Flug SI208
18:57 Uhr

ATR-Blackout bereitet Ermittlern weiter Kopfzerbrechen

ATR-Cockpit
ATR-Cockpit, © ATR

Verwandte Themen

LONDON - Stromausfall im Startlauf: Großbritannien untersucht weiter einen schweren Zwischenfall mit einer ATR 72-200 am Flughafen Guernsey vor einem Jahr. Die britische Flugunfallbehörde AAIB hat die Fehlerquelle inzwischen eingekreist, die Experten stehen aber weiter vor einem technischen Rätsel.

Flughafen Guernsey, 10. Januar 2025: Blue Islands 208 startet nach Jersey. Noch im Startlauf werden im Cockpit die Bildschirme schwarz, zeitgleich reißt das Transpondersignal ab. Unmittelbar nach dem Start drehen die Piloten nach Guernsey um, die Maschine landet sicher.

In einer ersten Stellungnahme erklärt die britische Flugunfallbehörde AAIB den Vorfall mit einem "Mehrfachausfall elektrischer Systeme" beim Start. Die Untersuchung dauert an, das AAIB gibt jetzt aber einen Zwischenstand der Ermittlungen preis.

"Eine Komponentenuntersuchung im elektrischen Systems hat ergeben, dass vom Startgenerator des rechten Triebwerks eine Überspannung ausging", teilte die Behörde mit. Wie der Stromstoß auf weitere Systeme der G-ISLM übergreifen konnte, "bleibt unklar und wird weiter untersucht". Sicherheitssysteme hätten dies eigentlich verhindern sollen.

Die auf Verbindungen zwischen den Kanalinseln spezialisierte Fluggesellschaft Blue Islands rutschte Ende 2025 in die Insolvenz - das Unternehmen stellte der Flugbetrieb ein.
© aero.de | Abb.: ATR | 16.01.2026 18:57


Kommentare (0) Zur Startseite

Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.

Stellenmarkt

Schlagzeilen

aero.uk

schiene.de

Meistgelesene Artikel

Community

Thema: Pilotenausbildung

FLUGREVUE 01/2026

Shop

Es gibt neue
Nachrichten bei aero.de

Startseite neu laden