WASHINGTON - Die US-Angriffe auf mutmaßliche Drogenschmuggler-Boote in der Karibik sind umstritten. Bei einer Attacke soll zudem nicht erkennbar gewesen sein, dass es sich um eine Militärmaschine handelte.
Das US-Militär hat laut einem Medienbericht bei der ersten Attacke auf ein mutmaßliches Drogenschmuggler-Boot in der Karibik ein geheimes als zivile Maschine getarntes Flugzeug eingesetzt
Die Waffen seien dabei zudem im Rumpf statt sichtbar unter den Flügeln transportiert worden, schrieb die "New York Times" unter Berufung auf unterrichtete Personen. Bei dem Angriff wurden nach offiziellen Angaben elf Menschen getötet.
Eine Tarnung als ziviles Flugzeug wäre ein bedeutendes Detail. Ein ehemaliger Rechtsexperte der US-Luftwaffe, Steven J. Lepper, sagte der Zeitung, eine Attacke, bei der ein Flugzeug auf die Angegriffenen als nicht militärische Maschine wirke, werde nach den Regeln bewaffneter Konflikte als Kriegsverbrechen gewertet.
Personen, die ein Video des Angriffs gesehen hätten, sagten der Zeitung, das Flugzeug sei so tief geflogen, dass Insassen des Bootes es gut gesehen hätten.
Diskussion um mögliches KriegsverbrechenBei dem Angriff im September gab es nach offiziellen Angaben zwei Überlebende, die dann bei einer weiteren Attacke getötet wurden. Schon das hatte in den USA Vorwürfe ausgelöst, es handele sich um ein Kriegsverbrechen.
Die rechtliche Basis für die Angriffe auf Boote in der Karibik ist umstritten. Die Argumentation der US-Regierung ist, dass man sich in einem bewaffneten Konflikt mit Drogenkartellen befinde. Bei späteren Attacken wurde der "New York Times" zufolge übliches Kriegsgerät wie unter anderem "Reaper"-Drohnen eingesetzt.
© dpa | 13.01.2026 06:46
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Beitrag vom 16.01.2026 - 18:03 Uhr
@Erich hätte man früher wohl geraten rüberzugehen bzw. drüben zu bleiben aber wenn man sich die Entwicklung in Belgien anschaut kommen die Kartelle wohl eher zu uns.
In seinen Keller werden dies wohl nicht schaffen weshalb ihm das mangels Empathie einfach egal sein wird aber wenn man sich die seit 2015 aufblühenden Parallelgesellschaften und Kleinkriminalität in Deutschland anschaut (betrifft ihn auch nicht) werden die spätestens an dem Punkt an dem die Sozialleistungen nicht mehr finanziert werden können hier auf äußerst fruchtbaren Boden stoßen.
Abgesehn davon hatte dieses "zivile Flugzeug" ziemlich sicher ein militärisches Kennzeichen und einen Transponder d.h. hätte für die Typen an Bord als Kombattant erkennbar sein müssen denn wer sein "Fischerboot" mit vier und mehr Motoren ausrüstet kann auch Flightradar24 benutzen.
Mit der Information kann man diese Berichte und vorallem die Aufregung darüber dann in die Tonne treten.
Beitrag vom 16.01.2026 - 16:11 Uhr
@IRIS:
Ist das nur Getrolle oder brauchen Sie wirklich dringend einen Psychiater?
Beitrag vom 16.01.2026 - 12:00 Uhr
Abgesehen davon haben diese Aktionen alle einen Polizeilichen Charakter
Sie halten es also für einen "polizeilichen Charakter" wenn Schnellboote auf hoher See mit Raketen beschossen und versenkt und danach Überlebende mit einem zweiten Angriff getötet werden?
Was als "Polizei" gilt ist von Land zu Land und auch von Jahrzehnt zu Jahrzehnt sehr unterschiedlich und abgesehen davon handelt es sich hierbei wie auch bei der Extraktion von Maduro um nichts anderes als eine "Amtshilfe" welche es in Deutschland genauso gibt damit eine Polizei eben keine Panzer oder schweren Hubschrauber welche sie wahrscheinlich aber nicht sicher nie brauchen wird betreiben muss.
Die Gesetze des Krieges funktionieren nur wenn sich beide Seiten daran halten
Was ja genau die generelle Kritik an den USA ist. Die Zerstörungen von *vermutlichen* Drogenbooten in der Karibik sind eben keine Kriegshandlungen gegen Kombattanten, sondern schlicht Morde an *vermutlichen* Drogenschmugglern in internationalen Gewässern durch die US Navy.
