Transatlantik-Sorgen
Älter als 7 Tage

Play rutscht tief in die Verlustzone

Play Airbus A320neo
Play Airbus A320neo, © Airbus

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REYKJAVIK - Play will vom Transatlantikgeschäft wegkommen. Das raue Marktumfeld und ungünstige Wechselkurse brocken dem isländischen Günstigflieger im zweiten Geschäftsquartal herbe Verluste ein.

Play rechnet für das zweite Quartal 2025 mit 16 Millionen US-Dollar Verlust. Das sind sechs Millionen US-Dollar mehr als im gleichen Zeitraum 2024, wie die Airline am Montagabend in einer Gewinnwarnung mitteilte.

Belastend wirkten sich die "unerwartet schwache Nachfrage im Transatlantikmarkt", Wechselkurseffekte und die verzögerte Wiedereingliederung eines Flugzeugs nach einer längeren Wartung aus, hieß es.

Play strickt aktuell ihr Geschäftsmodell um. Die Airline will vom Atlantikhubmodell weg - und sich auf Direktflüge zwischen Island und Zielen in Europa konzentrieren. Einen Teil ihrer Flotte lagert Play in eine maltesische Plattform aus, über die das Management im Wetlease-Markt mitmischen will.

Finale Zahlen für das zweite Geschäftsquartal will Play am 7. August vorlegen.
© aero.de | 22.07.2025 06:58


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