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Konfliktpotenzial an der NATO-Ostflanke: Nach mehrfachen Drohnen-Vorfällen greift Polen durch - Kampfjets machen unbemannte Flugobjekte unschädlich, Flughäfen werden geschlossen. Am Wochenende erfassten Radars auch im rumänischen Luftraum russische Drohnen.
Die Vorfälle berühren die zivile Luftfahrt. "Das wird für Fluggesellschaften über die nächsten paar Jahre ein Dauerthema", sagte Ryanair-Chef Michael O’Leary vergangene Woche auf der Hauptversammlung der Fluggesellschaft in Dublin voraus.
Ryanair ist in Polen mit einem eigenen Flugbetrieb vertreten. Die Flughafenschließungen haben laut O`Leary über Osteuropa hinaus im Ryanair-System zu Verspätungen und Flugstreichungen geführt. Der Pünktlichkeitswert der Airline knickte auf bis zu 60 Prozent ein.
"Russland spielt mit Europa Spielchen", sagte O’Leary. "Wir sehen das nicht als Sicherheitsthema, aber ganz sicher stört das die betrieblichen Abläufe."
Ryanair gehe von "anhaltenden Beeinträchtigungen" aus, sagte der Manager. Die Airline forderte EU und USA auf, "Strafmaßnahmen" gegen Russland zu verhängen, "ganz konkret in Form von Sanktionen".
© aero.de | Abb.: Ryanair | 15.09.2025 06:39







Kommentare (3) Zur Startseite
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Das vermute ich weniger stark, da Ryanair vor dem Krieg überhaupt nicht nach Russland geflogen ist.