Sperrung
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Drohnen legen Flugbetrieb in Hannover lahm

Flughafen Hannover
Tuifly am Flughafen Hannover, © Flughafen Hannover

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HANNOVER - Erneut haben Drohnen den Flugbetrieb in Hannover unterbrochen - mehrere Flugzeuge konnten am Abend des zweiten Weihnachtstages nicht landen.

Nach der Sichtung von Drohnen ist der Luftraum über Hannover am Freitagabend für den Flugverkehr gesperrt worden. Nach Angaben eines Flughafensprechers dauerte die Sperrung von 21.47 Uhr bis 0.16 Uhr. Sieben Flugzeuge seien von der Sperrung betroffen gewesen. Sie seien unter anderem nach Paderborn, Bremen, Düsseldorf und Frankfurt umgeleitet worden.

Zwei Flüge seien wegen der Sperrung nicht in Hannover gelandet und hätten daher auch nicht am Samstag starten können. Das seien Verbindungen nach Frankfurt und Paris gewesen, die damit ausfallen mussten, hieß es.

Einzelheiten zu der Drohnensichtung lagen offiziell zunächst nicht vor. Einem Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" zufolge wurde zuerst eine Drohne in der Nähe eines Modellflughafens in rund 80 Metern Höhe gesichtet.

Eine Stunde später sollen sich dem Bericht zufolge mindestens zwei Drohnen dem Flughafen genähert haben. Erst im November musste der Flughafen Hannover wegen einer Drohnensichtung für 45 Minuten gesperrt werden.
© dpa | 27.12.2025 14:19

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Beitrag vom 29.12.2025 - 20:46 Uhr
Auch wenn wir nicht ständig ausufernde Bürokratie wollen, so müsste hier [...]

Exakt so wurde unser Bürokratie-Dschungel im Lauf der letzten 80 Jahre zu dem, was er heute ist. Eine Entscheidung nach der anderen ...

Dann hätte man zumindest die nationalen Intruder im Blick.

Wir haben ja schon eine Registrierungspflicht für Drohnenpiloten und Geräte, sowie einen verpflichtenden (ok, minimalen) Kenntnisnachweis in Form eines Drohnenführerscheins.

Warum also gegen "nationale Intruder" nicht die Eigenverantwortung stärken?
Wenn der erste Erziehungsberechtigte eines "erlebnisorientierten" Jugendlichen mit Drohne in der Einflugschneise auf 50.000€ Schulden für Schadenersatz sitzt, wird sich das _sehr_ schnell herumsprechen...

Und wer sagt, dass in Hannover nicht wieder interessierte Elemente bewusst eine Störung herbeigeführt haben?
Wenn Deutschland jetzt als Antwort den bürokratischen Irrsinn gegen die eigenen Bürger vertieft, haben die potentiellen Angreifer möglicherweise schon ihr Ziel erreicht.

Dieser Beitrag wurde am 29.12.2025 20:50 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 29.12.2025 - 19:42 Uhr
Auch wenn wir nicht ständig ausufernde Bürokratie wollen, so müsste hier eine Betriebserlaubnis mit Identitätserfassung von Gerät und Person rechtlich vorgeschrieben sein, ähnlich dem Waffengesetz. Dann hätte man zumindest die nationalen Intruder im Blick. Die zahlreichen Modellflieger mit ihren Plätzen waren doch auch nie ein Gefährdungspotential, das muss doch auch mit den Drohnierten möglich sein.
Beitrag vom 27.12.2025 - 19:11 Uhr
Die mehrere 10.000 Dronen die in ganz Deutschland unter dem Christbaum lagen, müssen irgendwo fliegen. Ich prophezeie Dutzende solche Fälle in den nächsten Tagen und Wochen...


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