Das was die Mullahs im Iran gerade machen ist Mord aber nicht eine wohlplatzierte Hellfire auf einen zuvor geheimdienstlich ziemlich sicher bis zweifelsfrei identifizierten Kombattanten.
Also unabhängig davon ob der Befehlshaber gerade Trump oder Obama heißt also ganz unabhängig von bei manchen evtl. vorhandenen ideologischen Scheuklappen.
Es gibt inzwischen sogar eine "inerte" Hellfire welche den lethalen Effekt durch ausfahrbare Schwerter erzielt um Unbeteiligte besser zu schützen.
Eben wegen dem oft polizeilichen Charakter ihres Einsatzes gegen Terror, Drogen oder was auch immer.
Im Krieg würde niemand eine solche Waffe verwenden.
und insb. die Weigerung einer Seite sich durch Uniformen als Kombattanten zu erkennen zu geben ist ein zuverlässiger Weg all diese Gesetze aus dem Fenster zu werfen wobei die tatsächlich auch für solche Fälle eine Lösung haben.
Sie haben aber schon verstanden, dass in diesem Fall die Amerikaner zivile Flugzeuge für diese Morde eingesetzt haben?
Also nutzen die Kartelle jetzt Uniformen?
Wie die Hellfire in Schwarz mit zwei Gelben Streifen oder eher Schneeweiß mit drei Streifen in Rostrot?
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In seinen Keller werden dies wohl nicht schaffen weshalb ihm das mangels Empathie einfach egal sein wird aber wenn man sich die seit 2015 aufblühenden Parallelgesellschaften und Kleinkriminalität in Deutschland anschaut (betrifft ihn auch nicht) werden die spätestens an dem Punkt an dem die Sozialleistungen nicht mehr finanziert werden können hier auf äußerst fruchtbaren Boden stoßen.
Abgesehn davon hatte dieses "zivile Flugzeug" ziemlich sicher ein militärisches Kennzeichen und einen Transponder d.h. hätte für die Typen an Bord als Kombattant erkennbar sein müssen denn wer sein "Fischerboot" mit vier und mehr Motoren ausrüstet kann auch Flightradar24 benutzen.
Mit der Information kann man diese Berichte und vorallem die Aufregung darüber dann in die Tonne treten.
Ist das nur Getrolle oder brauchen Sie wirklich dringend einen Psychiater?
Sie halten es also für einen "polizeilichen Charakter" wenn Schnellboote auf hoher See mit Raketen beschossen und versenkt und danach Überlebende mit einem zweiten Angriff getötet werden?
Was als "Polizei" gilt ist von Land zu Land und auch von Jahrzehnt zu Jahrzehnt sehr unterschiedlich und abgesehen davon handelt es sich hierbei wie auch bei der Extraktion von Maduro um nichts anderes als eine "Amtshilfe" welche es in Deutschland genauso gibt damit eine Polizei eben keine Panzer oder schweren Hubschrauber welche sie wahrscheinlich aber nicht sicher nie brauchen wird betreiben muss.
Die Gesetze des Krieges funktionieren nur wenn sich beide Seiten daran halten
Was ja genau die generelle Kritik an den USA ist. Die Zerstörungen von *vermutlichen* Drogenbooten in der Karibik sind eben keine Kriegshandlungen gegen Kombattanten, sondern schlicht Morde an *vermutlichen* Drogenschmugglern in internationalen Gewässern durch die US Navy.
Das was die Mullahs im Iran gerade machen ist Mord aber nicht eine wohlplatzierte Hellfire auf einen zuvor geheimdienstlich ziemlich sicher bis zweifelsfrei identifizierten Kombattanten.
Also unabhängig davon ob der Befehlshaber gerade Trump oder Obama heißt also ganz unabhängig von bei manchen evtl. vorhandenen ideologischen Scheuklappen.
Es gibt inzwischen sogar eine "inerte" Hellfire welche den lethalen Effekt durch ausfahrbare Schwerter erzielt um Unbeteiligte besser zu schützen.
Eben wegen dem oft polizeilichen Charakter ihres Einsatzes gegen Terror, Drogen oder was auch immer.
Im Krieg würde niemand eine solche Waffe verwenden.
und insb. die Weigerung einer Seite sich durch Uniformen als Kombattanten zu erkennen zu geben ist ein zuverlässiger Weg all diese Gesetze aus dem Fenster zu werfen wobei die tatsächlich auch für solche Fälle eine Lösung haben.
Sie haben aber schon verstanden, dass in diesem Fall die Amerikaner zivile Flugzeuge für diese Morde eingesetzt haben?
Also nutzen die Kartelle jetzt Uniformen?
Wie die Hellfire in Schwarz mit zwei Gelben Streifen oder eher Schneeweiß mit drei Streifen in Rostrot?