ja auch kein Problem, nur gestatten Sie es mir einfach auch.


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