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Der ukrainische Luftfrachtdienstleister Antonov Airlines lässt sich fest in Leipzig/Halle nieder.
Wie zunächst die "Leipziger Volkszeitung" berichtete, laufen im Norden des Flughafens seit Dezember Erdarbeiten für einen 2025 angekündigten Wartungshangar auf einem 24.000 Quadratmeter großen Baufeld. Der Hochbau werde spätestens Anfang April 2026 einsetzen, erfuhr die Zeitung.
Die Antonov-Werksfluggesellschaft unterhält seit Anfang 2022 eine provisorische Basis in Leipzig/Halle und wickelt unter anderem Großfrachttransporte für die NATO ab. In den Stunden unmittelbar vor dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 konnte Antonov Airlines noch einige An-124 eilig aus Kiew ausfliegen.
Die Airline zog 2022 zunächst fünf An-124 für Charteraufträge in Leipzig/Halle zusammen, 2025 gelang Antonov Airlines ein echter Coup: Die Airline flog im Juli 2025 mit der UR-82073 eine sechste An-124 vom Werksflughafen Kiew-Swjatoschyn nach Leipzig/Halle.
Leipzig/Halle war für Antonov Airlines eine naheliegende Wahl, die Airline unterhält bereits seit 2006 eine Wartungsbasis am Flughafen.
Drei An-124 von Volga-Dnepr setzen in Leipzig/Halle Rost an
Für die Wartungen im Flottenexil Leipzig/Halle stand Antonov Airlines bisher aber kein eigener Hangar zur Verfügung. Wie die "Leipziger Volkszeitung" weiter schreibt, hat der Flughafenbetreiber mit der "Antonov Logistics Salis GmbH" (ALS) einen Erbbauvertrag über das Baufeld geschlossen. Die Arbeiten sollen bis 2027 abgeschlossen werden.
Neben der Antonov-Airlines-Flotte stehen in Leipzig/Halle drei weitere An-124. Die Flugzeuge gehören dem russischen Luftfrachtanbieter Volga-Dnepr und hängen seit 2021 in Leipzig/Halle fest. Wegen Sanktionen und Luftraumsperrungen dürfen die Frachter das Drehkreuz nicht verlassen.
© aero.de | Abb.: Antonov Airlines | 23.02.2026 06:27







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