Starship-Fehlschläge
Älter als 7 Tage

NASA droht SpaceX mit Vertragsentzug bei Mondmission

Starship
Starship, © SpaceX

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NEW YORK - Die US-Regierung wirft SpaceX Verzögerungen beim geplanten Flug der USA zum Mond vor. Verkehrsminister und amtierender NASA-Chef Sean Duffy kündigte an, einen milliardenschweren Auftrag für das "Artemis"-Programm möglicherweise an andere Unternehmen wie Blue Origin zu vergeben.

"Wir werden nicht auf ein einzelnes Unternehmen warten", sagte Duffy am Montag im US-Sender CNBC. Man wolle noch in der Amtszeit des Präsidenten wieder Menschen auf den Mond bringen, denn man befinde sich in einem zweiten Wettlauf ins All - diesmal gegen China - und habe vor, diesen zu gewinnen.

SpaceX ist einer der Hauptauftragnehmer der NASA im Rahmen des "Artemis"-Programms, das erstmals seit den "Apollo"-Missionen der 1970er Jahre wieder Menschen auf den Mond bringen soll. Ziel ist eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond sowie die Vorbereitung bemannter Missionen zum Mars. Der Konzern hatte 2021 den Zuschlag erhalten, das Landemodul für die Mission "Artemis 3" zu entwickeln.

Neues Wettrennen zum Mond

Ursprünglich war der nächste "Artemis"-Flug mit Astronauten um den Mond nach Verzögerungen für April 2026 geplant, die erste Landung auf der Mondoberfläche für 2027. Duffy sagte nun, die NASA strebe einen Start bereits im Februar 2026 an und eine Rückkehr zum Mond im Jahr 2028 - die US-Regierung will schneller sein als China.

Neben SpaceX sind auch Blue Origin, Boeing, Lockheed Martin und Northrop Grumman an der "Artemis"-Mission beteiligt. SpaceX steht nach mehreren Fehlschlägen und Verzögerungen mit seinem Starship-Testprogramm unter Druck - zuletzt war im Juni 2025 bei einem Test in Texas ein Prototyp des Starship-Systems, das auch für "Artemis" eingesetzt werden soll, explodiert.
© dpa-AFX | Abb.: SpaceX | 21.10.2025 06:29

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Beitrag vom 21.10.2025 - 23:35 Uhr
Die NASA wird zur Lachnummer. Auf dem IAC meinte Duffy, dass man sich nicht um Erdbeobachtung kümmert, weil andere Nationen das machen können. Weltraumteleskope werden auch gestrichen. Man will sich auf Exploration konzentrieren, aber bitte ohne SLS und jetzt auch ohne Starship.
Was von der NASA übrig bleibt, sind private kostengünstige Missionen für Bruchlandungen auf dem Mond. Was der NASA fehlt ist eine Strategie, die über mehrere Präsidentschaften durchgezogen wird und nicht immer in der Schwebe hängt, halbherzig umgesetzt wird und dann neu designed wird.
Beitrag vom 21.10.2025 - 12:15 Uhr
Man wolle noch in der Amtszeit des Präsidenten wieder Menschen auf den Mond bringen, denn man befinde sich in einem zweiten Wettlauf ins All - diesmal gegen China - und habe vor, diesen zu gewinnen.

Wenn man sich in einem "Wettlauf" sehen will, sollte man das vielleicht nicht ganz so spontan entscheiden wie einen Einkauf bei McDonalds.
Und man sollte möglicherweise nicht das NASA Budget um ein Viertel kürzen und viele Mitarbeiter entlassen wollen.

Aber von Vertretern _dieser_ Regierung auch nur eine ansatzweise Konsistenz zwischen Aussagen und Maßnahmen zu erwarten ist natürlich zu viel verlangt...

Kommen halt alle aus dem US Fernsehgeschäft, da reichen idR kernige Aussagen zur aktuell durch Dorf getriebenen Sau alleine und nächste Woche geht es eh wieder um was völlig anderes.

Dieser Beitrag wurde am 21.10.2025 12:24 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.10.2025 - 10:52 Uhr
Soll doch der notorisch lügender orangene Mann wie ein Riesenbaby schreien, das er unbedingt einen Mann auf dem Mond haben will (um sein kaputtes Image zu kitten), kein Unternehmen ist soweit wie Space X um dieses zu ermöglichen. Man siehe nur zu Boeing und Blue Origin. Würde man das Unternehmen wechseln, wäre ein noch größeres Delay sehr wahrscheinlich. Also kann SpaceX sich entspannt zurücklehnen.


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