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Großbritannien schnürt Investitionspaket für Luftfahrtindustrie

Rolls-Royce Trent XWB
Rolls-Royce Trent XWB, © Airbus

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LONDON - Mit mehreren Milliarden Pfund will die britische Regierung die heimische Industrie ankurbeln - das Geld fließt auch in den Luftfahrtsektor.

Wirtschaftsministerin Kemi Badenoch kündigte in der Nacht zum Sonntag staatliche Investitionen in Höhe von 4,5 Milliarden Pfund (5,18 Mrd Euro) in strategisch wichtige Industrien an. Davon fließen mehr als zwei Milliarden Pfund in die Autobranche und 975 Millionen Pfund in die Luft- und Raumfahrt.

Das Geld soll in die Entwicklung emissionsfreier Fahrzeuge ebenso fließen wie in energieeffiziente Flugzeugausrüstung, wie es in einer Mitteilung hieß. Großbritannien will sich als Vorreiter bei grünen Energien präsentieren und Investoren anlocken.

Mit Blick auf staatliche Förderungen in anderen Ländern wie den sogenannten Inflation Reduction Act (IRA) in den USA betonte Ministerin Badenoch, Großbritannien werde sich nicht in einen Subventionskampf verwickeln lassen. "Für diejenigen unter uns, die an die Macht des Marktes glauben, sind Kapitalinvestitionen des Privatsektors der Schlüssel für weiteres Wachstum in unserer Fertigungsindustrie, die Arbeitsplätze und Wachstum im Vereinigten Königreich sichern."

Premierminister Rishi Sunak sagte, die konservative Regierung gebe "Vollgas, um britische Unternehmen zu unterstützen und das Vereinigte Königreich zu einem Weltmarktführer im produzierenden Gewerbe zu machen". Die Pläne gäben der Branche Sicherheit für Wachstum und Investitionen und legten den Grundstein für mehr Arbeitsplätze und Chancen für Menschen im ganzen Land, sagte Sunak.

An diesem Montag ist ein globaler Investitionsgipfel in London geplant. Bereits vor wenigen Tagen hatte Finanzminister Jeremy Hunt Erleichterungen für Unternehmen angekündigt. Nach Ansicht von Kommentatoren reagiert die Regierung mit ihren milliardenschweren Vorhaben auf ähnliche Pläne der oppositionellen Labour-Partei, die in Umfragen deutlich in Führung liegt.
© dpa-AFX | 26.11.2023 12:23

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Beitrag vom 26.11.2023 - 18:44 Uhr
Super, und die rot-grünen Bestandteile der Ampel tun alles, damit die dt. Industrie abgehängt wird. Wie rund es läuft sieht man ja. Mega
Als ob die deutsche Luftfahrtindustrie aktuell hinterher läuft! Billiges Ampel-Bashing ohne Inhalt! Wer ist denn letztlich für das Desaster verantwortlich: wohl diejenigen, die 16 Jahre Entwicklung verschlafen, mit einer Schuldenbremse Investitionen verhindern und aus billigen parteitaktischen Gründen erst klagen, und dann trotz des dadurch verursachten Investitionsdefizits feiern! Konstruktive Opposition sieht anders aus! Und der gelbe Bestandteil der Koalition weiß es ja auch nicht besser: die Schuldenbremse in dieser Form ist überholt und wirtschaftsfeindlich!

Die deutsche Luftfahrtindustrie läuft seit bald 80 Jahren hinterher mein Guter.

Also ca. 1943, finden Sie, war die deutsche Luftfahrtindustrie also "Weltklasse"... !?

War da nicht so ein Krieg, den Deutschland angezettelt hat und der Millionen Tote weltweit forderte?

Und 1943 erreichten die Allierten die Lufthoheit in diesem Krieg - bedauern Sie das etwa?
Beitrag vom 26.11.2023 - 18:15 Uhr
Das Trennen schwurbeliger Aussagen mittels Absätzen macht die Aussagen nicht verständlicher.
Beitrag vom 26.11.2023 - 18:05 Uhr
Sowas wäre für Deutschland auch nicht schlecht.

Wie oben geschrieben, sowas, nur umfangreicher, ist in Deutschland der Normalzustand.

Das was technologisch möglich ist entfernt sich immer weiter von dem was tatsächlich praktisch umgesetzt wird.
Seit über 20 Jahren verwenden Polizei und Feuerwehr in Deutschland den Digitalfunk ... seit 30 Jahren ist die Elektronik so weit dass Drohnen sinnvoll eingesetzt werden können ... seit 40 Jahren ist die Antriebstechnik effizient genug um Luftfahrzeuge für die Massen wirtschaftlich betreiben zu können ... etc.
Das alles irgendwie mit CO2 zu begründen könnte aber evtl. schwierig werden, man sollte man dieses Kriterium besser streichen.

Der Rest des Posts ist irgendwie unverständlich...

Deswegen waren da ursprünglich mal Absätze.


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