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RTX legt Latte für 2026 höher

Pratt & Whitney PW1100G
Pratt & Whitney PW1100G, © Airbus

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ARLINGTON - Der Triebwerksbauer und Luftfahrt-Zulieferer RTX wird nach einem unerwartet guten Quartal optimistischer für das laufende Jahr.

Der bereinigte Umsatz soll mit 92,5 bis 93,5 Milliarden US-Dollar (78,6 bis 79,4 Mrd Euro) höher ausfallen als bisher angepeilt. Für den bereinigten Gewinn je Aktie fasst Konzernchef Chris Calio mit 6,70 bis 6,90 Dollar jeweils 10 Cent mehr ins Auge als bislang, wie RTX am Dienstag in Arlington mitteilte.

Die RTX-Aktie reagierte im vorbörslichen US-Handel mit einem Kursplus von rund zwei Prozent auf die Neuigkeiten.

Im ersten Quartal warf vor allem das Rüstungsgeschäft der Sparte Raytheon deutlich mehr ab. Raytheon baut unter anderem die Luftabwehrsysteme vom Typ Patriot, die auch im Abwehrkampf der Ukraine gegen Russland zum Einsatz kommen.

Auch der hauseigene Luftfahrt-Zulieferer Collins und der Triebwerksbauer Pratt & Whitney legten zu. Pratt & Whitney baut zusammen mit dem Münchner MTU-Konzern die Triebwerke für etwa jeden zweiten Jet aus der Airbus-Modellfamilie A320neo, der meistgefragten Passagierjet-Reihe der Welt.

Konzernweit erzielte RTX im ersten Quartal einen Umsatz von 22,1 Milliarden Dollar und damit neun Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich entfiel auf die RTX-Aktionäre ein Gewinn von knapp 2,1 Milliarden Dollar, gut ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Dabei schnitt RTX besser ab als von Analysten im Schnitt erwartet.
© dpa-AFX, aero.de | 21.04.2026 15:31


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