Verwandte Themen
Lufthansa und Vereinigung Cockpit streiten um Betriebsrenten für Piloten im Kerntarif - und um Cockpitgehälter bei Cityline. Nach einem Warnstreik in der Mainlinie hat sich Cockpit per Urabstimmung diese Woche der Streikbereitschaft bei Cityline versichert.
Zeitgleich verhandelt Lufthansa mit Verdi über Gehälter im Bodendienst. Ufo will für Kabinenpersonal bei Cityline einen Sozialplan und für Flugbegleiter der Stammlinie Lufthansa einen neuen Manteltarifvertrag durchsetzen. Die Ersttarifierung der neuen Tochter City Airlines steht ebenfalls aus.
Lufthansa startet 2026 also mit jeder Menge Tarifarbeit - und kommt zunächst mit Ufo einen Schritt voran.
Zwischen Lufthansa und Gewerkschaft steht nach zwei ergebnislosen Treffen ein neuer Verhandlungstermin - nächsten Freitag wollen Ufo und Lufthansa konkreter über einen neuen Manteltarifvertrag sprechen.
"Allerdings haben wir die Bedingung gestellt, dass Lufthansa zu dem Termin ein verhandlungsfähiges Gegenangebot mitbringt und darauf bestanden, dass wir dieses Angebot im Nachgang auch schriftlich bekommen", informierte Ufo ihre Mitglieder. "Beides hat Lufthansa zugesagt."
Der Manteltarifvertrag mit den Dienstregeln für die Lufthansa-Kabine ist inzwischen seit 14 Monaten offen.
Nachdem Verhandlungen zu einer "Gesamtlösung" für die deutsche Lufthansa-Kabine über die Mainline hinaus im Spätsommer 2025 gescheitert waren, hatte Ufo das MTV-Thema aus der Klammer in eigene Verhandlungen gezogen. Ufo hatte Mitglieder bei Lufthansa am 12. Februar 2026 zu einem Warnstreik um den MTV aufgerufen.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 27.02.2026 08:48







Kommentare (3) Zur Startseite
Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.
Die Betonung liegt auf BEIDEN Vorturnern.
Vollkommen richtig!
Dieser Beitrag wurde am 01.03.2026 08:36 Uhr bearbeitet.
Die Passage fängt schon gleich zu Jahresbeginn damit an, Ihr wahrscheinlich mageres Vorjahresergebnis zu verbrennen. Nun denn, schauen wir mal...>
Die Bahn hatte die Voraussetzungen, die man sich in der Belegschaft bei LH wünscht. Neue Chefin bei der Bahn, neuer Chef bei der Gewerkschaft. Einfach mal alles auf null stellen. Das war mit den beiden Führungswechseln zwar nicht das Ziel, hat aber zu einem guten Ergebnis geführt und gibt Hoffnung für die Zukunft. Bei LH sehe ich die Chance erst, wenn dort die Vorturner gewechselt werden.
Die Passage fängt schon gleich zu Jahresbeginn damit an, Ihr wahrscheinlich mageres Vorjahresergebnis zu verbrennen. Nun denn, schauen wir mal...