Bodenpersonal
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Auftakt zu "schwierigen" Tarifverhandlungen bei Lufthansa

Airbus A350 bei Lufthansa Technik
Airbus A350 bei Lufthansa Technik, © Lufthansa Technik

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FRANKFURT - Bei Lufthansa startet die erste Tarifrunde 2026 - Verdi verhandelt für rund 20.000 Lufthansa-Beschäftigte am Boden.

Sechs Prozent Lohnplus, mindestens 250 Euro mehr pro Monat: Verdi eröffnet die Tarifrunde für 20.000 Mitarbeiter des Lufthansa-Bodenpersonals.

Am 19. Januar starten die Verhandlungen über einen neuen Vergütungstarifvertrag für Bodenbeschäftigte in mehr als 20 Lufthansa-Gesellschaften, teilte Verdi mit.

Zum Bodenpersonal zählen insbesondere die Beschäftigten beim Check-In, in der Kundenbetreuung, bei der Flugzeugwartung und Technik sowie in der Administration.

Die letzte Tarifschlacht mit dem Boden ist Lufthansa in unguter Erinnerung: Anfang 2024 holte Verdi zum Streik aus, Kompromisslinien zog erst ein Schlichter ein.

Auch dieses Mal erwartet Verdi "durchaus schwierige Verhandlungen". Neben höheren Gehältern will Verdi einen tariflichen Ausgliederungsschutz durchsetzen - Beschäftigte sollen nicht in schlechter oder gar nicht tarifierte Gesellschaften ausgegliedert werden können.
© aero.de | 15.01.2026 13:23

