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Das geht aus einem in Strassburg vorgestellten Aktionsplan hervor. Die Mobilfunknetze ermöglichen laut EU-Kommission eine präzise Echtzeitverfolgung von Flugobjekten und müssten daher angesichts der Bedrohungslage mitgenutzt werden. Manche Drohnen nutzen demnach SIM-Karten, wodurch sie entdeckt werden könnten.
Denkbar ist laut Vorschlag aber auch, 5G-Antennen als eine Art Radar zu nutzen - also von den Drohnen reflektierende Signale zu empfangen und auszuwerten. Zusammen mit Künstlicher Intelligenz sollen die 5G-Netze so auffällige Flugrouten ausmachen und Behörden alarmieren. Der Aktionsplan soll die militärischen Programme und Pläne in Europa ergänzen und fokussiert sich daher auf zivile Maßnahmen.
Technische Schranken für Verbotszonen und weitere Maßnahmen
Im laufenden Jahr will die Brüsseler Behörde zudem ein Drohnensicherheitspaket vorstellen. Geplant ist laut hochrangigen EU-Beamten darin auch, dass Drohnen digitale Schranken einprogrammiert haben. Dafür sollen alle Mitgliedstaaten ihre Luftraumsperrzonen - etwa über Kraftwerken, Militäranlagen oder Flughäfen - einheitlich und digital kartieren.
Diese Karten sollen in den Drohnen gespeichert sein und es ihnen technisch unmöglich machen, in einen gesperrten Luftraum zu fliegen. Um jede Drohne einem Besitzer zuordnen zu können - und damit die Arbeit von Ermittlern zu erleichtern - soll demnach zudem eine Registrierungspflicht für Drohnen ab 100 Gramm eingeführt werden.
2025 viele Probleme an Flughäfen durch Drohnen
In Europa kam es im vergangenen Jahr zu zahlreichen Sichtungen von Drohnen an Flughäfen. Oftmals musste deshalb der gesamte Flugverkehr eingestellt werden - so etwa in Berlin, Bremen, Hannover, Brüssel, Oslo, Kopenhagen oder auf Mallorca. Oft steht Russland im Verdacht hinter den Aktionen zu stecken.
Nach Angaben der Bundesregierung haben Drohnensichtungen an wichtigen Einrichtungen in Deutschland seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine stark zugenommen. Um unerlaubt fliegende Drohnen künftig besser zu erkennen und unschädlich machen zu können, haben Bund und Länder in Berlin ein Gemeinsames Drohnenabwehrzentrum (GDAZ) eingeweiht.
© dpa, aero.de | Abb.: Fraport | 11.02.2026 11:33







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