Schwierige Tarifrunde
Älter als 7 Tage

Keine Einigung zwischen Austrian Airlines und Bordpersonal

Austrian Airlines Airbus A320neo
Austrian Airlines Airbus A320neo, © Austrian Airlines

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WIEN - Tarifgespräche bei der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines hängen am seidenen Faden. Verhandlungen für das Bordpersonal verliefen am Donnerstag zunächst ergebnislos. Die Gewerkschaft wirft dem Management eine Hinhaltetaktik vor - und signalisiert Streikbereitschaft zur Ferienzeit.

Austrian Airlines findet weiter keinen gemeinsamen Nenner mit dem Bordpersonal. Ein Verhandlungstermin am Donnerstag ist gescheitert.

"Das Unternehmen spielt nur mit Zahlen. Für uns wirkt das so, als wäre das von langer Hand geplant", sagte der Luftfahrt-Vorsitzende der Gewerkschaft Vida der Nachrichtenagentur "APA". Austrian Airlines wolle "die Belegschaft in einen Streik in der Osterreisezeit zwingen".

Austrian Airlines warnte vor überzogenen Gehaltsforderungen und verwies auf ein Gesamtpaket. Die Lufthansa-Tochter bietet nach eigenen Angaben im Schnitt 18 Prozent mehr Geld für Cockpit und Kabine. Für Erste Offiziere könnten Gehälter laut Austrian Airlines um bis zu 28 Prozent steigen.

Ein weiterer Streitpunkt ist die Laufzeit. Die Gewerkschaft will laut Kreisen nur für das laufende Jahr verhandeln, Austrian Airlines strebt eine Laufzeit bis Ende 2025 an. Der Gesprächsfaden könnte am Freitag laut "APA" nocheinmal aufgenommen werden.

Lufthansa war zuletzt mit Streiks des Bodenpersonals und der Kabine konfrontiert. Für kommende Woche ist ein Cockpitstreik bei der belgischen Konzerntochter Brussels Airlines angekündigt.
© aero.de | Abb.: Austrian Airlines | 22.03.2024 09:10


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