Flug 5X2976
Älter als 7 Tage

FAA lässt MD-11 vorerst nicht mehr starten

Einst Lufthansa Cargo: UPS MD-11F
UPS MD-11F, © UPS

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WASHINGTON - Die US-Luftfahrtaufsicht FAA sperrt nach dem Absturz bei UPS die MD-11. Bis auf Weiteres dürfen in den USA registrierte MD-11 nicht mehr abheben. Zuvor hatte Boeing Betreibern bereits einen Verzicht auf die MD-11 nahegelegt. Die Ermittlungen zu Flug 2976 dauern an.

Flughafen Louisville, 4. November 2025: UPS 2976 startet auf 17R nach Honolulu. Sekunden später stürzt die MD-11, ein Umbaufrachter, aus rund 30 Meter Höhe in ein Gewerbegebiet am Flughafen. Alle drei Insassen des Frachtflugs und mindestens elf Menschen am Boden finden den Tod.

Erste Erkenntnisse der US-Flugunfallbehörde NTSB ergaben, dass im frühen Steigflug das linke CF-6 Triebwerk samt Aufhängung von der Tragfläche abgebrochen ist.

Die US-Luftfahrtbehörde FAA greift jetzt zu einer scharfen Maßnahme - alle MD-11 in den USA werden mit einem Flugverbot belegt.

Eine dringliche Lufttüchtigkeitsanweisung der FAA verbietet "weitere Flüge" solange die Maschinen nicht überprüft und freigegeben sind. Derzeit werde untersucht, wie sich das Triebwerk lösen konnte. Von dem "unsicheren Zustand" sind laut FAA "wahrscheinlich auch andere" MD-11 und MD-11F betroffen.

Zuvor hatte Boeing ein Grounding empfohlen, UPS und FedEx haben ihre Flugzeuge daraufhin aus dem Verkehr gezogen. Seit der Übernahme von McDonnell Douglas 1997 ist Boeing für die MD-11 und MD-11F zuständig. Neben UPS und FedEx unterhält in den USA auch Western Global Airlines noch aktive MD-11, insgesamt rund 60 Flugzeuge.

Das NTSB will nun die Wartungsprotokolle der Unfallmaschine prüfen.
© aero.de | Abb.: UPS | 09.11.2025 13:22


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