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Im Hochsommer 2021, inmitten der Pandemie, machte Condor Nägel mit Köpfen: Der neue Investor Attestor ermöglichte Condor eine Bestellung von 16 A330-900 - Ersatz für die betagte 767-Flotte.
Seither hat Condor die Bestellung mehrfach ausgebaut. Bei der jüngsten Erweiterung um vier auf insgesamt 25 A330-900 hat Condor mit Airbus nun einen Lieferplan bis 2031 abgesteckt. Vier weitere A330-900 kann Condor über Optionen nachordern.
Parallel erhält die Airline 15 A320neo und 28 A321neo - und das trotz anhalterer Lieferkettenprobleme bei Airbus zumindest halbwegs pünktlich.
"Fast jedes neue Flugzeug, das wir bisher erhalten haben, kam verspätet", sagte Condor-Chef Peter Gerber in einem Interview mit dem IATA-Magazin "Airlines". Auch bei neuen Auslieferungen stellt sich Condor auf Verspätungen ein, die Airbus-Probleme strahlen auf Condor aber nicht so hart ab wie auf andere Airlines.
"Unser Glück war, dass wir mitten in der Pandemie bestellt haben - als niemand sonst über neue Flugzeuge auch nur nachdachte", sagte Gerber. Dadurch stehe Condor jetzt bei Airbus "ganz vorne in der Schlange".
Airbus hatte zuletzt erneut auf eine weiter angespannte Lieferkettensituation hingewiesen. Gerber hofft, dass die Industrie die Probleme alsbald löst. "Möglicherweise bringen steigende Ölpreise Bewegung in die Sache, weil dadurch der Bedarf an neuen Flugzeugen und Triebwerken noch dringlicher wird", sagte der Condor-Chef.
© aero.de | Abb.: Airbus, Condor | 23.07.2025 06:39







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