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Beitrag vom 19.01.2026 - 20:39 Uhr
Ach Heinzi, das sind Ihre differenzierten Argumente? Ich kann Ihre Empörung ja verstehen, aber so werden Sie keine Lösung finden.>
Ich empöre mich überhaupt nicht und glaube, dass der Boden ein Schluck aus der Pulle verdient hat.
Aus welcher Pulle? Ich gönne den Kolleg:innen am Boden, dass ihr Weg für Sie nachhaltig erfolgreich wird. Habe aber meine Zweifel, dass das so funktioniert.
Um sich über irgendetwas zu empören würde auch gehören, erst mal eine Ahnung zu haben, was denn am Boden so verdient wird.
Ich habe die TVs hier liegen, den LH internen und den Flächentarifvertrag BVD. Da ist der FTV einfach günstiger und dadurch kostet ein Turnaround einer A320 ein paar hundert € weniger, wenn das WISAG und Co machen. Was wäre denn Ihre Lösung als Airlinemanger?>
Ich glaube Ihnen das gerne und es wundert mich nicht einmal. Wenn ich die Kostenseite nur durch Reduzierung von Löhnen in den Griff bekomme, ist mir das für sogenannte Manager zu wenig. Das fällt auch dem sonderschüler mit Mindestlohn ein.
Kommen Sie, soviel betriebswirtschaftliche Kenntnissen werden Sie doch haben. Runtergebrochen auf jeden einzelnen Kostenpunkt, wo liegen denn genau die Unterschiede, wenn es bei einem Dienstleister nicht die Personalkostenanteile sind? Büromiete? Werden Sie doch mal konkret!
Bei den unvrschämten Piloten steht das ja ständig in der Blödzeitung und anderen Gazetten. Da weiss man das ja dann. Ich vermute mal am Boden ist das etwas weniger.
Weiß man hier auch. Sie sind doch, wie Sie immer betonen, sehr gut vernetzt. Beschaffen Sie sich die TVs dann wissen Sie es auch.>
Bin ich in der Tat und könnte ich mir besorgen. Mir geht es allerdings um die breite Masse, die sich schon wieder über hohe Forderungen aus der Airlinebranche echauffiert, ohne die Kenntnisse zu haben, was denn da verdient wird. Darauf bezog sich das bekannt sein der Pilotengehälter und die übliche Einordnung als unverschämte Forderungen derer.
Es geht doch aber nicht um die Piloten, das taugt als Vergleich nicht. Die breite Masse sagt doch garnichts zur Vergütungshöhe der Bodenbeschäftigten. Auch hier wieder nur Pauschales. Sie wissen scheinbar garnicht, was am Boden verdient wird.
Man könnte mal die Push back Fahrer in Berlin Fragen, wie oft sie verzichtet haben, umfirmiert wurden (Lufthansa, Globe Ground, Blas, etc.) und jedes mal hat man Ihnen versprochen das es jetzt gut ist. Leider auch jedes mal mit weniger Geld in der Tasche und schlechteren Arbeitsbedingungen.
Stimmt. So ist das Leben. Da hat man gerade einen TV ausgehandelt dann kommen WISAG und Co und machen das fast für die Hälfte. Zu Spitzenzeiten der Unterbietung kostete ein Turnaround A320 in TXL pauschal 1200€ und der LH interne Preis war fast das Doppelte. Da können Sie versprechen was Sie wollen.>
Auch das glaube ich unbesehen. Alledings merken Sie selbst, dass diese Summe kaum überwiegend etwas mit den Lohnkosten zu tun hat? Ein A320 benötigt vor Ort etwa 4-5 Bodencrew am Flieger plus 4 Cleaner. Letztere für 10 min, erstere für den gesamten Transit von sagen wir einmal 40 min. Dann macht noch jemand Wasser für 5 min, Pushback für 15 min und es läuft noch ein Rampi während des Transit rum. Und für diese Mannstunden soll das Personal der LH dann 1200€ teuerer sein, als die WISAG? Sie merken, das ist es nicht. Das liegt an anderen Kosten, die nichts direkt mit dem Lohn der am Prozess beteiligten Personen zu tun haben.
Welche denn?
Und jetzt bitte nicht wieder die "besser als arbeitslos" Leier. Die ist meist nur solange toll, wenn es einen selbst nicht betrifft und man genug Geld für seine Arbeit bekommt.
Die Kopf in den Sand stecken Nummer funktioniert nur nicht. Die Jobs sind in der Tat weg, siehe Dezentral.>
