No-Fly-Empfehlungen
08:36 Uhr

EASA rät in vielen Weltregionen weiter zur Vorsicht

Gesperrter Luftraum
Gesperrter Luftraum, © FAA

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FRANKFURT - Rote Karte: Die EASA verlängert No-Fly-Empfehlungen für mehrere Krisen- und Konfliktgebiete.

Für die meisten europäischen Airlines ist russischer Luftraum ohnehin Sperrgebiet. Die EASA rät von Flügen über Westrussland aber auch unter Sicherheitsaspekten weiter ab. Die europäische Luftfahrtaufsicht hat eine bestehende No-Fly-Empfehlung am Montag bis 31. Juli 2026 verlängert.

Nach dem Abschuss von Azerbaijan Airlines Flug 8243 im Dezember 2024 sieht die EASA nach wie vor sieht die EASA "Luftraumrisiken" für zivile Flüge durch russische Luftabwehr, GPS-Signalstörungen und eine mangelhafte Trennung ziviler und militärischer Betriebskorridore.

Angesichts der andauernden russischen Aggression führt die EASA auch die gesamte Ukraine weiter als Konfliktgebiet mit strikter No-Fly-Empfehlung.

Im Nahen Osten hat die EASA die Flugwarnung für den Libanon bis 31. Juli 2026 ausgedehnt. Einzige Ausnahme bildet Beirut, sofern Airlines über den Mittelmeer-Korridor an- und abfliegen. Den Sudan sollten Fluggesellschaften weiter komplett umfliegen.

Warnhinweise für die aktuellen Krisenherde Venezuela und Iran lässt die EASA vorerst unverändert. Eine No-Fly-Empfehlung für Venezuale könnte bei einer weiteren Lageberuhigung nach dem US-Militärschlag mit Gefangennahme von Ex-Machthaber Nicolas Maduro schon am 31. Januar 2026 auslaufen.

Für den Luftraum des Iran gilt aktuell weiter ein "No Fly" bis 16. Februar 2026.
© aero.de | 27.01.2026 08:36


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