Die Lösung wäre also aus Ihrer Sicht, immer schlechtere Bezahlung auf Forderung des AG zu akzeptieren, damit man zumindest etwas verdient, was zwar zum Leben nicht reicht, weil man die Realitäten anerkennen muss.
Auch hier wieder, schauen Sie doch erst mal nach, was am Boden verdient wird. Aber nein, das wäre nicht meine Lösung. Hatten wir aber schon besprochen.
Joa, ich bin da eher für den Wegfall dieser Arbeitsplätze und würde mir etwas anderes suchen. Auf dieser Basis werden wir dann demnächst ganz Deutschland abschließen können.
Ach Gottchen, wiedr so eine Bierzeltnummer.
Billiger kann man fast überall woanders besser als hier und besser leider häufig auch.
Super Erkenntnis!! Was lernen Sie daraus??
Das die LH Mitarbeiter Spohrs Versprechen von 10% Rendite bezahlen sollen, würde mich an deren Stelle auch ankotzen.
Dem ist ja nicht so, das ist Bierzeltstammtisch. Rechnen Sie es doch mal aus was sich ändern müsste, wenn ein Kostenblock von 20% die gesamte Rendite von angestrebten 10% erwirtschaften müsste...>
Ist ja nicht meine Ansage sondern Spohr`s. Er hat Investoren 8-10 % Rendite in die Luft geschrieben.
Stimmt, aber das dies die MA bezahlen sollen? Wo haben Sie das denn her?
Solange Spohr, wie in den letzten 15 Jahren nichts einfällt, um seinen Laden auf der Angebots- und Nachfrageseite nach vorne zu bringen, ist es schon verzweifelt immer wieder zum Billigtrick der Personalkostenreduzierung zu greifen.
Siehe oben. Dafür das Sie so gut informiert sind ist es estaunlich, wie Sie es immer wieder schaffen alles was Ihrer Empörung widerspricht auszublenden.>
Dann erzählen Sie mir einmal, was es seitens des LH Managements an Innovationen im Zusammenhang mit dem Produkt Fliegen seit dem First Class Terminal gegeben hat? War da irgendetwas? Ach ja, nach etwa 20 Jahren gibt es neue Sitze (oder auch noch nicht) und gerade heute kündigt man freies I-net für alle an Bord an. Revolutionär!! Hat noch keiner. Da werden die Kunden sicher in Scharen strömen und Preiserhöhungen kann man da sicher aufgrund der ausufernden Nachfrage gleich mit durchsetzen.
Dafür brauchts keine ausgebufften Manager, da reichen auch Affen mit Bananen. Die wären auch auf diese "geniale" Idee gekommen.
Wenn es denn so einfach ist, stellt sich immer wieder die Frage, warum die GW ein ums andere mal in die selbe Falle tappen und und den Aktionen der GL hinterherhinken. Sind die völlig bescheuert?>
Das zu beurteilen liegt sicher im Auge des Betrachters. Offensichtlich ist aber, dass sie wenig erreicht haben.
Na, da sind wir uns wenigsten einig.
Leider haben sie aus meiner bescheidenen Sicht häufig Schwächen gezeigt, statt die Brechstange raus zu holen. Die hat die GL jedes Mal gnadenlos genutzt und die GW`s offensichtlich nichts gelernt.
Auch hier sind wir uns einig.
Wenn dann noch die MA nicht hinter Ihrer GW stehen bzw. nicht deutlich machen, was sie erwarten, haben sie halt auch nichts anderes gewollt. Spiel, Satz Sieg, Spohr.
Das war schon lange vor Spohr so.
Zur Entschuldigung der GW`s muss man allerdings auch sagen, dass mit Spohr jemand gekommen ist, dem man mit der Allgemeinlogik nicht mehr beikommt. Er trifft Entscheidungen, die zwar aus GW Sicht keinen Sinn machen, weil man nicht dasselbe Ziel bewertet. Die GW sagt, macht er nicht, weil es betriebswirtschaftlich keinen Sinn macht. Spohr macht es doch obwohl es wirtschaftlich keinen Sinn macht, Ihn aber langfristig vielleicht einem anderen Ziel näher bringt. Der ganze vor langer Zeit ,nicht von Ihm, erdachte Konzernumbau wurde der Wirtschaftlichkeit voran gestellt.Letztlich bin ich auch davon überzeugt, dass alles genau so gelaufen wäre, selbst wenn die GW`s in den Verhandlungen der letzten Jahre den von Ihm geforderten Verzicht geleistet hätten.
Vielleicht, wer weiß das schon?

Dieser Beitrag wurde am 20.01.2026 11:22 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 19.01.2026 - 10:44 Uhr
Ach Heinzi, das sind Ihre differenzierten Argumente? Ich kann Ihre Empörung ja verstehen, aber so werden Sie keine Lösung finden.>
Ich empöre mich überhaupt nicht und glaube, dass der Boden ein Schluck aus der Pulle verdient hat.

Um sich über irgendetwas zu empören würde auch gehören, erst mal eine Ahnung zu haben, was denn am Boden so verdient wird.
Ich habe die TVs hier liegen, den LH internen und den Flächentarifvertrag BVD. Da ist der FTV einfach günstiger und dadurch kostet ein Turnaround einer A320 ein paar hundert € weniger, wenn das WISAG und Co machen. Was wäre denn Ihre Lösung als Airlinemanger?>
Ich glaube Ihnen das gerne und es wundert mich nicht einmal. Wenn ich die Kostenseite nur durch Reduzierung von Löhnen in den Griff bekomme, ist mir das für sogenannte Manager zu wenig. Das fällt auch dem sonderschüler mit Mindestlohn ein.
Bei den unvrschämten Piloten steht das ja ständig in der Blödzeitung und anderen Gazetten. Da weiss man das ja dann. Ich vermute mal am Boden ist das etwas weniger.
Weiß man hier auch. Sie sind doch, wie Sie immer betonen, sehr gut vernetzt. Beschaffen Sie sich die TVs dann wissen Sie es auch.>
Bin ich in der Tat und könnte ich mir besorgen. Mir geht es allerdings um die breite Masse, die sich schon wieder über hohe Forderungen aus der Airlinebranche echauffiert, ohne die Kenntnisse zu haben, was denn da verdient wird. Darauf bezog sich das bekannt sein der Pilotengehälter und die übliche Einordnung als unverschämte Forderungen derer.
Man könnte mal die Push back Fahrer in Berlin Fragen, wie oft sie verzichtet haben, umfirmiert wurden (Lufthansa, Globe Ground, Blas, etc.) und jedes mal hat man Ihnen versprochen das es jetzt gut ist. Leider auch jedes mal mit weniger Geld in der Tasche und schlechteren Arbeitsbedingungen.
Stimmt. So ist das Leben. Da hat man gerade einen TV ausgehandelt dann kommen WISAG und Co und machen das fast für die Hälfte. Zu Spitzenzeiten der Unterbietung kostete ein Turnaround A320 in TXL pauschal 1200€ und der LH interne Preis war fast das Doppelte. Da können Sie versprechen was Sie wollen.>
Auch das glaube ich unbesehen. Alledings merken Sie selbst, dass diese Summe kaum überwiegend etwas mit den Lohnkosten zu tun hat? Ein A320 benötigt vor Ort etwa 4-5 Bodencrew am Flieger plus 4 Cleaner. Letztere für 10 min, erstere für den gesamten Transit von sagen wir einmal 40 min. Dann macht noch jemand Wasser für 5 min, Pushback für 15 min und es läuft noch ein Rampi während des Transit rum. Und für diese Mannstunden soll das Personal der LH dann 1200€ teuerer sein, als die WISAG? Sie merken, das ist es nicht. Das liegt an anderen Kosten, die nichts direkt mit dem Lohn der am Prozess beteiligten Personen zu tun haben.
Und jetzt bitte nicht wieder die "besser als arbeitslos" Leier. Die ist meist nur solange toll, wenn es einen selbst nicht betrifft und man genug Geld für seine Arbeit bekommt.
Die Kopf in den Sand stecken Nummer funktioniert nur nicht. Die Jobs sind in der Tat weg, siehe Dezentral.>
Die Lösung wäre also aus Ihrer Sicht, immer schlechtere Bezahlung auf Forderung des AG zu akzeptieren, damit man zumindest etwas verdient, was zwar zum Leben nicht reicht, weil man die Realitäten anerkennen muss. Joa, ich bin da eher für den Wegfall dieser Arbeitsplätze und würde mir etwas anderes suchen. Auf dieser Basis werden wir dann demnächst ganz Deutschland abschließen können. Billiger kann man fast überall woanders besser als hier und besser leider häufig auch.
Das die LH Mitarbeiter Spohrs Versprechen von 10% Rendite bezahlen sollen, würde mich an deren Stelle auch ankotzen.
Dem ist ja nicht so, das ist Bierzeltstammtisch. Rechnen Sie es doch mal aus was sich ändern müsste, wenn ein Kostenblock von 20% die gesamte Rendite von angestrebten 10% erwirtschaften müsste...>
Ist ja nicht meine Ansage sondern Spohr`s. Er hat Investoren 8-10 % Rendite in die Luft geschrieben.
Solange Spohr, wie in den letzten 15 Jahren nichts einfällt, um seinen Laden auf der Angebots- und Nachfrageseite nach vorne zu bringen, ist es schon verzweifelt immer wieder zum Billigtrick der Personalkostenreduzierung zu greifen.
Siehe oben. Dafür das Sie so gut informiert sind ist es estaunlich, wie Sie es immer wieder schaffen alles was Ihrer Empörung widerspricht auszublenden.>
Dann erzählen Sie mir einmal, was es seitens des LH Managements an Innovationen im Zusammenhang mit dem Produkt Fliegen seit dem First Class Terminal gegeben hat? War da irgendetwas? Ach ja, nach etwa 20 Jahren gibt es neue Sitze (oder auch noch nicht) und gerade heute kündigt man freies I-net für alle an Bord an. Revolutionär!! Hat noch keiner. Da werden die Kunden sicher in Scharen strömen und Preiserhöhungen kann man da sicher aufgrund der ausufernden Nachfrage gleich mit durchsetzen.
Dafür brauchts keine ausgebufften Manager, da reichen auch Affen mit Bananen. Die wären auch auf diese "geniale" Idee gekommen.
Wenn es denn so einfach ist, stellt sich immer wieder die Frage, warum die GW ein ums andere mal in die selbe Falle tappen und und den Aktionen der GL hinterherhinken. Sind die völlig bescheuert?>
Das zu beurteilen liegt sicher im Auge des Betrachters. Offensichtlich ist aber, dass sie wenig erreicht haben. Leider haben sie aus meiner bescheidenen Sicht häufig Schwächen gezeigt, statt die Brechstange raus zu holen. Die hat die GL jedes Mal gnadenlos genutzt und die GW`s offensichtlich nichts gelernt. Wenn dann noch die MA nicht hinter Ihrer GW stehen bzw. nicht deutlich machen, was sie erwarten, haben sie halt auch nichts anderes gewollt. Spiel, Satz Sieg, Spohr.
Zur Entschuldigung der GW`s muss man allerdings auch sagen, dass mit Spohr jemand gekommen ist, dem man mit der Allgemeinlogik nicht mehr beikommt. Er trifft Entscheidungen, die zwar aus GW Sicht keinen Sinn machen, weil man nicht dasselbe Ziel bewertet. Die GW sagt, macht er nicht, weil es betriebswirtschaftlich keinen Sinn macht. Spohr macht es doch obwohl es wirtschaftlich keinen Sinn macht, Ihn aber langfristig vielleicht einem anderen Ziel näher bringt. Der ganze vor langer Zeit ,nicht von Ihm, erdachte Konzernumbau wurde der Wirtschaftlichkeit voran gestellt.Letztlich bin ich auch davon überzeugt, dass alles genau so gelaufen wäre, selbst wenn die GW`s in den Verhandlungen der letzten Jahre den von Ihm geforderten Verzicht geleistet hätten.
Beitrag vom 18.01.2026 - 09:47 Uhr
Moin,

Also fürs Museum war genug Geld da, wenn jetzt noch die Kohle für die Boeing 748 fließt, bei dem Deal, bei dem Carsten nicht Nein sagen konnte, sehe ich keinen Grund, warum der Boden nicht robuste Forderungen aufstellen und bekommen sollte.

Gruß,
Jochen


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